Römer 10, 14-21: Ringen mit dem Unglauben

Mit vielen Schriftzitaten ringt hier Paulus darum zu verstehen, warum die meisten seiner Landsleute Jesus ablehnen. Er findet keine Erklärung. Das Wort Christi wurde ihnen ja gepredigt, sie haben es gehört. Sein Fazit folgt in V.21 (auch ein Schriftzitat): „Zu Israel aber spricht er: ‚Den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt nach dem Volk, das sich nichts sagen läßt und widerspricht.'“ Gott müht sich um sein Volk, aber es lässt sich nichts sagen.

Das gilt eigentlich nicht nur für Israel, das gilt für alle Menschen. Wenn wir uns ein Land wie Deutschland anschauen, dann ist das Evangelium für alle frei zugänglich. Es ist kein Problem Sonntags in die Kirche zu gehen, es ist kein Problem eine Bibel oder christliche Bücher zu kaufen, viele Gemeinden bemühen sich auf kreative Weise die Botschaft Christi weiterzugeben. Aber die meisten lassen sich nichts sagen, die meisten halten Abstand. Warum nur?

Das gilt eigentlich nicht nur für Andere, sondern auch für mich. Ich nenne mich Christ, aber so oft lasse ich Jesu Worte gar nicht an mein Herz heran. So oft nehmen mich andere Dinge gefangen, so oft beschäftige ich mich mehr mit meinen Ängsten und Sorgen als mit Jesus Christus. Oft ist mein Unglaube größer als mein Glaube. Warum nur?

Es gilt uns allen: Gott streckt seine Hände aus nach uns. Gott müht sich um uns. Er wünscht sich nichts sehnlicher, als dass wir ihm antworten und uns ganz auf ihn einlassen.

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Johannes 20, 11-18 Noch ein Missverständnis

Was für eine Szene! Ich finde das eine der eindrücklichsten Stellen im Johannesevangelium. Hier finden die für Johannes typischen Missverständnisse ihren Höhepunkt. Maria findet das leere Grab. Dann sieht sie Jesus. Aber sie erkennt ihn nicht! Diese Schwierigkeit den Auferstandenen auf den ersten Blick zu erkennen, finden wir auch bei anderen Auferstehungsgeschichten. Aber Johannes treibt es hier auf die Spitze. Maria hält Jesus für den Gärtner und beschuldigt ihn sogar, den Leichnam Jesu beiseite geschafft zu haben! Da ist das geschehen, worauf das ganze Evangelium hinausläuft – Jesus hat den Tod besiegt und ist auferstanden – und Maria versteht die Situation völlig falsch! Wie bei so vielen johanneischen Missverständnissen, denken die Menschen auf irdischer Ebene, während Gott in Jesus Christus auf einer ganz anderen Ebene handelt.

Aber Jesus genügt ein Wort, um das Missverständnis aufzudecken: „Maria!“ Allein die Anrede macht alles klar – wobei auch dann noch nicht alles völlig klar ist: Maria will Jesus festhalten, sie will ihn gewissermaßen als irdischen Jesus bei sich behalten. Aber der Auferstandene ist nicht einfach ein wieder ins irdische Leben Zurückgekehrter. Er wird bei seinen Nachfolgern in Zukunft auf andere Weise gegenwärtig sein. Aber auf jeden Fall öffnet die Anrede Jesu Maria die Augen für seine Identität. Ich fürchte so manches mal verstehe ich Jesus und Gott auch auf einer unzureichenden irdischen Ebene. Vielleicht begegnet er mir so manches mal in meiner irdischen Welt und ich erkenne ihn gar nicht. Auch ich habe es nötig, dass er mich beim Namen ruft und mir die Augen für seine Gegenwart öffnet.

Wie so oft im Johannesevangelium scheint aber Marias Missverständnis auf einer hintergründigen Ebene doch eine tiefere Wahrheit aufzudecken. Denn Jesus ist tatsächlich so etwas wie der Gärtner. Natürlich kein gewöhnlicher Gärtner, sondern durch Tod und Auferstehung ist er der Beginn einer neuen Schöpfung. Er ist sozusagen der Gärtner eines neuen Garten Edens. In ihm beginnt die neue Schöpfung. Und so wie Adam und Eva den ersten Garten Eden bebauen und bewahren sollten, so ist Jesus der Gärtner der neuen Schöpfung.

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Johannes 18, 12-27 Zu Jesus stehen

Mir sind an dem Text einige Dinge aufgefallen. Zum ersten dieser „andere Jünger“, der nicht mit Namen genannt wird. Wer verbirgt sich dahinter. Wir wissen es nicht und können nur spekulieren. Weil sich im restlichen Evangelium der Schreiber auch nie selbst beim Namen nennt, vermuten manche, dass es sich um den Autor des Evangeliums handeln könnte. Aber das bleibt reine Vermutung. Interessant ist auf jeden Fall, dass ein Jünger Jesu guten Kontakt mit dem Hohenpriester hatte, so dass er ohne Probleme in den Hof des Hohenpriesters mitgehen konnte (V.15). Jesus scheint wirklich Anhänger aus allen Gesellschaftsschichten und allen religiösen Lagern gehabt zu haben. Da waren einfache Leute wie Fischer dabei, da gab es Zöllner (die mit den römischen Machthabern zusammenarbeiteten), da gab es gesellschaftlich geächtete Gruppen wie Dirnen oder Aussätzige, und da gab es eben auch Pharisäer (Nikodemus) oder Leute, die gute Kontakte zur jüdischen Aristokratie hatten.

Das zweite was mir auffiel, ist der Umgang Jesu mit dem Hohepriester. Jesus ist hier nicht schweigsam und duldend, sondern er verteidigt sich mit starken Worten. Er weiß, dass dies nichts an seiner Situation ändert, aber es wird deutlich, dass er sich nicht alles gefallen lässt. Liebe deine Feinde bedeutet nicht, dass wir alles (auch ungerechte Anschuldigungen) einfach nur still und duldsam runterschlucken sollen.

Zum dritten fällt in diesem Abschnitt natürlich das Verhalten des Petrus auf. Wir sind schnell dabei mit dem Finger auf ihn zu zeigen und zu fragen, wie dieses Großmaul nur so versagen konnte. War er nicht kurz vorher noch bereit, mit Jesus sogar in den Tod zu gehen? Und jetzt so kleinlaut und ängstlich?! Aber ich weiß nicht, wie ich in dieser Situation gehandelt hätte. Wenn ich so überlege, wie ich mein Leben mit Jesus lebe, gibt es da nicht auch genügend Situationen, in denen ich so handle, als ob es Jesus Christus nicht geben würde? Ist mein so oft fehlendes Vertrauen in Jesus nicht genauso eine Leugnung?

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Johannes 8, 12-20 Licht der Welt

Dafür dass Jesus Christus das Licht der Welt ist, tappen wir Christen doch ziemlich häufig im Dunkeln herum. Jesus sagt hier, dass seine Nachfolger nicht in der Finsternis wandeln werden, sondern das Licht des Lebens haben – aber wenn ich mein Leben so anschaue, dann gibt es da genügend Dinge die noch dunkel und unverständlich sind. Es ist als Christ nicht so dass mit Christus alles plötzlich hell und klar ist. Es ist nicht so dass gar keine Fragen und Unsicherheiten mehr da sind.

Aber bei dem Text muss man genau hinschauen, was Jesus eigentlich meint mit „Licht des Lebens“. Es geht hier eben nicht um das Licht der Erkenntnis, so dass uns als Nachfolger alle göttliche und menschliche Erkenntnis mit einem Schlag klar wird. Es geht um das Licht des Lebens. Wer zu Jesus gehört, der gehört auf die Seite des Lebens. Sein Ziel ist nicht die Dunkelheit, sondern das Licht und das Leben. Dabei werden nicht unbedingt alle Fragen beantwortet.

Es ist auch zu beachten, dass Jesus Christus selbst das Licht der Welt ist. Nicht wir haben das Licht als eigenen Besitz und können darüber nach Belieben verfügen. Jesus bleibt das Licht und nur wenn wir in seiner Nachfolge sind, bekommen wir einen Anteil daran. Jesus geht so weit, dass er auch von uns sagen kann: Ihr seid das Licht der Welt (Mt.5,14). Aber das sind wir nicht aus uns selbst heraus, sondern nur, wenn das Licht Jesu durch uns hindurch scheint.

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Johannes 5, 31-47 Die Schrift als Zeugnis von Christus

Ich finden in diesem Abschnitt vor allem Jesu Aussagen zur Schrift interessant. Das ist ja bis heute eine spannende und durchaus kontrovers diskutierte Frage: In welchem Sinn ist die Bibel Gottes Wort? Jesus sagt hier auf jeden Fall ganz deutlich, dass die Schrift allein nicht zum ewigen Leben führt: „Ihr sucht in der Schrift, denn ihr meint, ihr habt das ewige Leben darin; und sie ist’s, die von mir zeugt.“ (V.39) Da sind also Menschen, für die ist die Schrift Gottes Wort und sie suchen das darin das ewige Leben – aber sie finden es nicht. Denn nicht die Schrift gibt ewiges Leben, sondern der von dem sie zeugt. Nach Jesus ist die Hauptaufgabe der Schrift also das Zeugnis von ihm selbst.

Ich finde das eine sehr gute Beschreibung. Die Schrift ist nicht an sich ein heiliger Text, der auf magische Weise zum Leben führt. Gott ist nicht in der Schrift zur Welt gekommen, sondern im Menschen Jesus Christus (ganz deutlich sagt das ja Johannes zu Beginn seines Evangeliums: Das Wort ward Fleisch – eben nicht im Buchstaben, sondern in der Person Jesu Christi). Die Schrift hat nicht an sich Autorität, sondern nur weil sie die entscheidende Autorität bezeugt: Jesus Christus. Damit ist beides festgehalten: Auf der einen Seite die Wertschätzung und Kostbarkeit der Bibel – denn sie ist das wesentliche und deutlichste Zeugnis von Jesus Christus. Zum anderen ist es aber auch eine Relativierung gegenüber einer falsch verstandenen Vergöttlichung der Bibel – sie ist nicht das Eigentliche, sondern nur ein Zeugnis vom Eigentlichen.

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Johannes 1, 35-42 Erste Worte

Die ersten Worte Jesu im Johannesevangelium sind eine Frage: „Was sucht ihr?“ Der zweite Satz den er spricht, ist eine Einladung: „Kommt und seht!“ Das Johannesevangelium ist mehr als ein historischer Bericht über etwas Vergangenes. Johannes möchte vor allem die Leser im Hier und Jetzt ansprechen. Jesus spricht nicht nur zu seinen ersten Jüngern, sondern er spricht hier mit jedem Leser. Diese Frage gilt uns: „Was suchst du?“ Ich finde es wunderbar, dass dies die erste Aussage Jesu ist. Er setzt uns nicht seine fertigen Antworten vor die Nase, sondern fragt uns erst einmal, war wir suchen. Das ist die Frage eines jeden Lebens: Was suchen wir eigentlich? Und dann lädt uns Jesus ein: „Komm und sieh!“ Glaube ist in erster Linie eine Einladung, mit Jesus unterwegs zu sein. Zu ihm zu kommen und zu sehen.

Diese doppelte Ebene des Erzählens begegnet uns bei Johannes häufiger. Er erzählt immer auf mehreren Ebenen. Da ist zunächst die oberflächliche Erzählerbene. Jesus ruft seine ersten Jünger in die Nachfolge. Da ist aber darunter zugleich die existentielle Ebene eines jeden Menschen: Was suchen wir? Wo suchen wir? Wie finden wir was wir suchen? Da ist zugleich die Einladung an den Leser: Lasse dich auf dieses Evangelium von Jesus Christus ein, folge ihm, erlebe und sehe was die ersten Jünger mit Jesus erlebt und gesehen haben.

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Johannes 1, 1-14 Alles gesagt

Diesen Anfang des Johannesevangeliums habe ich schon oft gelesen. Schon im Studium haben wir uns ein ganzes Semester lang in einem Seminar mit diesem Prolog beschäftigt. Und trotzdem bin ich auch beim heutigen Lesen wieder ins Stauen gekommen über diesen gewagten und gewaltigen Anfang den Johannes hier an den Beginn seines Berichtes über Jesus setzt. Größer und umfassender kann man nicht beginnen. „Im Anfang war das Wort…“ – allein in dieser Aussage liegt ein ungeheurer Anspruch. Es ist Anklang an den Beginn der hebräischen Bibel, an die Schöpfungsgeschichte. In Jesus Christus wird nicht nur Geschichte geschrieben, sondern in ihm geschieht Neuschöpfung!

In diesen wenigen Versen wird eigentlich schon alles ausgesagt. In und durch Jesus Christus wurde alles erschaffen und in und durch ihn geschieht Erlösung. In ihm wohnt alle Fülle. In ihm und durch ihn können wir Gott begegnen und Gottes Kinder werden. Er wurde ein Mensch aus Fleisch und Blut, um uns die Herrlichkeit Gottes zu zeigen. Und trotz allem nehmen ihn viele nicht auf, bleiben lieber in der Dunkelheit. Zentrale Schlüsselbegriffe des ganzen Evangeliums tauchen hier schon auf: Leben, Licht (und dazu der Gegensatz der Finsternis), Herrlichkeit, Wahrheit…

Für mich sind diese Verse immer wieder neu tröstlich. Vor allem anderen ist Jesus schon da. Auch wenn wir uns manchmal in der Schöpfung verloren vorkommen und so manches nicht verstehen – Jesus Christus ist viel größer und umfassender als unsere Fragen, Zweifel und Anfechtungen. Es geht nicht um ein menschliches Vorbild, dem ich mit aller Kraft und menschlichen Bemühungen nacheifern muss, um irgendwie vor Gott gut dazustehen oder ein gelingendes Leben zu haben. Nein, Jesus ist viel mehr. Er umfasst und trägt mich in all meinen Begrenzungen.

