Philipper 4, 10-13 Mangel und Überfluss

Paulus hat gelernt mit Mangel umzugehen. Er hat gelernt, dass Christsein nicht immer automatisch bedeutet satt, reich und zufrieden zu sein. Er lehrt also kein Wohlstandsevangelium. Aber das Gute ist, dass er auch nicht ins andere Extrem verfällt und ein asketisches Christentum lehrt, bei dem man nur wahrer Christ ist, wenn man alles den Armen gibt und selbst kaum überleben kann. Er sagt, dass ihm beides vertraut ist: satt sein und hungern, Überfluss haben und Mangel haben. Beides kann vorkommen, mit beidem muss man als Christ rechnen  und beides ist nicht an sich falsch.

Paulus kann mit beidem zurecht kommen durch den, der ihn mächtig macht: Jesus Christus. Es ist nicht leicht mit Mangel zurecht zu kommen, es ist aber auch nicht leicht mit Überfluss zurecht zu kommen. In beiden Situationen haben wir Jesus nötig. Es kann sein, dass ich als Christ Mangel leiden muss, nicht jeder wird von Gott mit materiellem Segen und irdischen Glück überschüttet. Aber es kann auch sein, dass Gott uns Überfluss schenkt, und dann dürfen wir uns auch darüber ohne schlechtes Gewissen freuen.
Bibeltext

Thomas Mann: Königliche Hoheit

Ein kleines Schmankerl aus meiner umfangreichen Krankheitslektüre: der Roman Königliche Hoheit von Thomas Mann. Das ist kein Buch, das ich begierig verschlungen habe, sondern eines das ein wenig Zeit und Mühe gekostet hat.

Thomas Mann ist einfach ein Meister der Sprache. Immer wieder bin ich auch bei diesem Buch ins Staunen gekommen, über seine präzise, detaillierte und trotz aller scheinbaren Kühle doch warmherzigen Art zu erzählen. Da sitzt jedes Wort. Da merkt man die besondere Begabung und zugleich die harte Arbeit, die hinter seinen Formulierungen steht. Das macht seine Bücher natürlich nicht ganz einfach zu lesen. Das liest man nicht so nebenher und das überfliegt man nicht. Das muss man sich erarbeiten und dann genießen.

Aber nicht nur die Sprache hat mir gefallen, sondern auch die Geschichte, um die es geht. Hauptperson ist Klaus Heinrich, ein Prinz aus einem Adelsgeschlecht, das schon bessere Zeiten gesehen hatte. Der Hintergrund ist ein fiktives Großherzogtum in Deutschland um 1900. Ausführlich blickt Thomas Mann hinter die Kulissen des schönen Scheins. Die Hauptaufgabe des Prinzen ist, Haltung zu bewahren und zu repräsentieren. Sein Leben besteht nicht eigentlich darin selbst zu leben, sondern etwas darzustellen, eine Rolle zu spielen.

Aus dieser Welt des Scheins und der Uneigentlichkeit holt ihn Imma Spoelmann heraus, die Tochter eines Milliardärs. Im letzten Drittel des Buches geht es um die langsame Annäherung und Verwandlung der Beiden. Der Prinz gelangt durch Imma Zugang zum wirklichen Leben. Und natürlich endet alles romantisch und glücklich. Die beiden heiraten und durch das Geld des Milliardärs wird auch das marode Großherzogtum gerettet.

Ich fand es beeindruckend, wie gekonnt Mann das Lebensgefühl von Adligen heraus arbeitet. Ich glaube grundsätzlich hat sich hier bis heute nichts geändert: Adlige leben in einer schönen Welt des Scheins und ihre Aufgabe ist es, zu repräsentieren und „Hoheit“ auszustrahlen. In dem Buch wird vor allem die innere Einsamkeit und die Schwierigkeit ganz, normale Freundschaften zu schließen deutlich.

Für Klaus Heinrich besteht die Lösung nicht darin, dass er aus seiner Rolle flieht und er ein anderer sein will. Nein, er füllt seine Rolle neu aus, erweitert sie und füllt sie mit Leben und Echtheit. Das ist für mich eine Botschaft des Buches: Wenn unser Leben nicht so läuft wie wir uns das erträumen, dann ist der einfache Weg die resignative Flucht in Scheinwelten (was heute viele Menschen tun; sei es die bürgerliche Variante mit vergnüglicher Freizeitunterhaltung und Hobbys, die zum Lebensinhalt werden, oder seien es andere Varianten wie Drogen, vor dem Fernseher oder im Internet versumpfen). Der bessere Weg ist, sein Leben mit seinen Herausforderungen anzunehmen und das Beste daraus zu machen.

Ein Quäntchen Glück

Coole Aktion! (Entdeckt bei einaugenblick.de) Zwei Reporter machen eine Umfrage in einer Fußgängerzone: „Hallo wir machen eine Umfrage zum Thema Geld und Nächstenliebe. Wem würden Sie denn gerne mal für 100€ etwas wirklich Gutes tun?“ Nachdem die Leute erzählt haben, was sie denn mit dem Geld tun würden, bekommen sie 100 € auf die Hand und werden aufgefordert, ihre Vorsätze gleich umzusetzen.

