Gnome 3.2: Vielleicht werden wir doch noch Freunde…

Von Gnome 3 war ich enttäuscht. Natürlich fand ich – wie viele andere auch – dass es toll aussieht. Aber für den ganz alltäglichen praktischen Arbeitsfluss fand ich es nur mit Einschränkungen zu gebrauchen.

Das lag bei mir vor allem an zwei Dingen: Zum einen fehlte mir bei mehreren geöffneten Fenstern ganz einfach die Übersicht und die Möglichkeit schnell mit der Maus zwischen den Fenstern zu wechseln. Das ging nur indem man mit dem Mauszeiger ganz nach links oben in die Ecke ist, dann hat sich die Dash geöffnet und dann musste man wieder zurück in die Mitte des Bildschirmes und das gewünschte Fenster anklicken. Ziemlich viel Aufwand, nur um die Fenster zu wechseln.

Das andere Problem war bei mir, dass mit Gnome 3.0 die proprietären NVIDIA-Treiber für meine Grafikkarte und Gnome nicht zusammen funktioniert haben. Es lief nur mit den freien Nouveau-Treibern. Dadurch war der animierte Desktop doch etwas träge und das Wechseln zwischen zwei Fenstern hat noch länger gedauert.

Gnome 3.2: Desktop mit conky
Gnome 3.2: Desktop mit conky

Inzwischen sieht die Sache anders aus: Gnome 3.2 läuft bei mir sowohl mit Archlinux als auch mit Ubuntu zusammen mit den NVIDIA-Treibern prima und ohne Probleme. Dadurch wird das Arbeiten auf meinem schon in die Jahre gekommenen Rechner doch recht flüssig. Kann mich inzwischen sogar richtig mit der Dash und den Suchfunktionen anfreunden. Gnome 3.2: Vielleicht werden wir doch noch Freunde… weiterlesen

Screenshot-Tour durch Gnome 3

Im April soll die neue Version des Gnome-Desktops erscheinen: Gnome 3 (vgl. Roadmap). Es stehen ähnlich große Umbrüche an, wie beim Wechsel von KDE3 zu KDE4. Die Oberfläche soll moderner, übersichtlicher und an neue Technologien angepasst werden. Dazu wurde Gnome von Grund auf neu geschrieben.

Um mir ein erstes Bild zu machen, habe ich die aktuelle Live-CD (basierend auf OpenSuse 11.3) heruntergeladen und mir das ganze mal angeschaut. Hier meine Eindrücke:

Gnome 3: Der Desktop

Ein Ziel von Gnome 3 ist „Distraction-free computing“ (vgl. gnome3.org). Wenn man den Desktop so anschaut, dann ist das gelungen. Da gibt es wirklich nichts Überflüssiges. Alles auf das Nötigste reduziert. Mein erster Eindruck: schön schlicht und elegant.

Gnome 3: Fensterübersicht

Wenn man die Maus in die linke obere Ecke bewegt kommt die Fensterübersicht zum Vorschein. Auf dem Bildschirm erscheinen alle gerade geöffneten Fenster. Durch anklicken kann man zu den verschiedenen Fenstern wechseln. Daneben befindet sich auf der linken Seite noch eine Leiste mit den Icons von Anwendungen, die entweder zu den Favoriten gehören (die man natürlich auswählen und verändern kann) oder zu den Fenstern die gerade geöffnet sind.

Gnome 3: Übersicht der Anwendungen

Wenn man in der Fensterübersicht auf den Schriftzug „Anwendungen“ klickt, dann erscheinen Shortcuts zu sämtlichen Anwendugen. Die Anwendungen kann man auch durch eine Leiste auf der rechten Seite in unterschiedliche Kategorien gruppieren.

Gnome 3: Desktopsuche

Über ein Suchfeld rechts oben kann man bestimmte Anwendungen auch suchen. Bei vielen installierten Anwendungen ist das durchaus sinnvoll.

Gnome 3: Favoriten zur Schnellstartleiste hinzufügen Gnome 3: FavoritenleisteDurch Hinzufügen kann man die Favoriten auf der Schnellstartleiste erweitern. Die Icons werden bei entsprechend vielen Einträgen automatisch verkleinert.

Gnome 3: Weitere Arbeitsflächen hinzufügen

Auf der Übersichtseite kann man weitere Arbeitsflächen hinzufügen und auch wieder entfernen. Wenn man mit der Maus an den rechten Rand fährt, erscheint eine Leiste mit einem großen Plus-Feld (um eine Arbeitsfläche hinzu zu fügen) und einem kleinen Minus-Feld (um die aktuelle Arbeitsfläche zu entfernen). Zwischen den Arbeitsflächen wechseln kann man über das kleine Symbol unten in der Mitte.

Gnome 3: Kalenderanzeige Gnome 3: Verschiedene System- und Benutzereinstellungen Gnome 3: SystrayIn der Leiste am oberen Bildschirmrand befindet sich zentral die Anzeige von Datum und Uhrzeit. Durch Anklicken erscheint ein Kalender als Overlay.

