Apostelgeschichte 23, 12-35 Etappen auf dem Weg nach Rom

Ehrlich gesagt, kann ich mit diesem Text nicht besonders viel anfangen. Fanatische Juden wollen Paulus umbringen und die Römer sind sich etwas unschlüssig, wie sie mit Paulus umgehen sollen. Nicht jeder Bibeltext ist gleich wichtig für meinen persönlichen Glauben. Und auch nicht jeder Bibeltext ist von seinem theologischen Gewicht her gleich wichtig.

Ich denke, Lukas geht es darum das Schicksal von Paulus zu erzählen. In der gesamten Erzählung wird immer wieder deutlich, dass hier zwar Menschen handeln, dass aber letztendlich Gott seine Finger mit ihm Spiel hat. In Apg.23,11 spricht Gott dem Paulus zu, dass er in Rom Zeuge für das Evangelium sein wird. Dieser Text heute ist ein kleiner Baustein, wie Gott gerade das gegen Paulus gerichtete Verhalten von Menschen benützt, um diese Verheißung wahr zu machen.

Vielleicht ist das ja etwas, was ich mitnehmen kann aus diesem Text: Auch in meinem Leben kann ich Gottes Handeln oft nicht direkt erkennen. Ich fühle mich als Spielball des Schicksals, mache mir um so manche Bedrohungen Sorgen und es scheint von Gottes Seite her nicht viel zu passieren. Aber letztendlich ist er doch da und hat mein Leben im Griff.

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Lukas 21, 29-38 Das Herz nicht beschweren

Bei diesem Abschnitt hat mich besonders V.34 angesprochen: „Hütet euch aber, dass eure Herzen nicht beschwert werden mit Fressen und Saufen und mit täglichen Sorgen…“ Herrlich direkt und ohne falsche Zurückhaltung! Wenn wir fressen und saufen, dann ist das ja eigentlich der Versuch, die Sorgen zu ersticken. Dann wollen wir uns ja eigentlich ablenken und den Frust vergessen. Aber in Wahrheit geschieht dabei genau das Gegenteil: Wir beschweren unsere Herzen! Wir laden uns letztendlich zusätzliche Sorgen auf. Die Sorgen werden nur verdrängt, aber nicht überwunden.

Sorgen wirklich abgeben zu können, ist aber gar nicht so einfach. Es ist leichter, sie mit Ersatzbefriedigungen zu verdecken und eine Zeit lang zu vergessen. Mir geht es auf jeden Fall so. Ich weiß natürlich vom Verstand her, dass ich mir als Christ keine Sorgen machen brauche, bzw. dass ich meine Sorgen bei Gott abgeben darf. Aber die Gedanken, die um die Sorgen kreisen und immer weiterkreisen abzustellen, ist eine große Kunst. Das muss mir immer wieder neu von Gott geschenkt werden.

Mir ist dazu heute folgender Liedvers begegnet, der mich sehr angesprochen hat: „Was helfen uns die schweren Sorgen, was hilft uns unser Weh und Ach? Was hilft es, dass wir alle Morgen beseufzen unser Ungemach? Wir machen unser Kreuz und Leid nur größer durch die Traurigkeit.“

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Lukas 21, 5-19

Ich tue mich immer etwas schwer mit solchen apokalyptischen Texten. Wir wissen ganz einfach nicht, wann das Ende der Welt kommen wird. Selbst Jesus kann hier keine genauen Angaben machen. Der Tempel in Jerusalem ist längst zerstört und knapp 2000 Jahre später leben wir immer noch. Kriege, Aufruhr, Erdbeben, Hungersnöte und Seuchen hat es in der Antike und durch die Jahrhunderte genauso gegeben wie heute. Natürlich gibt es immer welche, die Panik machen und sagen: „Ja aber heute ist das alles viel schlimmer als zu früheren Zeiten!“ Aber das überzeugt mich nicht: Sieht es heute wirklich schlimmer aus, als z.B. im Mittelalter, als Pest und Cholera ein Großteil der Bevölkerung vernichtet hat oder im 30-jährigen Krieg?

Wir Deutsche verfallen ja schon in Endzeitstimmung, wenn unser Rentenalter von 65 auf 67 Jahre angehoben wird! Wir leben nach wie vor in einer Überflussgesellschaft und haben nicht mit Hunger zu kämpfen, sondern mit Übergewicht, weil wir zu viel zum Essen haben… Ich denke, für man andere Christen auf dieser Welt, spricht dieser Text ganz anders. Christen,  die verfolgt sind, die ums überleben kämpfen, die mit Armut und Hunger zu kämpfen haben. Ich für mich kann aus dem Text mitnehmen, dass ich mir über meine Probleme nicht all zu viel Sorgen zu machen brauche: Gott ist da – auch wenn es noch schlimmer kommt.

