Weniger ist mehr

Ja, das Design von windhauch hat sich verändert. Es ist … weniger geworden. Ganz bewusst. Zum einen, weil ich schnelle Webseiten mag. Webseiten, die nicht erst tausende von blinkenden und bunten Extras laden müssen, sondern die schlank und schnell sind. Zum anderen hat das aber auch inhaltliche Gründe.

In den letzten Monaten habe ich immer wieder erfahren: Weniger ist mehr. Es ist sinnvoll, ja letztendlich bereichernd, auf das Wesentliche konzentriert zu sein, anstatt mit allem möglichen Unwichtigen beschäftigt zu sein (nicht dass mir das praktisch immer gelingt, aber in der Theorie hab ich es zumindest begriffen 😉 ). Bei windhauch geht es mir vor allem um Inhalte, um Worte. Gottes Wort und meine Gedanken dazu soll im Mittelpunkt stehen. Das soll durch das neue Design noch deutlicher werden.

In unserer Welt und ganz besonders am Computer und im Internet gibt es so viele Dinge, die unsere Aufmerksamkeit fordern, die uns ablenken, die um Beachtung buhlen. Es gib so vieles, was man ansehen, lesen, ausprobieren, kurz mal anklicken kann, … Wir verbringen Stunden damit. Und zwar nicht Stunden mit Nichtstun (das wäre vielleicht mal ganz angebracht), sondern Stunden, Tage, halbe Ewigkeiten mit Nichtigkeiten, mit Nebensächlichem.

Manches ist von der Startseite verschwunden, dort stehen die neusten Artikel im Mittelpunkt. Die Blogroll ist auf eine eigene Seite gewandert. Auf der „Übersicht“ tauchen die neuesten Kommentare, das Monatsarchiv und die Schlagwortübersicht. Die Suchfunktion ist nun am Ende jeder Seite zu finden. Viele Icons sind verschwunden und durch Textlinks ersetzt worden. Ich hoffe dass euch das Weniger auch mehr gefällt. Ihr dürft aber gerne auch anderer Meinung sein und das in den Kommentaren äußern… 😉

Grüner suchen mit ecosia.og

Ein kleiner Suchmaschinen-Tipp: Seit einiger Zeit gibt es die Internet-Suchmaschine ecosia.org. Das besondere daran ist die ökologische Ausrichtung. Ecosia verspricht mit jeder Suchanfrage durchschnittlich 2 m2 Regenwald zu schützen. Außerdem bezieht Ecosia für seine Server Ökostrom.

Wie das funktioniert? Suchmaschinen verdienen Geld mit Werbung. Da geht es um Links, die passend zu den Suchergebnissen als Werbung eingeblendet werden (bei ecosia ähnlich wie bei Google als unauffällige Textlinks neben den Suchergebnissen). Wenn diese Links angeklickt werden bekommt der Betreiber der Suchmaschine für jeden Klick einen bestimmten Betrag. Durchschnittlich führen ca. 2% der Suchanfragen zu solchen Klicks. Ecosia spendet nun mindestens 80% ihrer Einnahmen an eine Regenwaldprojekt des WWF. Und das soll dann im Durchschnitt etwas 2 m2 Regenwald schützen.

Technologisch steht hinter den gelieferten Suchergebnissen Bing und Yahoo. Nach Google zwei große Anbieter, die recht ordentliche Ergebnisse liefern (wobei ich persönlich finde, dass bei speziellen Suchanfragen Google einfach einen Hauch besser ist). Natürlich machen Bing und Yahoo das nicht umsonst und bekommen dann auch einen Teil des Umsatzes (welcher von Ecosia aus vertraglichen Gründen nicht genannt wird).

Ich finde das eine klasse Sache und hab meine Standard Suchmaschine von Google auf Ecosia geändert (geht mit einem Plugin für Firefox ganz einfach… Auf der Ecosia-Seite gibt’s dazu die Anleitung>>>). Für mich klingt das mit den 2 m2 zwar etwas vollmundig, aber selbst wenn es etwas weniger ist, ist es besser als gar nichts. Die Suchergebnisse sind ordentlich – für den Alltagsgebrauch allemal ausreichend. Ein weiterer Pluspunkt ist auch, dass Ecosia den Datenschutz sehr viel ernster nimmt als z.B. Google: Bei Ecosia löscht alle Benutzerdaten in weniger als 48 Stunden.