In der rechten oberen Ecke sind über ein Sprechblasen-Icon verschiedene System- und Benutzereinstellungen zugänglich.

Das Benachrichtigungsfeld (Systray) ist rechts unten und wird nur sichtbar, wenn die die Maus in die rechte untere Ecke geführt wird (oder wenn Programme Benachrichtigungen anzeigen).

Gnome 3: Systemeinstellungen Gnome 3: AbmeldebildschirmZum Schluss noch einen Blick auf das Kontrollzentrum und den Abmeldebildschirm. Im Kontrollzentrum sind die Systemeinstellungen zentral zusammen gefasst. Der Abmeldedialog integriert sich sehr schön in das Gesamtbild des Desktops.

Mein Fazit

Das sieht alles sehr schick aus. Sowohl vom Design her als auch von den schönen und unaufdringlichen Desktop-Effekten. Und dafür, dass ich das ganze als Live-CD ausprobiert habe, lief das System erstaunlich schnell, flüssig und stabil. Gnome 3 macht auf mich jetzt schon einen reiferen Eindruck als die erste Version von KDE4 (wobei die Entwickler inzwischen bei KDE4 ordentlich nachgelegt haben…).

Allerdings empfinde ich auch den Umbruch von Gnome 2 zu Gnome 3 schwerwiegender, als den Wechsel von KDE3 zu KDE4. Von der grundsätzlichen Arbeitsweise hat sich zwischen KDE3 und 4 nicht so viel verändert. Bei Gnome 3 ändert sich aber nicht nur das Design und die technologische Basis, es ändert sich auch die Arbeitsweise. Das wird eine Menge Gnome-User schwerfallen oder sogar abschrecken.

Für mich auffällig war z.B. das Fehlen einer Taskbar. In solch einer Fensterleiste hat man jederzeit den Überblick über alle geöffnete Programme und kann mit einem Klick zu einem anderen Programm wechseln. Bei Gnome 3 muss man dazu erst mit der Maus nach ganz links oben, dann wieder zurück zur Bildschirmmitte und dann noch das ensprechende Programm anklicken. Das ist ein Arbeitsschritt mehr zum Wechseln von Programmen (mein Fall ist das nicht!).

KDE 4.6 schlanker machen

Vor einigen Tagen ist KDE 4.6 erschienen. Das läuft auf meinem Arch-Linux System auch sehr gut und sieht schön aus.

KDE 4.6

Allerdings ist mein PC schon ein paar Jahre alt und KDE wird nicht unbedingt leichtgewichtiger. Vor allem werden so manche Extras eingebaut, die nicht jeder unbedingt braucht. Damit KDE 4.6 auf meinem Rechner schneller läuft und weniger Speicher braucht, habe ich einige Dinge abgeschaltet: Nepomuk (mit Strigi) und Akonadi. Beides verbraucht Speicher und wird von mir eigentlich nicht benötigt.

Nepomuk und Strigi ist der semantische Desktop von KDE. Damit kann man Dateien indizieren, mit Tags versehen und dann anschließend leichter wieder finden. Ist eine nette Geschichte, brauch ich aber nicht unbedingt. Nepomuk und Strigi kann man relativ einfach abschalten: In den „Systemeinstellungen“ unter „Desktopsuche“ einfach die beiden Häkchen bei Nepomuk und Strigi deaktivieren.

Akonadi ist da schon schwieriger. Akonadi ist ein Server, der Programmen bei der Verwaltung von Adressen hilft. So eine Art einheitliche Schnittstelle für verschiedene Programme, die auf Adressdaten zugreifen. Da ich aber weder KMail noch Kontact verwende, brauche ich das auch nicht unbedingt. Für Akonadi gibt es leider kein bequemes Häkchen in den Systemeinstellungen, es läuft einfach als Standard (obwohl es doch eigentlich zur Grundphilosophie von KDE gehört, den User entscheiden zu lassen, was er braucht und was nicht!). Schnell abschalten kann man Akonadi, wenn man folgenden Befehl in ein Terminal eingibt: „akonadictl stop“. Wenn man diesen Befehl als Autostart von KDE eingibt, dann wird Akonadi gleich zu Beginn jeder Sitzung geschlossen.

Nun ist es ja aber blöd jedes mal Akonadi zu starten, nur um es gleich wieder abzuwürgen. Um es erst gar nicht zu starten, öffnet man unter seinem Homeverzeichnis die Datei /.config/akonadi/akonadiserverrc. Dort kann man hinter der Option „StartServer=“ einfach das „true“ in ein „false“ umändern. Voila! Akonadi startet beim nächsten Login nicht mehr.