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Lukas 10, 38-42 Zu Jesu Füssen sitzen

Eine in mehrfacher Hinsicht ungewöhnliche Begebenheit wird hier erzählt. Zunächst einmal ist es für die damalige Zeit ungewöhnlich, dass Jesus hier von einer Frau „aufgenommen“ wird. Dass Jesus bei anderen Männern eingeladen war, das wird öfters erzählt, dass er aber von einer Frau ins Haus aufgenommen wird, ist für die damalige patriarchalische Gesellschaft ungewöhnlich.

Noch aussergewöhnlicher ist, dass mit Maria eine Frau zu Jesu Füssen sitzt. Für uns scheint das nichts besonderes zu sein. Aber dazu muss man wissen, dass „jemand zu Füssen sitzen“ und ihm zuhören damals ein Fachausdruck für ein Lehrer-Schüler-Verhältnis war. Dass ein jüdischer Rabbi eine Frau als Schülerin hatte, war für die meisten damals undenkbar. Für Jesus schon!

Noch ein weiterer Gedanke zu diesem Text: Wahrscheinlich ist es bis heute so, dass es einfacher ist, sich mit viel Aktionismus für die Sache Jesu zu sorgen, als nur zu seinen Füssen zu sitzen und zu hören. Ich denke nicht, dass Jesus es grundsätzlich ablehnt, dass man ihm mit praktischen Dingen dient. Auch das ist nötig. Aber wenn aus dem „viel zu schaffen“ (V.40) haben nur noch „viel Sorge und Mühe“ (V.41) bleibt, dann stimmen die Schwerpunkte nicht mehr. Wichtiger als alles andere ist es, zu Jesu Füssen zu sitzen.

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Exodus 16, 17-36 Genug für heute

Immer nur genug Himmelsbrot für den heutigen Tag. Wer versucht vorzusorgen, dem verschimmelt sein Vorrat. „Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß jeder Tag seine eigene Plage hat.“ (Mt.6,33) Es bleibt die ganz direkte Abhängigkeit von Gott. Jeden Tag neu. Das Brot vom Himmel kann man nicht sammeln und aufbewahren, man kann sich nicht gegen schlechte Zeiten absichern, man kann sich nicht auf der eigenen Leistung ausruhen…

Es braucht jeden Tag neu das Vertrauen, dass Gott uns beschenkt, dass er uns das gibt, was wir brauchen. Er gibt uns nicht mehr als das, aber auch nicht weniger. Er gibt das, was gut für uns ist. Keine einfache Lektion. Die Israeliten sind 40 Jahre durch die Wüste gewandert und mussten das jeden Tag neu lernen.

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Psalm 116 – Fromme Selbstgespräche

„Sei nun wieder zufrieden, meine Seele; denn der Herr tut dir Gutes.“ (V.7) Im Hebräischen wird „Seele“ oft als Bezeichnung des ganzen Menschen in seiner Bedürftigkeit vor Gott gesehen. Es geht hier also um ein Selbstgespräch des Beters. Er sagt sich selbst: „Sei zufrieden, es ist doch alles okay. Gott ist da und er tut dir Gutes. Du musst nur die Augen aufmachen und es erkennen.“

Das sollten wir uns auch ab und zu mal sagen: „Hör auf dich zu sorgen und sei zufrieden. Es ist alles okay. Gott ist da und er tut dir Gutes!“ Für jemand der nicht an Gott glaubt, ist das Autosuggestion – und ich glaub das schon das positive Auswirkungen haben kann. Jemand der sich selbst immer wieder sagt: es ist alles okay! wird anders durch’s Leben gehen als jemand, der ständig nur schwarz sieht. Das Geniale ist nun, dass wir damit rechnen dürfen, dass solche fromme Selbstgespräche mehr als Autosuggestion sind… 🙂
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Matthäus 13, 18-23 – Göttliche Agrarlehre

Was für ein Ackerfeld bin ich für Gottes Wort? Hat seine Botschaft bei mir Auswirkungen, bringt sie Frucht? Bin ich wie ein hart getretener Weg, an dem Gottes Wort wirkungslos abprallt? Bin ich innerlich verhärtet und lasse Gottes Wort gar nicht an mein Herz kommen, so dass ich es nicht wirklich verstehen kann (verstehen in einem tieferen Sinn, als nur das verstandesmäßige Verstehen)?

Oder bin ich wie der Felsboden, der manchmal begeistert ist und mit Freude dabei ist. Wenn aber schwierige Zeiten kommen – wie sieht es dann aus? Würde ich bei Verfolgung treu sein können? Ist mir Jesus wichtiger als alles andere? Wichtiger als mein Besitz, mein Ruf, mein Leben, meine Familie? Bin ich mehr als ein Schönwetterchrist?

