Schön…

Nach einigem hin und her konnte ich meine alten Posts wieder herstellen und integrieren. 🙂 Es sollte jetzt alles wieder da sein… Nur das Design der Seite ging mir verloren und bleibt deshalb erst mal im Standard WordPress Design.

Auch inhaltlich wird es jetzt wieder weiter gehen. 🙂 Ich hoffe mal dass die Vorsätze für’s neue Jahr auch anhalten werden. 😉

Zeit zum hören

Seit einiger Zeit ist es hier auf dem Blog still geworden. Ich habe gemerkt, dass es für mich gerade dran ist, nur für mich persönlich Bibel zu lesen. Lange Zeit war der Blog für mich eine Hilfe, um Bibel zu lesen und über Texte nachzudenken. Aber ich stelle fest, dass es für mich auch wieder wichtig ist, Texte nur für mich persönlich zu hören, ohne dabei gleich darüber nachzudenken, was ich dazu schreiben könnte. Von daher wird der „windhauch“ erst mal schweigen. Mal sehen, vielleicht gibt’s ab und zu Posts zu anderen Themen, aber die fortlaufende Bibellese wird jetzt erst mal pausieren.

Weihnachtliche Stille

Beim windhauch wird sich jetzt erst mal weihnachtliche Stille breit machen. Ich merke, dass ich mal wieder und gerade jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit mehr Ruhe brauche, um auch Bibeltexte ganz für mich persönlich zu lesen. Es hilft mir zwar auf der einen Seite meine Gedanken hier schriftlich zu fixieren, aber es bringt auch immer die Gefahr mit, dass ich mir schon beim Lesen zu überlege, was ich dazu schreiben könnte (anstatt zu fragen: was sagt es mir persönlich).

Allen Lesern schon mal ein frohes Fest! Vergesst in all dem Trubel und bunten Durcheinander nicht, um was es eigentlich geht…

Apostelgeschichte 2, 1-13 Stürmischer Windhauch

Wie der Name meines Blogs ja schon aussagt, erlebe ich Gott eher als ein „stilles, sanftes Sausen“ (1.Kön.19,12) – wie ein leiser Windhauch. Aber Gott kann sich auch in einem „Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind“ (Apg.2,2) zeigen. „Wind“ ist im hebräischen das gleiche Wort wie Geist. Gottes Geist wirkt oft leise und unscheinbar. Er kann aber auch mächtig und stürmisch wehen. So wie die Jünger das damals beim ersten Pfingstfest erlebt haben.

Ich wünsche mir manchmal, dass ich Gottes Geist deutlicher spüre, dass sein Windhauch kräftiger durch mein Leben weht. So dass es auch andere deutlich sehen und davon „begeistert“ sind. Allerdings stelle ich beim Lesen dieses Textes auch fest, dass dieses gewaltige Brausen allein und dieses deutliche Wunder, dass Menschen in anderen Sprachen geredet haben bei den Zuhörern nur Entsetzen, Verwunderung und Ratlosigkeit hervor gebracht haben (V.7 und 12). Anstatt in das Lob Gottes einzustimmen, fingen sogar viele an über die Christen zu spotten (V.13). Selbst an Pfingsten zeigt sich (was ja auch bei Jesus selbst immer wieder sichtbar wurde): Wunderhafte Zeichen alleine führen nicht zum Glauben. Aber ab und zu ein kleines (oder großes) Wunder selbst zu erleben, tut dem schon vorhandenen Glauben ganz gut…

| Bibeltext |

Liebe Blogleser,

seit gut dreieinhalb Jahren schreibe ich hier regelmäßig zu fortlaufenden Bibeltexten. In der letzten Zeit habe ich gemerkt, dass ich eine Pause brauche. Ich muss auch mal wieder Bibel lesen, ohne mir dabei gleich Gedanken zu machen, was ich dazu jetzt auch windhauch schreibe. Natürlich hat mir das Schreiben und Kommentieren sehr geholfen, um mich mit den Texten auseinander zu setzen. Ich bin dabei auf viele Gedanken gestoßen, die mir sonst wahrscheinlich nicht gekommen wären. Aber jetzt ist es einfach mal wieder dran, mehr Zeit zu haben, um die Bibel nur für mich persönlich zu lesen.

Vielleicht werde ich trotzdem ab und zu mal was hier schreiben. Aber vorerst nicht zu fortlaufenden Bibeltexten. Mal sehen… Danke auf jeden Fall an alle treuen Mitleser. God bless you! 🙂 🙂 🙂

Weiter geht’s

Nach ein paar wunderschönen und erholsamen Tagen Urlaub geht’s auch hier auf „windhauch“ wieder weiter mit Hesekiel. Außerdem hatte ich Zeit zum Lesen und es werden einige Buchvorstellungen folgen.

PS: Wie kommt es eigentlich, dass Wein auf einem Winzerbauernhof gleich viel besser schmeckt als zu Hause auf dem Sofa? 😉

Heute vor einem Jahr

Genau heute, genau zu der jetzigen Uhrzeit, lag ich in Tübingen auf dem Operationstisch und der Arzt hat einen Tumor aus meinem Gehirn heraus operiert (vgl. hier). Seltsam, wenn man so zurück denkt. Im Lehrtext von heute steht: „Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können.“ (Mt. 10,28) Ja, das stimmt. Natürlich hab ich immer noch Angst vor dem Tod und vor allem vor dem Sterben. Ich möchte meine Familie nicht alleine zurück lassen. Aber ich weiß auch: dieser Tumor kann vielleicht meinen Leib töten, aber nicht meine Seele. Die hält Gott, ganz treu und fest, in seinen Händen.