KDE 4.6 Speicherverbrauch mit Nepomuk, Strigi und Akonadi KDE 4.6 Speicherverbrauch ohne Nepomuk, Strigi und Akonadi

Das ganze spart einiges an Resourcen: htop zeigt bei mir mit Akonadi, Nepomuk und Strigi ein Speicherverbrauch von 442 MB an und ohne 263 MB! Gerade bei älteren PCs macht sich das dann schon bemerkbar.

Fedora 14 – LXDE

Am 2. November 2010 ist das neue Fedora 14 erschienen. Gleich nach dem Erscheinen hab ich die LXDE-Variante auf meiner Testpartition installiert und seitdem im Alltagsgebrauch getestet (komischerweise hat sich die Gnome-Version sich bei mir trotz mehrmaligen Downloads und verschiedenen Brennversuchen bei mir nicht installieren lassen…).

Der LXDE Desktop von Fedora 14

Für den Desktop-Anwender auffällige Neuerungen finden sich nicht in Fedora 14. Am ehesten bemerkbar macht sich vielleicht die neue JPEG-Bibliothek libjpeg-turbo, die im gesamten System zu einem schnelleren Umgang mit Bilddateien führt. Eine weitere Neuerung ist die Desktop- Virtualisierung Spice. Aber für einen normalen Desktop Endanwender wie mich ist das uninteressant.

Natürlich wurden Programme und Desktop-Umgebungen aktualisiert. Gnome 2.32 ist dabei und bei KDE leider nur KDE 4.5.2  (am 3. Nov. ist 4.5.3 erschienen). Der Kernel wurde auf 2.6.35.4 aktualisiert. Interessant ist, dass sich über die Repos auch Meego 1.0 (eine speziell für Netbooks optimierte Desktopumgebung) und Sugar 0.90 (eine für Kinder entwickelte Oberfläche) nachinstallieren lassen.

Die Standard Desktop Umgebung ist nach wie vor Gnome, aber auch von KDE, LXDE und XFCE lassen sich Installationsmedien herunterladen >>>.

Installation

Wie gesagt, die Gnome-Version hat bei mir nicht funktioniert. Der LXDE-Spin dagegen tadellos. Die Installation fand ich sehr professionell und sehr schnell. Eine gute Balance zwischen Einfachheit und genügend Möglichkeiten, die Installation seinen Bedürfnissen anzupassen.

Design

Nicht mein Fall. Ein aktuelles und modernes Design gehört offensichtlich nicht zu den Prioritäten von Fedora (im Gegensatz zu Ubuntu, wo bei jedem Release auch kräftig an der Oberfläche gefeilt wird und das einfach moderner aussieht). Bei Fedora zählen mehr die inneren Werte. Es wendet sich an erfahrene Linux-Anwender und Entwickler, die sich dann das Design sowieso selbst zusammensuchen.

Leistung

Klasse! Die LXDE Umgebung hat natürlich von Haus aus einen geringeren Speicherverbrauch und ist sehr schnell. Aber auch insgesamt macht das System einen sehr flotten Eindruck. So z.B. auch die Paketverwaltung, die schnell startet und schnell nach Paketen sucht. Das Auflösen von Abhängigkeiten dauert dagegen etwas länger.

Für meinen Geschmack werden beim Systemstart zu viele Dienste und Programme geladen, die man nicht unbedingt braucht. Aber über die gute Diensteverwaltung und das Programm zu den Sitzungseigenschaften kann man das schnell ändern.

Ärgernisse

Ich weiß: Fedora ist nicht unbedingt für Linux-Anfänger und ganz normale Desktopbenutzer konzipiert. Es richtet sich vor allem an Entwickler und Profis. Ich weiß auch, dass Fedora die Philosophie hat, freie Software zu fördern und proprietäre Software zu meiden. Aber für mich bleibt es jedes mal ein Ärgernis, wenn man nach der Installation erst einmal verschiedene Einstellungen vornehmen muss, um das System alltagstauglich zu bekommen. Mit dem Programm easylife und dem rpmfusion-Repo geht das inzwischen zwar einfacher als noch vor Jahren – aber das muss man ja auch erst einmal wissen (mit easylife kann man relativ bequem z.B. SELinux abschalten, den Flash-Player nachinstallieren, mp3-Codecs installieren oder die NVIDIA-Treiber für bessere 3D Performance installieren). Fedora selbst gibt hier keine Hilfestellung.

Ein Bug bei meiner LXDE-Installation: es lassen sich manche Programme nicht installieren, weil sie nach den Nautilus-Extensions verlangen, die aber eigentlich installiert sind.

SELinux habe ich sofort wieder abgeschaltet: es nervt mich mehr, als dass es hilft. Für den normalen Endanwender ist das System auch ohne diese Security Hinweise sicher genug.

Fazit

Sehr positiv! Ein gutes Release. Aktuell, schnell und stabil. Wenn man einige Anpassungen und weiß was man tut, auch durchaus für den Endanwender ein gutes Arbeitssystem. Aber mein Lieblingslinux Archlinux wird es nicht verdrängen 😉

Screenshots

OpenSUSE 11.3 KDE

Am 15. Juni erschien die Version 11.3 der Linux Distribution OpenSUSE. Ich hab OpenSUSE wenige Tage nach Erscheinen zum ausprobieren installiert und seitdem in meinem Alltagsgebrauch getestet. Ich muss sagen: Ich bin sehr zufrieden. Das ist wieder ein sehr solides und verbessertes Release von OpenSUSE.

Der OpenSUSE 11.3 KDE Desktop
Der OpenSUSE 11.3 KDE Desktop

OpenSUSE ist eine der ältesten bestehenden Linux-Distributionen. Seit Jahren arbeiten die Entwickler sehr beständig und zuverlässig an der Verbesserung und Weiterentwicklung. Man merkt bei OpenSUSE, dass es eine sehr ausgereifte Distribution ist. OpenSUSe bemüht sich, den verschiedensten Ansprüchen zu genügen. Es möchte einerseits Einsteigerfreundlich sein, andererseits den Profis genügend Möglichkeiten zu individuellen Einstellungen zu geben. So eine Art eierlegende Wollmilchsau. Das ist einerseits eine Stärke von OpenSUse, kann aber auch ein Schwachpunkt sein. Einerseits ist OpenSUSE in vielen Bereichen gut, aber es gibt für bestimmte Anwendungsgebiete gibt es andere Distributionen, die besser sind. Z.B. ist OpenSUSE auch für Einsteiger eine gute Distribution. Aber es gibt andere Distributionen, die da besser sind (vieles in OpenSUSE wirkt überladen und schwerfällig). Aber andererseits ist es auch faszinierend wie OpenSUSE es schafft verschiedenen Ansprüchen gerecht zu werden.

Ich habe die KDE-Live Version von OpenSUSE installiert. Hier wird KDE SC 4.4.4 verwendet. Als Kernel wird die Version 2.6.34 verwendet. Die Installation wirkt etwas umständlich und schwerfällig, ist aber solide. Es werden viele optionale Einstellungen angeboten, die meisten Anwender werden mit den voreingestellten Vorschlägen gut zurecht kommen. Meine Hardware wurde sehr gut erkannt, alles funktionierte auf Anhieb (siehe aber unten den Abschnitt zu den NVIDIA-Treibern).

Was mir gefällt

OpenSUSE ist noch einmal spürbar schneller geworden. Die Entwickler haben keine großen Neuerungen eingebaut, sondern viel an der Performance gearbeitet. Für mich ist OpenSUSE eine der besten KDE-Distributionen. KDE fühlt sich hier leicht und schnell an. Auch das Paketmanagement mit zypper ist noch einmal flüssiger geworden (wobei es noch nicht an apt-get von debian heranreicht). Der Boot-Vorgang ist für einen KDE-Desktop erstaunlich schnell.

Gefallen hat mir auch der niedrige Speicherverbrauch des OpenSUSE KDE-Desktops. Von den Distributionen, die ich bis jetzt mit KDE 4 ausprobiert habe, war OpenSUSE hier eine der besten. Mit wenigen zusätzlichen Einstellungen ist es mir sogar gelungen den Speicherverbrauch geringer zu halten, als bei dem von Haus aus spartanischen Archlinux (im Gegensatz z.B. zu dem neuen Mandriva, bei dem bei einer normalen Installation schon in den Grundeinstellungen jede Menge überflüssiges und speicherfressendes Zeugs gestartet wird).

Das System läuft sehr stabil, ich habe bis jetzt noch keine Probleme gehabt.

Was mir nicht gefällt

Mit der Installation des Grub-Bootloaders hatte ich schon in der vorherigen Version Probleme gehabt. Ich habe mehrere Linux-Distributionen installiert und möchte daher den Bootloader nicht in den MBR schreiben, sondern in die jeweilige Startpartition der Distribution. Die Starteinträge in Grub verändere ich dann von Hand. Mit den meisten Distributionen geht das problemlos. Bei OpenSUSE hab ich noch nicht herausgefunden, wie das geht. Wahrscheinlich geht es schon irgendwie, aber wenn, dann ist diese Option nicht intuitiv zu finden. Bei mir war es entweder so, dass OpenSUSE mit den MBR überschrieben hat oder ihn gelöscht hat.

Als Standardtreiber für NVIDIA-Karten werden nun auch von OpenSUSE die nouveau-Treiber verwendet. Das ist ja an sich okay, aber mit 11.3 ist das Installieren der proprietären Treiber noch einmal komplizierter geworden. Um diese zu installieren, muss man vorher das Kernel Mode Setting deaktivieren (vgl. hier>>>). Erst danach kann man die 1-Klick-Installation verwenden. Ärgerlich für mich war auch, dass die vorkompilierten Treiber wenige Tage nach Erscheinen noch nicht vorhanden waren (inzwischen sind sie erschienen) und ich so eine manuelle Installation der NVDIA-Treiber vornehmen musste. Wenn man die schönen Arbeitsflächeneffekte von KDE 4 nützen will oder ab und zu mal ein grafisch anspruchsvolles Spiel spielen will, braucht man nach wie vor die proprietären Treiber, da die 3D-Unterstützung der nouveau-Treiber noch experimentell ist.

