Römer 8, 12-17: Abba, lieber Vater

Paulus traut der rechtfertigenden Gnade ganz schön viel zu. In diesem Abschnitt wird deutlich, dass es um mehr geht als nur einen Freispruch von der Schuld. Wenn ein Täter von seiner Schuld freigesprochen wird, dann ändert das nämlich noch lange nicht das Wesen des Täters. Bei der Rechtfertigung durch Gott geht Paulus aber von einer grundlegenden Änderung aus. Paulus rechnet mit der neuen Möglichkeit, dass wir „durch den Geist die Taten des Fleisches“ töten (V.13). Wir werden nicht nur von der Schuld der Taten des Fleisches freigesprochen, sondern wir werden fähig, die Taten des Fleisches zu töten.

Diese grundlegende Änderung spiegelt sich auch in unserem Verhältnis Gott gegenüber. Wir sind nicht mehr Knechte, sondern Kinder Gottes. Wir sind nicht mehr bestimmt von der Furcht, sondern von einem kindlichen Vertrauen zu Gott. Es geht um mehr, als nur um das Verzeihen einiger falscher Taten. Es geht um eine grundsätzliche Veränderung in der Beziehung zwischen Gott und Mensch.

Das sind wunderbare Gedanken. Allerdings habe ich immer wieder neu die Schwierigkeit, diese Gedanken auch in meinem Glaubensalltag und auch bei anderen Christen auch konkret praktisch werden zu sehen. Dass ich durch den Geist die Taten des Fleisches töte, erlebe ich immer nur als gebrochene Wirklichkeit. Die Taten des Fleisches (also alles was die Beziehung der Liebe zu Gott, meinen Mitmenschen und mir selbst stört) sind bei mir nicht tot, sondern oft erstaunlich lebendig. Wenn etwas tot ist, dann ist es ja eigentlich unwiederbringlich Vergangenheit. Aber so erlebe ich Sünde nicht. Sünde ist nach wie vor eine Realität, mit der ich tagtäglich zu kämpfen habe.

Grundsätzlich neu bleibt aber die Tatsache, dass diese Kämpfe mich nicht mehr von Gott trennen können. Aus dieser Gewissheit darf ich trotz aller Unvollkommenheit leben: Ich bin Gottes Kind und nicht ein Knecht. Ich darf ihn Abba, lieber Vater nennen.

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Römer 2, 1-16: Wie geschieht echte Umkehr?

Nach dem ersten Kapitel könnte man denken: Recht so, dass Paulus den Sünder sagt, was Sache ist! Aber genau gegen solch eine Haltung mit ausgestrecktem Zeigefinger auf andere, wendet sich Paulus jetzt scharf. Wenn wir über andere richten, verdammen wir uns selbst! (V.1) Das ist bis heute ein brandaktuelles Thema. Wie schnell sind wir dabei, die Fehler anderer aufzudecken, um von unseren eigenen Schwächen abzulenken.

Am eindrucksvollsten in diesem Abschnitt ist für mich die Aussage: „Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?“ (V.4b) Nicht Gerichtsandrohung oder Gottes Zorn über die Sünde soll uns zur Umkehr bewegen, sondern Gottes Güte und Gnade! Allein dieser Satz kann so manches in unserem Gottesbild, aber auch in unserem Menschenbild durcheinander wirbeln.

Für Gott bedeutet dieser Satz: Er will unserer Gottlosigkeit und Sünde nicht mit Zorn und Verurteilung begegnen, sondern mit Güte. Das was ihn im Innersten antreibt, ist nicht ein heiliger Zorn, sondern eine brennende Liebe. Für Gottes Sicht von uns Menschen bedeutet das: Echte Umkehr und Veränderung schafft nicht die Angst vor Strafe, sondern das Erkennen von Gottes Güte. Ein Mensch, der die Tiefe von Gottes Liebe erahnt, verändert sich radikaler als ein Mensch, der sich vor Gottes Zorn fürchtet.

Im konkreten Leben von Christen und Gemeinden scheint das leider oft anders zu sein. Da geschieht an vielen Stellen mehr Veränderung durch Zwang, Angst und Druck, als durch echte innere Einsicht und Umkehr. Es ist klar, dass im konkreten Glaubensalltag so manches nur mit innerem oder äußerem Druck läuft. Aber das bleibt für mich dennoch das Ideal: Dass Menschen Gottes Güte erkennen und aus Dankbarkeit heraus, weil sie gar nicht anders können, Veränderung und Erneuerung geschieht.