Oder bin ich wie der Ackerboden unter den Dornen? Das Wort wird aufgenommen und wächst, aber die Dornen dieser Welt ersticken es. Wird mein Glaube und meine Begeisterung für Gott von den Sorgen dieser Welt und der „immer mehr haben wollen Mentalität“ die mich umgibt erdrückt?

Vielleicht bin ich aber auch wie der gute Ackerboden, auf dem das Wort guten Boden finden? Wo es wachsen und gedeihen kann. Wo es viel Frucht bringt. Wer bin ich?

Ich bin von allem etwas! Es gibt so vieles in Gottes Wort, das ich nicht wirklich verstehe und das ich nicht an mich ranlasse. Vielleicht auch vieles, vor dem ich Angst habe und bei dem ich mein Herz hart und unzugänglich mache. Ich habe auch etwas von den wetterwendischen „Schönwetterchristen“. Ich habe im Moment nicht das Gefühl dass ich bei echter Verfolgung Jesus über alles andere stellen könnte. Ganz sicher hab ich auch etwas von den „Sorgenchristen“, deren Gedanken und Sorgen sich viel zu oft um Nichtigkeiten drehen. Aber ich hoffe, dass ich auch ein klein wenig der gute Ackerboden bin, bei dem Gott wirklich Frucht bringen kann…

Matthäus 6, 25-34 – Luxussorgen

Das erste was mir bei diesem Abschnitt auffällt ist, dass meine Sorgen meist ziemliche Luxussorgen sind. Jesus sagt, dass wir uns um Essen, Trinken und Kleidung keine Sorgen machen sollen. Muss ich mir auch nicht, denn auf dem Bereich hab ich keine Sorgen, dass ich morgen plötzlich verdurste, verhungere oder nichts zum anziehen habe (es beim anziehen hier ja nicht um die Frage, ob ich was schickes und modisches zum anziehen habe, sondern um die Frage, ob ich überhaupt was zum anziehen habe). Jesus spricht Menschen an, die wirklich allen Grund hatten, sich um diese Dinge existentielle Sorgen zu machen – und sagt: Selbst um diese grundlegenden Dinge sollt ihr euch keine Sorgen machen! Wie viel mehr dann um Dinge, um die ich mir oft Sorgen mache…

Dann noch ein Gedanke zu dem Satz, dass wir durch Sorge unser Leben nicht verlängern können. Naja, können wir schon: Oder warum werden wir immer wieder zu VorSORGEuntersuchungen aufgerufen, durch die sich unser Leben entscheidend verlängern kann? Zumindest statistisch gesehen lebt ein reicher Europäer mit guter ärztlicher VerSORGung wesentlich länger als ein armer Afrikaner, der keine solch guten Lebensbedingungen hat. Meint Jesu vielleicht was anderes? Meint er vielleicht die selbstherrliche Sorge, mit der wir meinen, selbst Herr über Leben und Tod sein zu können? Auch wenn wir manches tun können, um möglichst gesund zu bleiben und lange zu leben: Der letztendliche Herr über Leben und Tod ist ein anderer. Diese Sorge dürfen wir abgeben.

Ich glaube der Punkt Jesu ist kein negativer (Du darfst dir keine Sorge machen und nicht vorsorgen), sondern ein positiver: Es gibt viel wichtigere Dinge, um die man sich sorgen sollte, als das eigene Leben. Nämlich das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit. Wenn wir das tun, dann wird Gott schon für den Rest sorgen („so wird euch das alles zufallen“) – auch wenn das manchmal anders aussieht, als wir uns das vorstellen.

1. Korinther 7, 17-40 – Der weltfremde Paulus

Mensch Paulus, hast du dich da nicht gründlich getäuscht? Du sagst: „Die Zeit ist kurz“ (1.Kor.7,29). Nun sitz ich hier im Jahr 2008 vor meinem Computer und denk: Naja, aus Gottes Perspektive vielleicht schon, wenn tausend Jahre wie ein Tag sind. Aber aus menschlicher Perspektive zieht sich diese kurze Zeit ganz schön dahin, bis Jesus endlich wieder kommt. Knapp 2000 Jahre (bis jetzt) – das ist kein Pappenstiel. Würdest du, Paulus, heute zugeben, dass du dich mit dieser konkreten Naherwartung getäuschst hast? Und würdest du, mit diesem Wissen, vielleicht auch manche Passagen aus deinen Briefen etwas anders schreiben?

