Wartezeit…

von windhauch

Oh Mann, das zieht sich alles länger hin, als ich gedacht und gehofft hatte. Wir waren heute an der Uni-Klinik in Tübingen und der Arzt meinte, dass sie zur Zeit völlig ausgebucht sind. Mein Fall ist nicht akut, da ich bis jetzt keine größeren Symptome habe (der Arzt: “Das ist ein Wunder, dass sie bis jetzt keine großen Ausfallerscheinungen hatten”). Das Ding in mir ist seit Jahren schon langsam herangewachsen und da kommt es auf ein paar Wochen wohl nicht an. D.h. konkret: OP ist erst in ca. fünf Wochen… Die OP ist auf jeden Fall machbar und erfolgversprechend, aber nicht einfach. In den Worten des Arztes: “anspruchsvoll”.

Was irgendwie schön war: Der Arzt hat alle möglichen Fragen gestellt, u.a. auch nach dem Beruf: Pastor bei der ev.-methodistischen Kirche. Er hat nicht viel dazu gesagt, aber am Ende des Gesprächs meinte er, dass es gut wäre, wenn wir und die Gemeinde für mich beten würden. Er hat das nicht sarkastisch gemeint und auch nicht in dem Tonfall gesagt, dass es ja “nichts schaden könne”. Nein, er hat es einfach so gemeint, dass es gut ist, dafür zu beten. Dabei war er natürlich trotzdem der Meinung, dass ich bei ihm als Arzt in guten Händen sei… Ich bin so dankbar, dass ich weiß, dass viele das tatsächlich auch tun: Im Gebet vor Gott kommen. Nicht nur für mich, sondern auch für andere. Leute, wenn ihr jemand kennt, der krank ist oder in sonst einer Not: Betet, betet, betet!

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