windhauch goes youtube

Meine Frau wollte gerne mal ein Lied auf youtube einstellen – das haben wir gemacht und nun bin ich auch selbst auf den Geschmack gekommen. Das geht ja erstaunlich einfach… 🙂 Kamera und Computer reicht schon.

When a knight won his spurs

Hier zunächst mal das Lied von meiner Frau. Ich find’s klasse (und das nicht nur weil ich mit ihr verheiratet bin 😉 ) Wenn ihr das auch findet, dann gebt ihr auf der youtube-Seite liebe Kommentare und viele Sternchen… :

Der Gott, den ich suche

Und dann noch mein Lied. Es ist ein Ergebnis meiner Beschäftigung mit den Psalmen. Wer mein Blog verfolgt weiß, dass ich besonders von manchen Psalmen angesprochen wurde, in denen etwas von der Sehnsucht nach Gott deutlich wurde. Einige Verse von Psalm 63 (nach der der Neues Leben Übersetzung) hab ich nun versucht zu vertonen:

Ref.: Gott… Gott… Du bist der Gott, den ich suche.

1. Meine Seele dürstet nach dir,
mein ganzer Leib sehnt sich nach dir.
In diesem dürren, trockenen Land,
in dem es kein Wasser gibt.

2. Deine Gnade bedeutet mir mehr,
mehr als das Leben.
Dich preise ich von ganzem Herzen,
ich will dich ehren, so lange ich leb.

Psalm 98 – Die Halleluja-Fraktion

Na sowas?! Gab’s die charismatisch-pfingstlerische Halleluja-Fraktion etwa schon damals? 😉 „Jauchzet dem HERRN, alle Welt, singet, rühmet und lobet! Lobet den HERRN mit Harfen, mit Harfen und mit Saitenspiel!“ (V.4-5) Ist das nicht ein bisschen viel Gejauchze und Gelobe? Naja, immerhin kommt im folgenden Vers auch noch der gute alte Posaunenchor zu seinem Recht: „Mit Trompeten und Posaunen jauchzet vor dem HERRN, dem König!“ Ob sich schon damals das Lobpreis-Team mit dem Posaunenchor gezofft hat, wer denn nun die richtige und würdige Anbetungsmusik macht? Ob es wohl schon damals unterschiedliche musikalische Vorlieben gab? War schon damals den einen der Lobpreis zu lasch und reserviert und den anderen zu wild und abgehoben?

Wie auch immer! Lasst uns den Fraktionszwang aufheben und lasst uns aus allen Ecken und Enden – von rechts nach links, von jung bis alt, von klassisch bis modern, von reserviert bis abgedreht – diesen einen Herrn in die Mitte stellen und ihn loben!
Bibeltext

Glenn Kaiser – He’s got the blues

War gestern auf einem genialen Konzert mit der Glenn Kaiser Band. Wer Blues-Rock mag: Nur zu empfehlen! Auch wenn er weiß ist: He’s got the blues! Es gibt sicher viele Gitarristen, die besser und technisch sauberer spielen. Aber bei Kaiser ist das Wichtigste da: seine Musik lebt, sie hat Seele… ach, ich kann’s gar nicht richtig beschreiben… wer wirklich Blues mag, wird’s mit der obigen Beschreibung am besten verstehen: „He’s got the blues!“

Ein Lied hat mich besonders berührt: Long way from home:

(youtube-link: http://www.youtube.com/watch?v=5KwPTBYfmSQ)

Tonight I am missin‘ you
Oh, tonight I am missin‘ you
In the light of day
I had lost my way
An‘ tonight I am missing you
Never thought I would come this far
I never thought I would come this far
I have come through such pain
in the strenth of your Name
Never thought I would come this far
I am a long. long way from my home
I am a long, long way from my home

I’ve been a pilgrim on this earth
since the day of my birth
I’m a long way from my home
Tonight I’m sittin‘ on this porch in the rain
Tonight I’m sittin‘ on this porch in the rain
But Hallelujah by and by
I will meet you in the sky
I’m still a long, long way from home

Mehr von der Glenn Kaiser Band gibt’s auf ihrer myspace Seite >>>
Ein bisschen was über seinen Lebenslauf bei sound7.de >>>
Aktuelle Konzertdaten auf seiner Homepage >>> (Es gibt in den nächsten Tagen noch ein paar Konzerte mit ihm!)

Vom Kitsch berührt

Eigentlich mag ich keine übertrieben kitschige Filme. Aber gestern hat mich trotzdem einer berührt: „Der Klang des Herzens.“ Hemmungslos werden dort alle Kitsch-Register gezogen und viele total übertrieben. Und trotzdem hat mich der Film und die Idee dahinter gefesselt und ins Herz getroffen.

Ein Junge sucht seine Eltern. Beide sind Musiker (sie: Cellistin; er: Rockmusiker), leben nicht zusammen und wissen nichts von ihrem Kind (der Vater der Frau verheimlichte, dass das noch ungeborene Baby einen Unfall überlebte und gab es zur Adoption frei). Die Welt des Jungen ist von klein auf mit Musik erfüllt. Er hört sie – so etwas wie den Klang des Universums. Und er ist überzeugt, dass er über die Musik auch seine Eltern finden kann. So geschieht es dann auch am Ende (welches natürlich schon lange voraussehbar ist). Hört sich alles ziemlich konstruiert und abgehoben an – ist aber irgendwie gut umgesetzt. Auch durch die Filmmusik, die immer wieder die unterschiedlichen Musikstile (Klassik und Rock) und damit die unterschiedlichen Schicksale zusammenbringt. Gefreut hat mich bei dem Film auch, dass eine Kirche und besonders ein ziemlich cooler Kirchenchor eine wichtige Rolle auf der Suche des kleinen Jungen spielte. Und ganz am Ende schaut der Junge nicht nur glücklich seine Eltern an, sondern auch nach oben in den Himmel…

Noch interessanter wird die Geschichte, wenn man an die Stelle, die die Musik einnimmt, den Komponist dieser himmlischen Melodie des Universums setzt: Gott selbst. Die Melodie seiner Gegenwart ist immer da, nur hören die meisten nicht hin. Seine Himmelsmusik verbindet Menschen miteinander und lässt sie ihre wahre himmlische Heimat finden…

Als kleiner Einblick, hier der Trailer: