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Wie ein Windhauch … ein sanftes, stilles Sausen, so ist Gott in meinem Leben. Wie ein windhauch … vergänglich und flüchtig, sind all meine Worte und Gedanken.
— ein blog, der vergeblich versucht, den windhauch Gottes zu fangen —

Schlagwort: Leid

William P. Young: The Shack

Noch ein Buch, das ich im Urlaub verschlungen habe: The Shack von William P. Young. Es ist ein Buch in welchem in Romanform versucht wird, Antworten auf die Theodizee-Frage (die Frage, warum Gott das Leid zulässt) zu finden. Ein ziemlich hoher Anspruch und eigentlich eine unlösbare Aufgabe. Aber gemessen an diesem Anspruch ist das dem [...]

2. Korinther 1, 1-11 – Wenn der Himmel einstürzt

Statt dem für Paulus sonst üblichen Dank an die Empfänger, geht es im 2. Korinther gleich nach dem Eingangsgruß in die Vollen: Es geht um Trübsal, Leiden, Todesnot und Trost. Das scheint zur Zeit der Abfassung für Paulus ein wichtiges Thema gewesen zu sein. Der sonst immer so optimistische und zuversichtliche Paulus berichtet, dass er [...]

1. Korinther 15, 50-58 – Das letzte Wort

“Der Tod ist verschlungen vom Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?” (1.Kor. 15,54f) Das kann ich dir sagen Paulus: Der Stachel des Todes piesackt mich jeden Tag in den vielen Dingen, die in unserer Welt so unglaublich schief laufen. Der Stachel des Todes macht uns allen Angst, weil jeder von [...]

Neues Leben auf steinigem Untergrund

Lebendig sein, schön sein, der Sonne entgegen wachsen und Freude ausstrahlen – trotz steinigem Untergrund…

Jesaja 57 – Wenn Gott schweigt

“Ist es nicht so: Weil ich schwieg und mich verbarg, hast du mich nicht gefürchtet?” (Jes.57,11b) Ja, genau so ist es: Wenn Gott schweigt und er nicht erlebbar ist, dann hat man auch keinen Grund ihn zu fürchten, ihn zu ehren. Das merk ich ja bei mir selbst auch immer wieder. Die meisten Exegeten gehen [...]

Jesaja 51 – wachgeküsst

Interessant: Nachdem ich gestern über Frust und Müdigkeit geschrieben habe, kommt im heutigen Kapitel zweimal der Ruf “Wach auf!” (und am Anfang von Jes. 52 noch einmal). In V.9 ist der Ruf eine eindringliche Bitte des Volkes an Gott: Er soll aufwachen und eingreifen. Er soll so handeln, wie er bei der Schöpfung gehandelt hat. [...]

Jesaja 49 – Gott vergisst nicht

Viele Israeliten haben im Exil gedacht: “Der Herr hat mich verlassen, der Herr hat meiner vergessen.” (Jes. 49,14) Und das ist ja auch veständlich: seit Jahrzehnten wartet man auf Gottes Eingreifen und es passiert nichts, die Götter der Babylonier scheinen stärker zu sein als der Gott Israels, man muss sich mit der Lage und der [...]

Jesaja 48 – Glutofen des Elends

Nachdem im letzten Kapitel die Babylonier eins auf die Mütze bekommen haben, knüpft sich der Prophet die Israeliten vor. Sie bekennen sich zwar zu Gott, aber nicht in Wahrheit und Gerechtigkeit. Sie sind treulos und abtrünnig von Anfang an. Aber, und das ist das große Wunder, Gott hält trotzdem an seinem Volk fest – um [...]