Plugin: Gefällt mir!

Mir geht’s beim Lesen anderer Blogs oft so, dass ich einen Artikel gut finde, ich aber keine Zeit und keine guten Ideen hab, um einen vernünftigen Kommentar zu schreiben. Bei Facebook gibt einen kleinen „gefällt mir“-Button und das find ich eine gute Möglichkeit, um ohne großen Aufwand eine Rückmeldung zu geben.

Hab für das WordPress das Plugin WP Likes entdeckt und probiere das mal ’ne Zeit lang auf windhauch aus. Wenn’s euch gefällt ;), dann gebraucht es! Wenn nicht, dann fliegt’s irgendwann wieder raus!

Bibelstellen als Popup-Fenster verlinken

Leider gibt es bis jetzt kein WordPress-Plugin, mit dem man bequem auf Bibelstellen von aktuellen deutschen Bibelausgaben verlinken kann. Es gibt einige Plugins, die auf Bibelseiten verlinken, auf denen vor allem englische Bibelausgaben zu lesen sind (z.B. „The Holy Scripturizer„). Da gibt es dann auch bei manchen eine oder zwei deutsche Bibelausgaben, das sind dann aber meist ältere Ausgaben wie z.B. der Luther Text von 1545 (manche finden ja schon die überarbeitete Version von 1984 schlimm zu lesen, bei 1545 versteht ein Normalbürger dann gar nichts mehr 😉 ).

Normale Verlinkung

Meine momentane Empfehlung ist deshalb die Seite der Deutschen Bibelgesellschaft. Hier gibt es aktuelle deutsche Bibelausgaben (Luther 84, Gute Nachricht, Neues Leben und andere), die sich relativ leicht verlinken lassen (wie das geht wird dort erklärt).

Verlinkung zu einem Popup-Fenster

Für windhauch hab ich das ganze noch etwas verfeinert: Die Texte werden in einem extra Popup-Fenster angezeigt. Das funktioniert folgendermaßen:

Im Header des WordPress-Themes wird folgender Javascript Code eingefügt:

<script type=“text/javascript“>
<!–
function popup(mylink, windowname)
{
if (! window.focus)return true;
var href;
if (typeof(mylink) == ’string‘)
href=mylink;
else
href=mylink.href;
window.open(href, windowname, ‚width=350,height=500,scrollbars=no‘);
return false;
}
//–>
</script>

Den Header kann man bearbeiten im Administrationsbereich „Darstellung“ unter dem Punkt „Editor“. Auf der rechten Seite wählt man von den Vorlagen seines Themes die Datei „Kopfbereich (header.php)“. Den Code fügt man dann im Editor vor dem Header-End-Tag (</head>) ein. Dieser Code sorgt dafür, dass ein Popup-Fenster aufgerufen werden kann. Breite und Höhe kann man im Code nach Belieben anpassen (mit den Attributen width und hight).

Nun kann man in jedem Artikel auf solch ein Popup-Fenster mit der Luther-Übersetzung verlinken. Dazu gibt man in der HTML-Ansicht des Artikel folgendes ein:

<a onclick=“return popup(this, ‚Bibeltext‘)“ href=“http://www.die-bibel.de/bibelstelle/*“>**</a>

Statt dem * gibt man die Bibelstelle an, mit der man verlinken möchte (www.die-bibel.de ist dabei mit der Formatierung recht großzügig: Johannes 3,16 wird z.B. genau so akzeptiert, wie joh3 16 – nur Punkte werden nicht angenommen – wie z.B. Joh.3,16). Statt den ** gibt man den Text an, mit dem man auf diese Stelle verlinken möchte. Für Johannes 3,16 würde das dann so aussehen:

<a onclick=“return popup(this, ‚Bibeltext‘)“ href=“http://www.die-bibel.de/bibelstelle/joh3,16″>Johannes 3,16</a>

Das Ergebnis sieht dann folgendermaßen aus: Johannes 3,16

Statt mit einem Textlink kann man auch eine Grafik für die Verlinkung einfügen. Z.B so:

<a onclick=“return popup(this, ‚Bibeltext‘)“ href=“http://www.die-bibel.de/bibelstelle/joh3,16″>
<img src=“http://windhauch.net/wp-content/uploads/bibeltext.gif“ alt=““ width=“86″ height=“21″ /></a>

Das sieht dann so aus:

Vereinfachung der Eingabe

Um das alles nun nicht bei jeder Bibelstellen neu eintippen zu müssen gibt es ein feines Plugin: AddQuicktag. Damit kann man sogenannte Quicktags definieren, über die man in der HTML-Ansicht schnell bestimmte Befehle einfügen kann (die Quicktags erscheinen über dem Eingabefeld; zum einfügen des vordefinierten Codes werden sie einfach geklickt). So kann man das Grundgerüst des Aufrufs über ein Quicktag eingeben und muss dann jeweils nur noch die Bibelstelle ergänzen.