Seltsam fand ich auch das erste Update, nach der Installation der KDE-Live Version. Da wurden jede Menge Sprachpakete und andere Pakete automatisch nachinstalliert. Darunter auch so unsinnige Pakete wie die Datei für die russische Hilfe in OpenOffie (siehe Screenshot „Update“ unten).

Fazit

OpenSUSE ist eine geniale Allround-Distribution, die in der neuen Version noch einmal besser geworden ist (vor allem im Performancebereich). Eine der besten KDE 4 Distributionen. Allerdings reicht es für meine persönlichen Geschmack und meine Einsatzzwecke noch nicht ganz an Archlinux, Debian-Testing oder Ubuntu heran.

KDE SC 4.4.0

KDE 4.4 - Desktop

Am 9. Feb. 2010 ist die neue KDE-Version erschienen. Ich hab sie gleich installiert und teste sie seither im Alltagsbetrieb. Hier meine Eindrücke:

Was ist neu?

Viele kleine und große Verbesserungen, Erweiterungen und Bugfixes. An den Desktop-Effekten wurde gearbeitet. Die Geschwindigkeit der Arbeitsumgebung soll erhöht worden sein und am Air-Theme wurde poliert.

Sehr gut gelungen finde ich die verbesserte Geräteüberwachung, die nun Wechselmedien automatisch mountet und die Aktionen für die Medien im gleichen Benachrichtigungsfenster anzeigt, wie die Meldung für neue Geräte.

Zwei Neuerungen im Fenstermanager KWin: In Anlehnung an Aero-Snap bei Windows kann man nun bequem zwei Fenster nebeneinander anordnen, indem man sie an den rechten bzw. linken Rand des Desktops zieht:

KDE 4.4 - Fenster automatisch nebeneinander anordnen
KDE 4.4 - Fenster automatisch nebeneinander anordnen

Allerdings ist diese Funktion m.E. noch sehr rudimentär. Man kann keine eigenen Einstellungen vornehmen. Für meine Arbeitsgewohnheit wäre es z.B. sehr viel sinnvoller, wenn ich die Fenster untereinander anordnen könnte.

Neu ist auch, dass man verschiedene Programme in einem Fenster sammeln kann und sie dann per Tab umschalten kann. Finde ich jetzt nicht so wahnsinnig hilfreich, aber u.U. kann es beim manchem beim Gruppieren von zusammengehörenden Programmen helfen:

KDE 4.4 - Verschiedene Programme in einem Fenster mit Tabs
KDE 4.4 - Verschiedene Programme in einem Fenster mit Tabs

Eine interessante Neuerung für Netbook-Besitzer ist die integrierte neue Oberfläche für Netbooks. Find ich gut und richtig, dass die Entwickler für diesen wachsenden Markt die passende Oberfläche gleich mitliefern. Sieht auch m.E. gut aus und ist schön flüssig animiert.

KDE 4.4 - Plasma-Desktop für Netbooks
KDE 4.4 - Plasma-Desktop für Netbooks

KDE sieht sich ja nicht nur als eine Desktop-Umgebung, sondern als eine Sammlung von Programmen. Das wird auch in der neuen Bezeichnung deutlich: Beim offiziellen Namen taucht nun ein SC auf, welches für Software Compilation steht.

Neu in dieser Softwaresammlung ist mit KDE 4.4 eine Blogsoftware: Blogilo. Das mag für manche hilfreich sein – mich hat die Anwendung noch nicht überzeugt. Die Grundfunktionen für’s Blogschreiben sind da. Aber wenn man bestimmte zusätzliche Plugins auf dem Blog laufen hat, werden die natürlich über Blogilo nicht angesprochen. Ich werde meine Blogartikel also weiterhin im Browser schreiben.

KDE 4.4 - Die neue Blogsoftware Blogilo
KDE 4.4 - Die neue Blogsoftware Blogilo

Mein Eindruck

Es läuft gut und flüssig. Ein paar kleine Darstellungsfehler hab ich bei mir bemerkt, aber nichts dramatisches. Es lässt sich immer besser mit KDE 4 arbeiten!

Was mich allerdings stört ist, dass KDE 4.4 deutlich mehr Speicher braucht als KDE 4.3. Ich weiß nicht so genau an was es liegt und ich hab versucht, alles unnötige abzuschalten – aber es ist definitiv deutlich speicherhungriger als der Vorgänger.

