Jeremia 30, 1-11 Dieser Weg

Der Abschnitt von V.4 bis V.11 ist in meiner Bibel überschrieben: Durch die Katastrophe zur Befreiung. Es kommen darin endlich mal wieder zuversichtliche und verheißungsvolle Töne. Gott hat sein Volk nicht aufgegeben, er wird es wieder befreien. Aber es ist auch deutlich, dass der Weg zur Befreiung kein einfacher ist. Es geht erst durch die Katastrophe hindurch und dann kommt die Befreiung. „Ich will dich mit Maßen züchtigen, doch ungestraft kann ich dich nicht lassen.“ (V.11) Israel soll durch die Katastrophe etwas lernen, es soll auf den richtigen Weg zurück geführt werden. Das ist kein leichter Weg, er ist steinig und schwer.

Dazu ist mir das Lied „Dieser Weg“ von Xavier Naidoo eingefallen. Christsein ist kein Spaziergang, sondern oft genug ein steiniger und schwerer Weg. Aber es lohnt sich, denn dieser Weg führt zum Ziel!


Xavier Naidoo — Dieser Weg – MyVideo

Noch eine Ergänzung: Auf Gekreuz(siegt) gibt es eine Geschichte, die sehr gut zu diesem Thema passt: Hey, lass den Töpfer ran!
Bibeltext

Ein Quäntchen Glück

Coole Aktion! (Entdeckt bei einaugenblick.de) Zwei Reporter machen eine Umfrage in einer Fußgängerzone: „Hallo wir machen eine Umfrage zum Thema Geld und Nächstenliebe. Wem würden Sie denn gerne mal für 100€ etwas wirklich Gutes tun?“ Nachdem die Leute erzählt haben, was sie denn mit dem Geld tun würden, bekommen sie 100 € auf die Hand und werden aufgefordert, ihre Vorsätze gleich umzusetzen.

Auf der Seite „Ein Quäntchen Glück“ gibt’s im Advent für jeden Tag ein Filmbeitrag dazu. Hier das erste Video, das ich echt bewegend finde:
glueck

Free Hugs

Tolle Aktion! Da stellt sich einer in die Fußgängerzone und bietet „Free Hugs“ an (jede deutsche Übersetzung klingt irgendwie seltsam: „kostenlose Umarmung“, „Umarmung für umsonst“, „gratis Umarmung“ … 😉 ):

So ähnlich stelle ich mir missionarisches Leben als Christ vor: Unaufdringlich, witzig, unverkrampft. „Ich steh hier, ich hab Zeit für dich und wenn du willst, tue ich dir was Gutes. Ich geb dir was von der Geborgenheit und Liebe weiter, die ich selbst bei Gott erfahren darf.“

Entlarvter Zynismus

Falls ihr’s nicht schon längst gesehen habt, schaut euch das an! Unbedingt! Die Schottin Susan Boyle bei der britischen Talentshow „Britains got Talent“:

Unglaublich! Hab vorher irgendwo gelesen, dass sie mit ihrer Stimme Menschen zu Tränen rührt und gedacht: Naja! Etwas übertrieben! Jetzt muss ich sagen: Nein! Nicht übertrieben!

Klasse sind auf dem Video die Gesichter der Jury (ungläubiges Kopfschütteln, ehrfürchtiges Staunen, glückliches Strahlen,…) und die begeisterte Reaktion des Publikums. Da hat jeder instinktiv gemerkt, dass hier was ganz großes passiert. Bemerkenswert auch die Aussagen der Jury am Schluss. Die Frau in der Jury meinte dazu: „Ich weiß dass alle gegen dich waren. Ich denke ehrlich, dass wir alle sehr zynisch waren und das war der größte Weckruf aller Zeiten.“

Schön, wenn ab und zu im Fernsehen auch der ganze Zynismus und die Fixiertheit auf Äußerlichkeiten entlarvt wird. Und das betrifft ja nicht nur das Showbuisness, das betrifft uns ja alle. Lass dich auf aufwecken und schau hinter die Oberfläche!

(Hier auch der Youtube-Link – aus irgendeinem Grund ist es nicht erlaubt, das Video von Youtube aus einzubetten)

Begeisterung, Liebe, Ehrfurcht

Gestern Abend bei Stefan Raab: Bud Spencer war zu Gast. Stefan hat mal wieder ein ziemlich plattes Interview geführt. Bud Spencer dagegen hat echte Größe und Gelassenheit ausgestrahlt. Ich erinnere mich noch dass mein allererster Kinofilm, den ich gesehen habe, eine der typischen Bud Spencer und Terence Hill Schlägerkomödien waren (wenn ich die Filme heute sehe kann ich meine damalige Begeisterung nicht mehr ganz nachvollziehen… 😉 ).

Was ich echt klasse fand war ein Bud Spencer Fan, der im Publikum saß und der die Ehre einer persönlichen Begegnung mit seinem Idol bekam. Dieser Mann hatte ein Tatto von Bud Spencer auf der Brust und er war total hin und weg, weil er Bud Spencer so nahe kommen durfte. Aber seht selbst:

Bud Spencer mit Fan
Bei youtube wurde das Video inzwischen aus copyright-Gründen gelöscht. Hier >>> bei ProSieben-tvtotal ist es zu sehen. Der Fan taucht ungefähr bei Minute 7:30 auf.

Was mich fasziniert hat, war seine Begeisterung, die leuchtenden Augen, das strahlende Lächeln – er schien es kaum fassen zu können, was er da erleben durfte . Er hat sich Bud Spencer mit Liebe und Ehrfurcht genähert. Wenn man ihn so sieht, dann spürt man formlich seine Verehrung gegenüber diesem Schauspieler. Und jeder im Publikum (und auch Bud Spencer selbst) haben sich gedacht: Naja, ein bisschen durchgeknallt ist das schon, wenn man sich Bud Spencer auf die Brust tätowiert…

Es wäre schön, wenn wir Christen auch eine ähnliche Begeisterung, Liebe und Ehrfurcht ausstrahlen können – aber natürlich nicht für Bud Spencer, sondern für Jesus Christus. Auch wenn manche uns dann für ein bisschen durchgeknallt halten… 😉