Dabei darf die Rede von Gottes Liebe, Güte und Gnade nicht zu einer „billigen Gnade“ führen. Das wird bei Paulus in diesem Abschnitt ganz deutlich. Es kann nicht das Ziel sein, von vornherein mit Gottes Güte zu rechnen und sich nur bequem darin auszuruhen. Nach dem Motto: Ich kann ja tun und lassen, was ich will – Gott vergibt mir ja sowieso. Nein, wenn man so denkt, hat man Gottes Güte nicht wirklich verstanden. Das Ziel von Gottes Güte ist nicht das Schönreden der Sünde, sondern die Umkehr und die Erneuerung.

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Johannes 20, 19-23 Erstaunlich nüchtern

Beim Lesen habe ich mich darüber gewundert, wie nüchtern und distanziert Johannes von diesen Ereignissen berichtet. Da ist das größte Wunder geschehen: Jesus ist von den Toten auferstanden und begegnet seinen Jüngern. Die einzige Reaktion, die beschrieben wird: „Da wurden seine Jünger froh, dass sie den Herrn sahen.“ (V.20) Was muss da nicht alles in den Köpfen und Herzen der Jünger vorgegangen sein? Das ist doch ein Ereignis, das einen tiefen und bleibenden Eindruck hinterlässt! Was könnte man da nicht alles schreiben über die Gefühle und Gedanken der Jünger! Stattdessen nur diese kurze und nüchterne Darstellung, die nur eine Andeutung von der Freude wiedergibt, welche die Jünger gefühlt haben müssen.

Andererseits finde ich diese Nüchternheit auch wohltuend. In unserer heutigen religiösen Welt wird viel mit Gefühl, Stimmung und Begeisterung gearbeitet. Das Spektakuläre und Außergewöhnliche wird gepuscht. Je mehr Emotionen geweckt werden, desto besser. Die Bibel ist da viel zurückhaltender. Es geht nicht in erster Linie um unsere menschlichen Gefühle, sondern um Jesus Christus, das Wunder seiner Auferstehung und die Gabe des Heiligen Geistes. Das müssen wir nicht künstlich hochpuschen, sondern das hat in aller Nüchternheit eine tiefe innere Kraft, die mehr Veränderung schafft, als eine kurzfristige Begeisterung.

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Johannes 7, 1-13 Jesus will nicht groß rauskommen

Es gibt durchaus Menschen, die finden Jesus und das was er tut gut und kapieren doch nicht, wer Jesus eigentlich ist und was er eigentlich will. Hier in dem Text wollen Jesu leibliche Brüder, dass auch andere erfahren, was für ein toller Kerl Jesus ist und welche Werke er tun kann. Sie wollen, dass sich Jesu auf dem Laubhüttenfest in Jerusalem in aller Öffentlichkeit zeigt und somit seine Bekanntheit steigert. Aber Jesus sagt nein und der Evangelienschreiber ergänzt, dass Jesu Brüder nicht wirklich an Jesu glauben  (V.5) – das heißt, dass sie nicht in dem Sinn auf ihn vertrauen, auf den es ankommt.

Ich wünsch mir auch so manches mal, dass Jesus endlich groß raus kommt und dass die Menschen endlich kapieren, wer er wirklich ist. Es wäre doch auch heute klasse, wenn in aller Öffentlichkeit Jesus im Mittelpunkt steht. Seinen Brüder sagte Jesus damals, dass seine Zeit noch nicht gekommen sei. Erst später steht er in Jerusalem wirklich in Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit: als er am Kreuz hingerichtet wird. Jesu Wege sind irgendwie anders, als wir uns das oft denken und erhoffen. Er will keine oberflächliche Begeisterung, sondern tiefe Veränderung.

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Kolosser 3, 12-17 Kleiderprobleme

Im vorigen Abschnitt ging es um die schlechten Eigenschaften und Handlungsweisen, die wir als Christen ablegen sollen. Jetzt geht es um das, was wir stattdessen anziehen sollen. Tja, wenn es nur so einfach wäre! Ein paar neue und saubere Kleider anzuziehen ist kein Problem – sich selbst aber ändern ist gar nicht so leicht. Kleider gehören ja nicht zu unserem Wesen, sind nicht mit uns verwachsen. Die können schnell gewechselt werden. Aber wie sieht es mit unseren Handlungen und unserem Wesen aus? Einzelne schlechte Handlungen zu vermeiden, kann schon herausfordernd sein, ist aber noch relativ einfach. Schlechte Angewohnheiten zu verändern wird schon schwieriger. Schlechte Eigenschaften und Wesenszüge zu verändern ist aber eine Herkulesaufgabe, an der wir ein Leben lang zu knabbern haben.

Auch hier ist es wieder ein untrennbares Ineinander von göttlichem Wirken und eine Aufforderung an uns Menschen. Es ist auch ein Ineinander von dem, was schon längst durch Christus geschehen ist und dem, was noch geschehen soll. In Kol.3,10 wird gesagt, dass der neue Mensch erneuert wird – das ist passiv formuliert: nicht wir tun das, sondern Gott tut es. Im heutigen Abschnitt sind aber ganz gezielt wir selbst angesprochen: zieht ihr den neuen Menschen an. In Kol. 3,9f wird gesagt, dass wir als Christen den alten Menschen schon ausgezogen haben und den neuen schon angezogen haben. Im heutigen Abschnitt werden wir aufgefordert, die Eigenschaften des neuen Menschen auch zu leben. Irgendwie ist beides richtig.