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Sacharja 12 Der Durchbohrte

In Kap. 10 lesen wir Verheißungen, in Kap. 11 dann Gerichtsworte und jetzt folgen wieder Verheißungen trotz und durch alles Gericht hindurch. Ein faszinierendes in- und nebeneinander. Das Gericht mit all seiner Ernsthaftigkeit gehört zu Gottes Wort. Wir können es nicht einfach übergehen. Aber Sacharja 12 macht zumindest an Gottes Volk deutlich, dass das Gericht nicht das letzte Wort Gottes ist. Trotz allem Versagen steht Gott zu seinem Volk und wird es nicht untergehen lassen.

In diesem Kapitel taucht auch eine nicht näher beschriebene Person auf, die durchbohrt wird und um die geklagt wird. Was hat sich Sacharja damals dabei gedacht? Hatte er jemand bestimmtes vor Augen, den wir heute nicht mehr kennen? Oder hat er eine göttliche Vision weiter gegeben ohne selbst genau zu wissen, wovon er schreibt? Wie auch immer – wenn ich auf dem Hintergrund des Neuen Testaments diesen Vers lese, kann ich nicht umhin, dabei an Jesus Christus zu denken. Und so wird die Stelle ja auch im Neuen Testament verstanden: Ein Vorhinweis auf Christus, der am Kreuz gestorben ist. Er ist für mich der offene Quell gegen Sünde und Befleckung (13,1). Er hat das Gericht auf sich genommen, um uns frei zu machen.

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Sacharja 9, 9-12 Der arme König

Im Alten Testament ist dies ein wichtiger Text für die Messiaserwartung. Der Messias ist der von Gott zum König gesalbte. Er wird kommen und das Königreich des Volkes Gottes aufrichten. Spannend an diesem Text ist, dass dieser künftige König nicht als reich und mächtig in weltlichem Sinn geschildert wird. Er reitet auf einem Esel, das war das Lasttier der armen Leute damals – Könige ritten auf Pferden. Er wird nicht durch militärische Macht herrschen, sondern im Gegenteil, „der Kriegsbogen soll zerbrochen werden“ (V.10). Trotzdem wird seine Herrschaft alle Welt umfassen. Hier scheint sich die Erwartung eines Heilskönigs mit der Vorstellung eines leidenden Gottesknechtes zu verbinden.

Wenn Jesus von Nazareth hunderte von Jahren später auf einem Esel nach Jerusalem reitet, dann macht er damit sehr deutlich, was für einen Anspruch er hat. Er will dieser Heilskönig sein. Er will nicht mit militärischer Macht herrschen, sondern er will gerade in seiner Armut den Menschen helfen.

Hat sich diese Verheißung in Jesus Christus nun erfüllt? Ja und nein. Er ist tatsächlich auf einem Eseln nach Jerusalem geritten. Aber es sind bei weitem nicht alle Kriegsbogen zerbrochen. Er herrscht bei weitem nicht über alle Welt. Auch als Christen warten wir noch auf die endgültige Erfüllung dieser Verheißung. Sein Friedensreich hat schon angefangen, aber es ist noch nicht vollendet.

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Sacharja 4, 1-14 Die beiden Ölsöhne und der eine Gesalbte

In dieser Vision tauchen zwei Gesalbte (wörtlich: „Ölsöhne“) auf. Sie stehen wohl für politische und religiöse Führungspersönlichkeiten, also für König und Priester. Die Vision scheint von den damaligen Erwartungen beeinflusst zu sein. Denn man erwartete die Wiederherstellung Israels unter dem Hohenpriester Jeschua (vgl. Kap. 3) und durch den in messianischen Farben geschilderten Serubbabel, der damals Statthalter von Juda war (vgl. 4,9f und Haggai 2,21-23). Allerdings lesen wir danach nichts mehr von Serubbabel – die Erwartungen haben sich wohl so nicht erfüllt.

Im Neuen Testament wird Jesus Christus als der eine wahre König und Hohepriester gesehen. In ihm vereinen sich als dem einen Gesalbten alle Erwartungen. Wir sehen wieder einmal, dass nicht alle Prophetien einfach eins zu eins aufgehen. Es sind Zukunfts- und Hoffnungsbilder, die etwas andeuten, aber nicht exakt voraussagen. In der damaligen Zeit haben sich die Erwartungen im Hohepriester Jeschua und dem Statthalter Serubbabel ansatzweise erfüllt. Die beiden sorgten für den Wiederaufbau des Tempels, trotz mancher Widerstände. In Jesus Christus ist diese Prophezeiung der „Ölsöhne“ auf veränderte Weise fortgeführt worden. Die endgültige Aufrichtung der Herrschaft des Messias steht noch aus und wird wohl auch etwas anders aussehen, als wir uns das jetzt noch vorstellen können.

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