Auch mit dem semantischen Desktop Nepomuk (mit dem man seine Dateien verschlagworten kann) und der Desktop-Suche Strigi (mit der man nach Wörtern in seinen Dokumenten suchen kann) kann ich mich nicht so richtig anfreunden. Zum Glück kann man beides abschalten. Beides verbraucht sehr viele Ressourcen, ist recht langsam und liefert schlechte Ergebnisse. Ich verwende als Desktop Suche Google-Desktop für Linux. Das arbeitet schneller, verbraucht weniger Speicher und liefert wesentlich bessere Suchergebnisse.

Screenshots

Leichter leben mit Fedora: easyLife

Fedora ist eine klasse Linux Distribution: Schnell, stabil, aktuell. Aber im Vergleich zu manch anderen Distributionen ist es relativ aufwändig, den Desktop für den Alltagsgebrauch einzurichten. Das liegt u.a. daran, dass Fedora keine proprietäre Software zur Verfügung stellt. Das geht nur über Drittanbieter (und nicht wie bei ubuntu mit ein paar Mausklicks…). Wer mit einer NVIDIA-Grafikkarte ein paar einfache 3D-Spiele machen möchte, youtube-Videos schauen möchte, seine mp3s anhören will oder eine DVD schauen will, der schaut erst mal in die Röhre – das funktioniert nicht out of the box.

Ein hilfreiches Projekt, welches das alles sehr vereinfacht, ist das easyLife-Projekt. Die Installation ist einfach: Auf der Homepage das rpm herunterladen und installieren. Dann das Icon auf dem Desktop klicken und schon stellt das Programm viele hilfreiche Arbeitserleichterungen zur Verfügung. Die Installation der NVIDIA-Treiber wird damit zum Kinderspiel. Auch Multimedia-Codecs können damit einfach installiert werden. Ich hab es auch benutzt, um SELinux abzuschalten – das bringt mir meist mehr Ärger als Nutzen.

Ich hab easylife mit dem LXDE-Spin von Fedora 12 ausprobiert und es hat alles tadellos funktioniert.

easylife
easyLife Dialogfenster mit Desktop-Icon im Hintergrund

bye, bye Thunderbird!

Schade! Lange Zeit hab ich meine Mails mit Thunderbird gelesen, geschrieben und verwaltet. War sehr zufrieden damit. Aber dann kam Thunderbird 3.0. Viele tolle neue Features (Tabs, verbesserte Suchfunktionen,…), aber wie so manche andere ehemals schnelle und leichtgewichtige Anwendungen hat Thunderbird jede Menge Ballast zugelegt. Mit ist die Version 3 zu langsam und zu groß. Nur um meine Mails zu lesen und zu schreiben brauche ich keine eierlegende Wollmilchsau. Ich möchte da was kleines und leichtes.
Thunderbird 3

Im Moment probiere ich deshalb Sylpheed. Das ist nicht so komfortabel wie Thunderbird (vermisse vor allem die Autokompletierung beim eintippen von Mailadressen) und sieht nicht so schick aus, aber es ist sehr schnell und unterstützt alle wichtigen Grundfunktionen für ein Mailprogramm (wichtig: auch automatische Spam-Filterung). Dabei ist es relativ einfach einzurichten.
Sylpheed

Zum Vergleich: Das neue Thunderbird 3 verbraucht auf meinem Archlinux-System laut Taskmanager 290 MB Speicher!!! Sylpheed dagegen nur 72,5 MB. Dementsprechend schneller startet es auch. Ich finde: weniger ist manchmal mehr!
Vergleich Speicherverbrauch: Thunderbird 3 und Sylpheed

Opensuse 11.2 – Mandriva 2010 – Fedora 12

Neben ubuntu 9.10 gab es im Herbst drei weitere große Linux-Distributionen, die eine neue Version herausgebracht haben: Opensuse 11.2, Mandriva 2010 und Fedora 12. Ich hab alle drei Systeme jeweils mindestens eine Woche auf meinem Computer gehabt und im normalen Alltagsbetrieb getestet. Hier nun meine Eindrücke, wie sich die drei Distris auf meiner Hardware und bei meinen täglichen Anforderungen geschlagen haben. Das ist natürlich kein ausführlicher Test, sondern eher ein persönliches Vergleichsfazit.

Opensuse 11.2

OpenSuse 11.2 - Desktop (KDE)

Was mir gefällt

Tolles Design! Von den drei Distris fand ich opensuse am ansprechendsten. Auch einzelne Anwendungen, wie. z.B. Firefox sind gut in’s Design integriert. Da ist insgesamt alles sehr stimmig. Das gilt sowohl für den KDE 4 Desktop, als auch für das eigenständige Design der Gnome-Version von Opensuse 11.2. Die Arbeitsgeschwindigkeit und die Stabilität ist gut. Noch vor einigen Jahren wirkte Suse eher behäbig und etwas “übergewichtig”. Daran wurde gut gearbeitet. Auch die Geschwindigkeit der Paketverwaltung wurde merklich beschleunigt (erreicht aber apt-get und Synaptic auf Debian basierten Systemen nicht). Toll ist auch die Möglichkeit von 1-Klick-Installation über das Software-Portal von Opensuse. Hier findet man jede Menge Software, die in den offiziellen Repos nicht drin ist und man kann sie bequem mit einigen Klicks installieren.