Ich muss ehrlich sagen: dieses ewige Kämpfen macht mich müde. Ich kann als Christ nie sagen: „So jetzt hab ich’s geschafft. Jetzt hab ich alles alte abgelegt und bin völlig erneuert.“ Ein Leben lang hab ich mit diesen Kleiderproblemen zu kämpfen: Altes ausziehen, Neues anziehen. Und dann immer wieder feststellen, dass das Alte gar nicht wirklich verschwunden ist, sondern immer wieder neu auftaucht. Auch das Ineinander von göttlichem und menschlichem Tun ist ermüdend. Da gibt es die einen, die mehr das göttlich Tun betonen und sagen: „Ja, du musst nur mehr beten und größeren Glauben haben, dann geschieht alles von selbst.“ Und die anderen sagen: „Du musst dich halt mehr anstrengen und radikaler das Gute tun, nur dann geschieht wirklich Veränderung.“ Aber beide Wege werden letztendlich Stückwerk bleiben. Das vollkommene neue Leben in Christus ist noch verborgen (Kol.3,3).

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Lukas 9, 10-17 Mein Mangel in Jesu Hand

„Gebt ihr ihnen zu essen!“ (V.13) Ja, aber wie soll das gehen? Das, was wir haben, reicht doch nie und nimmer, um andere satt zu machen! Es reicht ja kaum für uns selbst. Wir bräuchten ein übernatürliches, göttliches Eingreifen, um alle satt zu machen. Es müsste ein Wunder geschehen, wie damals bei der Wüstenwanderung, als Gott Manna vom Himmel regnen lies. Gott muss was tun und uns alle satt machen, wir können es doch gar nicht!

Aber trotzdem sagt Jesus: „Gebt ihr ihnen zu essen!“ Lege deinen Mangel in Jesu Hand, danke Gott dafür und verteile es. Du kommst dir vielleicht klein und bedeutungslos vor. Du denkst, dass du sowieso nichts ändern kannst. Die Probleme sind zu groß, als dass du selbst etwas bewirken könntest. Du denkst Gott selbst müsste ein richtig großes Wunder tun, um die Situation zu verändern. Aber Jesus sagt: „Verändere du selbst die Situation!“ Du weißt: das kann nicht funktionieren. Aber das Wunder besteht gerade darin, dass Jesus dein Ungenügen benützen kann, um etwas zu ändern…

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1. Johannes 4, 17-21 Wie geschieht Veränderung?

In den letzten Tagen habe ich mir darüber Gedanken gemacht, ob man menschliches Verhalten oder sogar menschliche Herzen durch Druck verändern kann. Ich bin davon überzeugt, dass wirkliche Veränderung nur von Innen kommen kann und nicht von Außen erzwungen werden kann. Klar: wenn ich genügend Druck erzeuge, kann ich äußerlich das Verhalten ändern, aber im Inneren erzeuge ich dadurch doch erst recht Widerstand.

Im heutigen Abschnitt begegnet mir ein ähnlicher Gedanke: „Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe.“ (V.18) Liebe zu Gott und zum Nächsten kann ich nicht erzwingen. Von dieser Liebe muss ich im Innersten überzeugt sein, sie muss von mir selbst aus kommen, die kann ich nicht von Außen „einimpfen“. Glaube der auf Angst basiert geht am Wesentlichen vorbei.

Auf der anderen Seite frage ich mich, ob das immer so zutrifft. Erzählt Jesus nicht auch einige Gleichnisse, die mit der Angst der Zuhörer arbeiten (z.B. das Gleichnis von den zehn Jungfrauen, von denen fünf nicht bereit waren für die späte Ankunft des Bräutigams und die dann nicht beim Hochzeitsfest mitfeiern durften)? Und müssen wir nicht manchmal zuerst eine äußere Verhaltensänderung erzwingen, bevor eine innere Einsicht zustande kommen kann?

Wie ist es z.B. in der Kindererziehung? Muss ich da nicht manchmal die Kinder mit mehr oder weniger Druck zu einer guten Gewohnheit zwingen, obwohl sie vielleicht erst später einsehen werden, dass das gut so war? Wie ist es z.B. bei Drogensüchtigen, muss da nicht erst einmal der harte körperliche Entzug stattfinden, bevor man auch innerlich frei werden kann? Andererseits sagt man ja gerade bei Suchtkranken, dass der Entzug nur wirklich funktionieren kann, wenn der Kranke auch wirklich von sich aus Heilung will…

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2. Timotheus 4, 1-4 Ohrenjucken

Paulus warnt Timotheus davor, dass die Menschen sich selbst nach eigenen Gelüsten Lehrer aufladen werden, „nach denen ihnen die Ohren jucken“ (V.3). Dieses Ohrenjucken ist nicht nur ein Problem bezüglich Irrlehrern in einer fernen Zukunft. Es betrifft jetzt schon jeden Christen. Denn wir alle hören am liebsten das, was wir von vornherein am liebsten hören würden.