Du schreibst, dass die Zeit kurz ist und dass wir deswegen so leben sollten, als hätten wir nicht. Es vergeht ja sowieso bald alles, deswegen sollen wir unser Herz nicht an all die weltlichen Dinge (Besitz, Familie, Freunde, Hobbies, …) hängen. Wir sollen so leben, als hätten wir das alles nicht – wie stellst du dir das eigentlich vor? Ich liebe meine Frau und meine Kinder. Ich genieße es, meine Frau zu küssen und zu streicheln,… soll ich so tun – als ob mir das keinen Spaß machen würde? Mein Herz macht manchmal Freudensprünge, wenn ich unsere Kinder ansehe – soll ich so tun, als ob ich nichts mit ihnen zu tun habe? Soll ich immer nur an Christus denken und wie toll er doch ist? Soll ich ständig von dem Gedanken beseelt sein, wie ich Gott dienen kann und seine Ewigkeit in unsere Zeit hereintragen kann – und darüber meine alltäglichen Aufgaben, Freuden und Nöte einfach vergessen? Haben als hätte man nicht, in der Welt leben, als ob man nicht in der Welt leben würde – das ist doch keine ernsthafte Option – das ist doch nur das Hirngespinnst eines Theologen! Das geht doch praktisch gesehen gar nicht! Ich kann nicht ständig ein Leben führen, bei dem ich so tue, als ob ich gar nicht mehr in dieser Welt, sondern schon im Himmel lebe.

Ja, ich weiß Paulus – du würdest auf jeden Fall sagen, dass deine Aussagen auch ohne das Eintreffen der konkreten Naherwartung grundsätzlich trotzdem gelten. Denn egal wie lang es dauert, es stimmt, dass das Wesen dieser Welt vergeht. Und es stimmt ja auch, dass jeder von uns sich nicht an diese irdische Welt binden kann und das letztendlich Gottes neue Welt das Entscheidende ist. Und ich weiß, dass du uns von falscher Sorge um vergängliche Dinge bewahren möchtest.

Aber nimmst du uns mit der Sorge um weltliche Dingen nicht auch die Freude über Gottes Schöpfung, die Freude daran Menschen zu lieben, Familien zu gründen, Kinder zu zeugen, sich an der Schönheit einer Blume zu berauschen? Ist das nicht eine unendlich kalte Welt, in der man ein herrliches Essen so ißt, als ob man es nicht essen würde, in der man ein bewegendes Musikstück so hört, als ob es einem völlig egal wäre, in der man über einen guten Witz so lacht, als ob er gar nicht witzig wäre, in der man einen romantischen Film anschaut, als ob menschliche Gefühle gar nicht so wichtig sind? Und wie sieht das aus mit unserer Verantwortung für diese Welt, die doch sowieso so schnell vergeht? Warum sich Sorgen machen über Umweltzerstörung und Klimakatastrophe – das vergeht ja doch alles in der „kurzen Zeit“? Warum den Gedemütigten, Hungernden, Leidenden helfen – die sollen einfach so leben, als ob sie das ganze irdische Leid nichts angeht?

Anlass zur Sorge

Deutschland steht im Finale der EM und die halbe Nation jammert darüber wie wir uns ins Finale gespielt haben. „Welt-online“ meint zum Beispiel, dass es trotz des Sieges Gründe gibt, besorgt zu sein. Ja, mich erfüllt es auch mit großer Sorge, dass Deutschland nicht souverän und spielerisch brilliant das Finale erreicht hat. Da stimmt doch was nicht, dass wir im Halbfinale nicht überlegen und problemlos gewonnen haben! Ich bin empört darüber, dass wir nur über Kampf und gute Chanceauswertung das Finale erreicht haben. Sollten wir dann auch noch Europameister werden, dann sollten wir am besten den Titel gleich zurückgeben, weil wir nicht so schön und überzeugend gespielt haben wie die Holländer (naja, zumindest die ersten drei Spiele der Holländer). Von einer deutschen Mannschaft kann man doch wohl erwarten, dass sie keine Formschwankungen zeigt, sondern dass sie nur solche tollen Spiele wie gegen Portugal abliefert. Das ist doch wohl nicht zuviel verlangt! 😉

Hey, was ist los mit uns? Warum können wir uns nicht einfach nur freuen sondern sehen immer nur das Negative? Wahrscheinlich gibt es kein Land auf dieser Welt, das ähnlich reagieren würde, wie wir. Ist das typisch deutsch, dass wir riesige Ansprüche haben und dann gleich beleidigt sind, wenn statt 110% nur 95% erreicht werden? Damit meine ich nicht nur die anderen, sondern auch mich selbst. Auch bei mir kommen diese Gedanken und Bedenken.

Vielleicht tun wir uns als Deutsche mit dieser Einstellung auch in vielen Gemeinden mit der missionarischen Ausstrahlung so schwer. Jesus Christus starb für uns, er schenkt uns Vergebung und neues Leben, wir dürfen den Herrn der Welt Vater nennen und der Heilige Geist wohnt und wirkt in uns… Aber anstatt uns zu freuen sehen wir soooooooo viel Gründe, die uns trotzdem Anlass zur Sorge geben…