Was mir nicht so gefällt

Ich habe Opensuse mit der KDE Live CD installiert. Seltsam war, dass das System nach der Installation auf Englisch war – obwohl ich die Sprachauswahl auf deutsch gestellt hatte. Etwas ärgerlich war bei mir auch, dass bei dem ersten Versuch zusätzliche Software über die Repos zu installieren eine riesige Menge von anderen Software Paketen aktualisiert oder heruntergeladen wurden (auch solch unnötigen Dinge wie z.B. myspell Wörterbücher für Spanisch oder Polnisch…). Schwierigkeiten hab ich auch mit mit den mp3-Codecs gehabt. Ich benutze auch unter KDE gerne den Musikplayer Rhythmbox (weil er nicht so aufgebläht ist und so viele Ressourcen verbraucht wie Amarok). Trotz 1-Klick-Installation der Codecs wollte das nicht laufen.

Die Vielzahl von Opensuse Repos ist einerseits eine schöne Sache. Ich kann z.B. durch ein zusätzliches Repo immer meine KDE-Version aktuell halten. Aber es kann auch zur Gefahr für die Systemstabilität werden. Wenn viele unterschiedliche Repos eingebunden sind, kann es zu manchen Abhängigkeitsproblemen kommen, die nicht mehr so einfach aufzulösen sind.

Insgesamt machte Opensuse auf mich einen etwas unausgereiften Eindruck. Es hat noch so manche Ecken und Kanten. Manche Kleinigkeiten funktionieren einfach noch nicht so richtig und an manchen Stellen fehlt die Feinabstimmung. Schade! Seit Jahren probiere ich immer wieder mal Opensuse (oder vorher SUSE) und mir geht es immer so, dass ich es eigentlich gut finden möchte (u.a. weil es seinen Ursprung in Deutschland hat und weil ich die Balance zwischen Einsteigerfreundlichkeit und trotzdem vielen Einstellungsmöglichen toll finde). Ich war nie richtig enttäuscht von den Releases, aber ich hatte auch nie das Gefühl: Wow, das ist so gut und überzeugend, dass es als Hauptsystem auf meinem Computer bleiben muss.

Mandriva 2010

Mandriva 2010 - Desktop (KDE)

Was mir gefällt

Von der Installation und Einrichtung her war das für mich die problemloseste der drei Distris. Ich hab die Mandriva-One-KDE-CD zur Installation benutzt. Der proprietären Grafiktreiber von NVIDIA wurde von Anfang an richtig mit installiert und auch der Adobe Flashplayer funktionierte von Anfang an (wer proprietäre Software vermeiden möchte, kann sich auch die “Free”-Version installieren). Auch sonst macht das System einen sehr ausgereiften Eindruck.

Was mir nicht so gefällt

Das Design finde ich (v.a. im Vergleich zu Opensuse) zu langweilig. Die Hauptfarbe von Mandriva ist ja Blau. Und blau ist eigentlich eine eher seriöse Farbe. Aber bei Mandriva geht mir das zu sehr ins knallige Blau und dann noch im Boot-Splash und im Desktop-Wallpaper manche Pastelltöne… Nee, nicht mein Fall. Mir persönlich gefällt auch nicht, dass Mandriva von den Grundeinstellungen her recht viele Systemdienste aktiviert. Das heißt, dass schon bei einer normalen Grundinstallation recht viel Speicher verbraucht wird.

Ein nerviger Bug (zumindest auf meinem System) ist, dass die Softwareverwaltung beim Installieren manchmal die Repos nicht findet. Wenn ich ein Software Paket installiere und danach noch etwas anderes installieren möchte, meldet Mandriva in schöner Regelmäßigkeit, dass es die Repos nicht finden kann. Wenn man die Softwareverwaltung dann schließt und neu startet geht es dann wieder…

Fedora 12

Mhm… Schwierig, Fedora mit den anderen beiden zu vergleichen. Fedora hat nämlich eine ganz andere Zielrichtung als Mandriva und Opensuse. Wenn man es mit Häusern vergleichen würde, dann bieten Mandriva und Opensuse Häuser, die nach der Installation mehr oder weniger gut bewohnbar sind. Man muss vielleicht noch ein paar Möbel austauschen und zurechtrücken, aber im Großen und Ganzen kann man sich gleich wohl fühlen. Fedora ist eine andere Geschichte: Hier zieht man eher in eine Baustelle ein. Um es wirklich bewohnbar zu machen, muss man noch eine Menge Arbeit reinstecken.