Aus unserer postmodernen Perspektive wissen wir, dass jedes Hören auch einen subjektiven Anteil hat. Jeder setzt sich beim Hören den Sinn auf dem Hintergrund seiner Erfahrungen und seines Verständnisses selbst zusammen. Und da hört man natürlich am liebsten das heraus, wonach einem sowieso die Ohren jucken. Gerade als Prediger ist es faszinierend und manchmal auch verstörend, was die Zuhörer so manches mal aus einer Predigt für sich selbst heraus hören.

Bis zu einem gewissen Grad ist das auch gar nicht so dramatisch und im Gegenteil, es kann sogar bereichernd werden. Schwierig wird es dann, wenn ich gar nicht mehr offen bin für das fremde Wort Gottes, wenn ich bei Predigt und Bibellese nur noch das heraushöre, was meine festgefahrene Meinung bestätigt und wenn Gott gar keine Chance mehr hat, mich zu korrigieren. Die größte Veränderung im Leben bringen eben nicht die Worte hervor, nach denen uns die Ohren jucken,sondern das Wort Gottes, das uns manchmal in den Ohren und im Herzen weh tut und aufrüttelt, das Wort Gottes, das manchmal so fremd und unverständlich ist, das Wort Gottes, das uns immer wieder neu überrascht.

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Josua 23 Stückwerk

Auch in diesem Abschnitt wird noch einmal deutlich, dass die Israeliten nicht alle Völker aus dem verheißenen Land vertreiben konnten (V.7). Gerade darum warnt Josua so eindringlich davor, sich mit diesen verbliebenen Völkern zu vermischen und vor allem davor, ihre Götter zu übernehmen. Obwohl nicht das ganze Land im Besitz Israels ist, kann Josua seinen Landsleuten sagen, „dass nichts dahingefallen ist von all den guten Worten, die der Herr, euer Gott euch verkündigt hat.“ (V.14)

Mein Leben als Christ kommt mir manchmal ähnlich vor: es bleibt Stückwerk.Ich darf viele gute Erfahrungen mit Gott machen, es gibt viele Bereiche, in denen Gott für mich streitet und Veränderung geschieht. Aber es bleiben auch immer Landstriche meines Lebens zurück, in denen nicht alles perfekt läuft. Die Israeliten mussten sich damit abfinden, dass im gelobten Land weiterhin andere Völker lebten und sie mussten darum um so fester und treuer an Gott festhalten. Ich muss mich als Christ damit abfinden, dass mein Christsein Stückwerk bleibt und ich muss mich darum um so fester und treuer an Gott festhalten. Was wir von Josua lernen können: nicht auf das schauen, was Gott noch nicht getan hat, sondern auf das, was er bereits getan hat.

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Jeremia 50 Warum nicht gleich so?

Gott benutzte die Babylonier, um die damalige Welt kräftig durcheinander zu wirbeln. Das bedeutet aber nicht, dass die Babylonier ungeschoren davon kommen, dass sie tun und lassen können, was sie wollen. In diesem Kapitel kündigt Jeremia auch den Babyloniern Gottes Strafgericht an. Gott bestraft ihren Stolz, ihre Überheblichkeit und ihre Ignoranz für den wahren Gott. Und tatsächlich: 539 v. Chr. wird Babylon vom Perserkönig Kyros erobert…

Für die Juden wird das dann auch eine Zeit des Aufatmens sein: sie dürfen wieder in ihre Heimat zurück kehren und Gott wird ihnen ihre Sünden vergeben (V.19-20). Da fragt man sich natürlich: Warum nicht gleich so? Warum die ganzen Katastrophen und Kriege? Warum der Untergang Jerusalems und die Gefangenschaft in Babylonien? Warum vergibt Gott nicht gleich zu Beginn die Sünden? Dann wären doch alle zufrieden?!

Ich glaube das liegt daran, dass Sündenvergebung ohne Einsicht in die eigene Schuld nichts bringt. Sie bringt keine wahre Veränderung. Wer seine Fehler nicht einsieht, dem bringt es auch wenig, wenn man sie ihm verzeiht. Vielleicht ist das ein wenig so wie bei der Kindererziehung: Wenn man ständig alles durchgehen lässt erzieht man seine Kinder zu unglücklichen und unzufriedenen kleinen Tyrannen…
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