Vom Kitsch berührt

Eigentlich mag ich keine übertrieben kitschige Filme. Aber gestern hat mich trotzdem einer berührt: „Der Klang des Herzens.“ Hemmungslos werden dort alle Kitsch-Register gezogen und viele total übertrieben. Und trotzdem hat mich der Film und die Idee dahinter gefesselt und ins Herz getroffen.

Ein Junge sucht seine Eltern. Beide sind Musiker (sie: Cellistin; er: Rockmusiker), leben nicht zusammen und wissen nichts von ihrem Kind (der Vater der Frau verheimlichte, dass das noch ungeborene Baby einen Unfall überlebte und gab es zur Adoption frei). Die Welt des Jungen ist von klein auf mit Musik erfüllt. Er hört sie – so etwas wie den Klang des Universums. Und er ist überzeugt, dass er über die Musik auch seine Eltern finden kann. So geschieht es dann auch am Ende (welches natürlich schon lange voraussehbar ist). Hört sich alles ziemlich konstruiert und abgehoben an – ist aber irgendwie gut umgesetzt. Auch durch die Filmmusik, die immer wieder die unterschiedlichen Musikstile (Klassik und Rock) und damit die unterschiedlichen Schicksale zusammenbringt. Gefreut hat mich bei dem Film auch, dass eine Kirche und besonders ein ziemlich cooler Kirchenchor eine wichtige Rolle auf der Suche des kleinen Jungen spielte. Und ganz am Ende schaut der Junge nicht nur glücklich seine Eltern an, sondern auch nach oben in den Himmel…

Noch interessanter wird die Geschichte, wenn man an die Stelle, die die Musik einnimmt, den Komponist dieser himmlischen Melodie des Universums setzt: Gott selbst. Die Melodie seiner Gegenwart ist immer da, nur hören die meisten nicht hin. Seine Himmelsmusik verbindet Menschen miteinander und lässt sie ihre wahre himmlische Heimat finden…

Als kleiner Einblick, hier der Trailer:

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