Exodus 16, 17-36 Genug für heute

Immer nur genug Himmelsbrot für den heutigen Tag. Wer versucht vorzusorgen, dem verschimmelt sein Vorrat. „Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß jeder Tag seine eigene Plage hat.“ (Mt.6,33) Es bleibt die ganz direkte Abhängigkeit von Gott. Jeden Tag neu. Das Brot vom Himmel kann man nicht sammeln und aufbewahren, man kann sich nicht gegen schlechte Zeiten absichern, man kann sich nicht auf der eigenen Leistung ausruhen…

Es braucht jeden Tag neu das Vertrauen, dass Gott uns beschenkt, dass er uns das gibt, was wir brauchen. Er gibt uns nicht mehr als das, aber auch nicht weniger. Er gibt das, was gut für uns ist. Keine einfache Lektion. Die Israeliten sind 40 Jahre durch die Wüste gewandert und mussten das jeden Tag neu lernen.

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Exodus 16, 1-16 Fleischtöpfe oder Himmelsbrot

Die Israeliten sehnen sich zurück nach den Fleischtöpfen Ägyptens. Das, was sie jetzt endlich hinter sich gelassen haben, wünschen sie sich zurück. Je länger sie in der Wüste wandern, desto verlockender erscheinen ihnen diese Fleischtöpfe (die in Wirklichkeit gar nicht so toll waren).

Aber Gott gibt in der Wüste das Himmelsbrot. Blöd nur, dass man dieses Brot erst empfangen kann, wenn man die bequemen Fleischtöpfe der Unfreiheit hinter sich gelassen hat und in der Wüste ganz allein auf Gott angewiesen ist…

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