Fedora 12 - Desktop (KDE)

Was mir gefällt

Fedora 12 hat eine wirklich gute Basis. Es ist schnell, stabil, zuverlässig und bietet trotzdem aktuelle Software. Auch vom Design her find ich es (trotz dem vielen Blau) ansprechender und ausgewogener als Mandriva. Die Softwareverwaltung mit Package-Kit funktioniert gut und relativ zügig (bis auf die relativ lange Startzeit).

Was mir nicht so gefällt

Fedora verzichtet ganz bewusst und gezielt auf proprietäre Software. Das ist okay, denn so wird Open-Source gefördert. Nur für mich als Endanwender ist es einfach so, dass ich z.B. meine 3D-Grafikkarte auch als 3D-Grafikkarte benutzen möchte. Das geht bis jetzt nur sinnvoll mit den proprietären NVIDIA-Treibern. Schön ist ja, dass es bei Fedora inzwischen das rpm-Fusion-Repo gibt, in welchem auch solche Software zu finden ist (und das relativ leicht eingebunden werden kann). Aber selbst hier musste ich lange herum googeln bis ich herausgefunden habe, dass zu dem Zeitpunkt die NVIDIA-Treiber für Fedora 12 noch im Testing-Zweig von rpm-Fusion lagen. Erst nachdem ich diesen aktiviert hatte, konnte ich die NVIDIA-Treiber installieren. Aber daneben muss man dann noch eine weiter Hürde überwinden: Die Treiber funktionieren nur wenn man zusätzlich im Grub-Menu die freien nouvau-Treiber mit folgendem Eintrag deaktiviert: nouveau.modeset=0 (einfach am Ende der kernel-Zeile im Grub-Menü einfügen).  An diesem Beispiel wird deutlich, dass so manches bei Fedora einiges an Handarbeit und an Nachforschung erfordert. Denn in der offiziellen Dokumentation taucht zu solchen Problemen sehr wenig auf.

Fazit

Alle drei sind gut, aber alle drei haben auch so ihre kleinen Macken und Fehler. Mein Favorit von den dreien ist Mandriva. Ich hatte auf meinem Computer noch eine frei Partition zu vergeben. Das Rennen hat Mandriva gemacht – das wird jetzt erst mal (neben meiner Lieblingsdistribution Arch-Linux) drauf bleiben. Insgesamt finde ich Mandriva das ausgereifteste, stabilste und ausgewogenste System.

[update:]

Muss mein Urteil noch einmal revidieren: Nachdem sich bei meiner Mandriva-Installation in den Boot-Vorgang eine lästige Unterbrechung eingeschlichen hat (eine Minute Wartezeit, auf irgendwelche Partitionen, die dann später doch da waren… keine Ahnung wie es dazu gekommen ist…), hab ich noch einmal Opensuse ausprobiert. Ursprünglich hatte ich den Release-Candidate installiert und nun eben die finale Version von Opensuse. Und siehe da: Diese Installation lief sehr viel runder und besser als die vorherige (obwohl es ja eigentlich kein Unterschied machen sollte, da auch der RC über die Updates aktualisiert wird…). Opensuse läuft seither bei mir zuverlässig und schnell. Bin sehr zufrieden damit. Was mich besonders beeindruckt, ist die erstaunlich kurze Boot-Zeit. In Verbindung mit einer leichtgewichtigen Desktop-Umgebung wie z.B. LXDE startet das (zumindest bei mir) so richtig fix.

Screenshots

OpenSuse 11.2 - Desktop (KDE)
OpenSuse 11.2 - Installation (1)
OpenSuse 11.2 - Installation (2)
OpenSuse 11.2 - Installation (3)
OpenSuse 11.2 - Installation (4)
OpenSuse 11.2 - Installation (5)
OpenSuse 11.2 - Installation (6)
OpenSuse 11.2 - Yast Kontroll Center
OpenSuse 11.2 - Desktop (Gnome)
OpenSuse 11.2 - Nautilus Datei Manager (Gnome)
Mandriva 2010 - Desktop (KDE)
Mandriva 2010 - Desktopeffekte funktionieren "out of the box"
Mandriva 2010 - Dateimanager Nautilus
Mandriva 2010 - Entfernt unbenötigte Pakete bei Installation
Mandriva 2010 - Multimediatasten funktionieren auf Anhieb
Mandriva 2010 - Automatisches Softwareupdate
Mandriva 2010 - Paketverwaltung
Fedora 12 - Der Standard-Desktop (KDE)
Fedora 12 - Package Kit: Software Updates
Fedora 12 - KDE4 Benachrichtigungen
Fedora 12 - Firewall Konfiguration
Fedora 12 - Dienste Konfiguration
Fedora 12 - Dolphin mit Bildervorschau
Fedora 12 - Systemeinstellungen (KDE) mit Icon zur Softwareverwaltung

Fedora 12 - Tool zum automatischen generieren von Bug-Reports