Twitter/Identi.ca Button einfügen

Wordpress-Plugin sociable
Wordpress-Plugin sociable

Um bei WordPress-Artikel jeweils ein Link zu Social Bookmark Diensten ein zu fügen gibt es ein komfortables Plugin: Sociable. Diese Plugin fügt am Ende von jedem Blogpost Links zu verschiedenen Diensten hinzu (also z.B. zu twitter, identi.ca, del.icio.us, yigg, … und vielen anderen – insgesamt über 100). Im Admin-Bereich können die Dienste ausgewählt werden und auch eingstellt werden, wo die Links überall erscheinen.

Wer gerne auf umfangreiche Plugins mit extra CSS-Datei verzichten möchte (jeder extra Aufruf für ein CSS-Datei verlangsamt die Performance des Blogs…), der kann als Alternative auch direkt im Template seiner WordPress Installation solche Links einfügen. Für twitter und identi.ca geht das folgendermaßen:

Im Admin-Bereich unter der Rubrik „Darstellung“ den Editor aufrufen. Hier kann man sein Thema bearbeiten. Für die Darstellung einzelner Blogposts ist die Datei single.php zuständig. Auf der rechten Seite „Einzelansicht (single.php)“ anwählen. Nun kann man in diese Datei an geeigneter Stelle folgendes einfügen (einfach ein bisschen rumprobieren und schauen wie es aussieht):

Diesen Artikel weiterempfehlen: <a href=“http://twitter.com/home?status=<?php the_permalink(); ?>“ title=“An twitter weiterleiten“ target=“_blank“><img src=“HIER LINK ZU EIGENER BILDDATEI EINFÜGEN“ alt=““ /></a>
<a href=“http://identi.ca/notice/new?status_textarea=<?php the_permalink(); ?>“ title=“An identi.ca weiterleiten“ target=“_blank“><img src=“HIER LINK ZU EIGENER BILDDATEI EINFÜGEN“ alt=““ /></a><br />

Twitter und Identi.ca Button am Ende des Blogposts

Dann muss man natürlich noch ein Icon oder Button für twitter und identi.ca hochladen und an der entsprechenden Stelle den Link dazu setzen. Voilà: Fertig!

Web-Statistiken: Meine Top 3

In den vergangenen Monaten und Wochen habe ich die unterschiedlichsten Web-Statistik Programme und Tools ausprobiert. Hier nun meine momentanen Favoriten, was Web-Statistik und Web-Analyse angeht:

Piwik

Piwik ist ein Open-Source Web-Analyse Programm. Es steckt noch in der Entwicklung (zur Zeit ist es als Beta zu erhalten), aber es läuft im produktiven Einsatz schon sehr zuverlässig. Piwik hat für sich den Anspruch ein freie Alternative zu Google-Analytics zu sein. Das ist zumindest bis jetzt noch etwas übertrieben, aber Piwik ist auf einem guten Weg und in manchen Bereichen jetzt schon Google-Analytics überlegen.

Piwik ist ein Programm, dass auf dem eigenen Web-Server installiert wird und das dann auch die Server-eigene Datenbank benutzt. Die Installation geht recht einfach und ist vergleichbar mit einer WordPress-Installation. Wenn man es für ein WordPress-Blog benutzt kann man problemlos seine vorhandene WordPress-Datenbank zum Speichern der Daten angeben. Die nötigen Tabellen werden ergänzt, ohne die WordPress Daten zu beeinflussen. Nach der Installation kann das Programm über den Browser benutzt werden.

Vom Funktionsumfang her ist Piwik bis jetzt noch recht begrenzt. Aber es bietet alle grundlegenden Funktionen eines Web-Analyse-Programms. Sehr gut ist, dass die Startseite frei konfigurierbar ist. Man kann aus den vorhandenen Statistik-Widgets auswählen und beliebig viele in drei Spalten anordnen. Die Widgets lassen sich auch auf anderen Webseiten oder im Blog selbst anzeigen.

Piwik ist auf Erweiterbarkeit hin konzipiert. Es können verschiedene Plugins aktiviert oder deaktiviert werden. Die Pluginverwaltung erinnert dabei sehr stark an die Pluginverwaltung von WordPress. Zur Zeit ist der Umfang der Plugins noch sehr begrenzt, aber wird sich im Lauf der Zeit sicher verbessern.

Eine Live-Ansicht der Aktivitäten auf der eigenen Webseite gibt es bis jetzt nur als frühe Entwickler-Version. Die funktioniert aber schon mit grundlegenden Infos (leider werden zumindest bei mir die deutschen Umlaute bei den Suchbegriffen noch nicht richtig erkannt). Mit etwas Feinarbeit in der Template der Live-Ansicht kann man sich auch selbst die gewünschten Infos zusammenstellen und die Ansicht anpassen. In der aktuellen Version 0.2.32 ist das Plugin zwar enthalten, aber es gibt noch keinen Link aus dem Dashboard oder den Einstellung, um es tatsächlich zu sehen. Dazu kann man aber die URL seines Piwik-Accounts folgendermaßen abändern: /index.php?module=Live&action=index. Und schon läuft das Live-Plugin.

Für die Integration in WordPress gibt es ein gut funktionierendes Plugin, mit dem man auch die eigenen Besuche auf der Seite von der Zählung ausschließen kann: Piwik Analytics.

Hier gibt’s eine Online-Demo zum selbst ausprobieren: Piwik Demo

Pro:

  • Real-Time Statistik
  • Daten werden auf eigenem Server gespeichert
  • Erweiterbarkeit und Flexibilität
  • Open Source (alle Funktionen kostenlos!)
  • Recht zuverlässiges Ausfiltern von Bots

Kontra

  • Noch in der Entwicklung
  • Bei viel Traffik sammeln sich viele Daten an und blähen die eigene Datenbank auf
  • Schwieriger zu installieren als externe Statistik-Tools

Screenshots

piwik Dashboardpiwik Besucher Einstellungenpiwik Pluginverwaltungpiwik Widget erstellenpiwik Live-View

Clicky

Clicky ist ein kommerzielles Statistik-Tool, bei dem die Daten auf dem Server von Clicky gespeichert und ausgewertet werden. In die eigene Seite wird ein Code-Schnipsel eingefügt und bei jedem Laden der Seite werden Infos an Clicky geschickt und ausgewertet.

Vom Funktionsumfang, der Zuverlässigkeit und dem Design ist Clicky wirklich klasse. Auch hier kann das Dashboard individuell angepasst werden und es gibt verschiedene Widgets, die man auf beliebige Web-Seiten integrieren kann (so kann man z.B. die letzten Besucher mit Länderflagge und Landeseite auf dem eigenen Blog anzeigen).

Sehr schön umgesetzt ist auch die Live-View, die hier „Spion“ genannt wird. Man kann Live verfolgen, was gerade auf dem Blog los ist. Zur Auswertung der Daten kann man dann unterschiedliche Datumbereiche eingeben und sich die unterschiedlichsten Statistiken zu Herkunft, betrachtetem Inhalt und technischen Einstellungen der Besucher anschauen.

Solch ein guter und professioneller Dienst kostet natürlich was! Man kann Clicky nach der Anmeldung drei Wochen lang kostenlos mit allen Funktionen testen. Danach muss man entweder auf eine Pro Account upgraden oder man nutzt die kostenlose Variante, die zum Teil erheblich eingeschränkt ist. Bei der kostenlosen Version gibt es z.B. keinen Spion und die Daten werden nur für den Zeitraum von einem Monat gespeichert. Für mich bleibt aber auch das kostenlose Angebot eine sehr gute Möglichkeit, um zu sehen, was in den letzten Tagen auf dem Blog los war. Für die längerfristige Analyse braucht man dann andere Tools, die die Daten unbegrenzt speichern (wie z.B. Piwik).

Hier gibt’s eine Online-Demo zum selbst ausprobieren: Clicky Demo

Pro

  • Einfache Installation
  • Großer Funktionsumfang
  • Modernes, übersichtliches Design
  • Anpassbares Dashboard
  • Widgets für die Webseite
  • Recht zuverlässiges Ausfiltern von Bots

Kontra

  • Voller Funktionsumfang ist kostenpflichtig
  • In der kostenlosen Version muss auf der Seite ein Clicky-Schildchen sichtbar eingebunden sein

Screenshots

clicky: Dashboardclicky: Letzte Besucherclicky: Karte der letzten Besucherclicky: Übersicht zu Seitenzugriffenclicky: Spion (Live-View)

BBclone

Jetzt noch ein kleines, feines PHP-Programm: BBClone. Es handelt sich hier nicht um ein ausgewachsenes Analyse-Programm, sondern eher um einen umfangreicheren Counter. Mir gefällt das Programm sehr gut weil es resourcesparend ist und es eine tolle Übersicht über die letzten Besucher auf der Webseite hat. Mir gefällt an dieser Übersicht besonders, dass viele Informationen auf einen Blick zu erfassen sind (besonders gut: Die Zahl der Seitenaufrufe und die Suchwörter, über die Besucher auf die Seite kamen werden auch dargestellt).

Für die Installation ist einiges an Handarbeit gefragt. Das Programm muss auf dem eigenen Webserver installiert werden, dann wird ein Aktivierungscode auf den zu zählenden Webseiten eingefügt (bei WordPress geht das am besten über die Theme-Templates. Bei einem Wechsel des Themes müssen die Code-Schnipsel dann aber wieder neu eingefügt werden). Schließlich kann man wichtige Funktionen über eine Konfigurationsdatei mit einem Texteditior einstellen. In der Konfiguration kann man auch einstellen, ob Bots auch mitgezählt werden sollen oder nicht. Wobei die Erkennung von Bots nicht so zuverlässig funktioniert wie bei Piwik oder Clicky – allerdings werden dafür bei Piwik und Clicky auch manchmal echte Besucher ausgefiltert. BBClone zählt deswegen deutlich höhere Besuchszahlen als die beiden anderen.

Im Gegensatz zu Piwik kommt BBClone ohne MySQL-Datenbank aus. Die Daten werden in einer eigenen Datei gespeichert. Es gibt drei übersichtliche Ansichten (welche sich über die Konfigurationsdatei oder auch über die Template-Datei anpassen lassen). Zum einen gibt es eine allgemeine Übersicht auf der in unterschiedlichen Kategorien jeweils die häufigsten Einträge dargestellt werden. In der Übersicht kann man kein Datumsbereich einstellen, sondern es werden immer die Ergebnisse aus dem gesammten Zeitraum dargestellt. Dann gibt es eine ausführliche Statistik, in der die letzten Besucher aufgeführt werden. Und schließlich haben wir noch eine Zeitstatistik, in der die Zugriffszahlen in unterschiedlicher zeitlicher Dauer grafisch dargestellt werden.

Hier gibt’s eine Online-Demo zum selbst ausprobieren: BBclone Demo

Pro:

  • Schnell und resourcesparend
  • Sehr informative Übersicht über die letzten Besucher
  • Keine MySQL-Datenbank notwendig
  • Daten werden auf eigenem Server gespeichert
  • Open Source

Kontra

  • Dient eher zur ersten Übersicht, nicht für detaillierte Analyse
  • Bots werden oft nicht erkannt und ausgefiltert
  • Nicht so einfach zu installieren

Screenshots

bbclone: Allgemeine Statistikbbclone: Ausführliche Statistikbbclone: Zeitstatistik

Empfehlenswerte WordPress Plugins (Teil 1)

Eine der wirklich tollen Eigenschaften von WordPress ist die Fähigkeit es zu erweitern. Es gibt unzählige Plugins, mit denen man die Funktionen einer WordPress-Standardinstallation erweitern kann. Da WordPress sehr verbreitet ist, gibt es auch genügend Freaks und Profis, die sich darauf verstehen, gute Erweiterungen zu programmieren. Im Folgenden findet ihr einige gute Plugins, die bei windhauch zur Zeit im Einsatz sind. Empfehlenswerte WordPress Plugins (Teil 1) weiterlesen

Ein Hauch Technik

Neu bei windhauch: In der neuen Kategorie „Technik“ möchte ich gerne ab und zu über Themen aus dem Bereich Computertechnik schreiben. Das ist eines meiner Steckenpferde. Besonders gern beschäftige ich mich mit dem freien Betriebssystem Linux (seit einiger Zeit läuft auf meinem PC nur noch sehr selten Windows – dafür hab ich parallel unterschiedliche Linux-Distributionen installiert). Auch an meiner WordPress-Installation, dem Theme und den verschiedenen Plugins bastle ich gerne herum… 😉 Ab und zu werd ich über meine Erfahrungen berichten.

Der Schwerpunkt bleibt aber meine Beschäftigung mit der Bibel und mit dem Glauben. Deswegen werden die „Technik-Posts“ auch nicht auf der Homepage erscheinen, sondern in dem sepraten Bereich „Ein Hauch Technik“ (wenn das denn mit dem entsprechenden WordPress-Plugin so hinhaut… 😉 ).

Puuuuh!

Das war ganz schön nervig! Hatte gestern mein blog auf das neue wordpress 2.6 umgestellt und das Ganze hat nach einigem hin und her auch ganz gut funktioniert. Auch heute morgen lief es noch. Aber dann kam plötzlich eine komische Fehlermeldung und nichts ging mehr. Erst nach langem probieren hab ich jetzt alles wieder zusammen (und zwar mit der alten Version von wordpress 2.5.1)…

Hab durch den Schreck gemerkt, wie wichtig mir das bloggen geworden ist. Bin zwar noch nicht so lange dabei, aber das tägliche Schreiben über Bibeltexte und anderes tut mir richtig gut. Und wenn dann plötzlich alle Einträge der letzten Monate weg sind, dann hat man das Gefühl, dass man ein Teil von sich selbst verloren hat… 🙁 Aber ging ja jetzt noch mal gut aus. Dank backups und Geduld 😀