Auf der Seite „Ein Quäntchen Glück“ gibt’s im Advent für jeden Tag ein Filmbeitrag dazu. Hier das erste Video, das ich echt bewegend finde:
glueck

Psalm 142 – Alles, was ich brauch

Bei diesem Psalm gefällt mir die Gute Nachricht Übersetzung sehr viel besser als Luther. Hier kommt die Dramatik des Hilferufs viel deutlicher zur Geltung. Besonders angesprochen hat mich V.6: „Zu dir, HERR, schreie ich! Ich sage: Du bist meine Zuflucht, mit dir habe ich alles, was ich im Leben brauche!

Mit Gott habe ich alles, was ich zum Leben brauche. Mhmm… steiler Satz! Könnt ich das auch so sagen? Da kommt die Angst hoch: Ich möchte doch im Leben noch ein bisschen mehr als „nur“ Gott. Essen, trinken, glücklich sein,… Aber wenn ich den Psalm genauer anschaue, dann merke ich: Es geht ja gar nicht um ein entweder-oder. Es geht nicht darum entweder in Gott alles zu sehen oder ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen. Denn der Beter bittet gerade darum, dass Gott ihn befreit und er sein Leben wieder ohne Angst führen kann. Wenn es nur ein entweder-oder wäre, dann könnte er sich ja auch in der größten Notlage damit trösten und begnügen, dass ja Gott bei ihm ist. Aber gerade das tut er nicht. Er bittet, fleht und schreit Gott um Hilfe an.

Dass Gott alles ist, was ich brauche heißt nicht, dass ich auf alles andere verzichten muss. Im Gegenteil: In Gott ist uns gerade die Fülle des Lebens möglich. In und durch ihn finden wir mehr Glück und Zufriedenheit als sonst wo. Gerade er will und kann uns zu einem erfüllten Leben befreien.
Bibeltext

Psalm 125 – Von Ausnahmen und Hauptsachen

„Die auf den Herrn hoffen, werden nicht fallen…“ (V.1) Mein erster Gedanke beim Lesen: „Ha, schön wär’s! Ich kenn genug Christen, die gefallen sind. Natürlich fällt man auch als Christ hin, das wichtige ist nur, dass ich bei Gott auch immer wieder aufstehen darf.“ Nun ist ja aber erst mal die Frage, was damit gemeint ist: „nicht fallen“. Die Elberfelder Bibel übersetzt wörtlicher: „nicht wanken“. Es geht wohl darum, dass wir im Vertrauen und in der Hoffnung auf Gott eine fest und zuverlässige Grundlage für unser Leben haben.

Und dann bin ich ins Nachdenken über meine Reaktion gekommen. Die ist ja eigentlich ziemlich traurig: Da wird uns eine tolle Verheißung gemacht und ich bin gleich dabei, diese Verheißung auseinander zu nehmen und zu widerlegen. Ich sag mir gleich: „Ja, aber so allgemein kann man das doch nicht sagen. Da gibt es doch offensichtlich genügend Ausnahmen.“ Die Frage ist nun, ob solche Ausnahmen automatisch die ganze Verheißung entwerten, oder ob diese Zusage – trotz manch gegenteiliger Erfahrung – ihr Gewicht behält. Vielleicht sollte man solche Aussagen weniger in dem Sinn verstehen, dass jemand der Gott vertraut nie wanken wird, sondern dass jemand der Gott vertraut eher fest bleiben wird. Verheißungen wollen ja keine absoluten und neutrale Aussagen sein, sondern sie wollen ermutigen und trösten.

Hab vor kurzem bei einem christlichen Psychologen gehört, dass wir Christen in unseren Gemeinden oft das sehen, was nicht stimmt und was total schief läuft (und da gibt es genug Dinge, die uns zurecht schmerzen). Aber er hat dann auch den Blick zurecht gerückt und ganz deutlich gesagt, dass wir im Vergleich zur restlichen Welt in vielem sehr gut dastehen und dass Christen durchschnittlich gesehen sehr viel glücklicher und zufriedener sind als Nichtchristen. Natürlich gibt es auch hier genügend Ausnahmen, aber diese Ausnahmen ändern doch nichts an der grundsätzlichen Wahrheit, dass man durch ein Leben mit Gott eher die Chance hat, glücklich zu sein. Also: Lass dir durch die Ausnahme nicht die Hauptsache madig machen!
Bibeltext

Nick Hornby: Long way down

Schwarzer Humor aus England: An Sylvester begegnen sich vier ganz unterschiedliche Personen auf dem Dach eines Hochhauses in London. Sie haben alle vor, ihrem Leben ein Ende zu machen. Aber anstatt sich in die Tiefe zu stürzen, verwickeln sie sich in Gespräche und schließlich verwickeln sich ihre Geschichten und Schicksale. Die vier Leute sind völlig unterschiedlich und wären sich auf normalem Weg nie begegnet, geschweige denn überhaupt ins Gespräch gekommen. Der Selbstmord wird aufgeschoben und die vier werden zu einer Art Selbsthilfegruppe, in der es aber ziemlich abstrus und abgefahren zugeht.

Gute Idee und gut geschrieben. Nur war es mir insgesamt ein bisschen zu dick aufgetragen. Die Charaktere wirken irgendwie sehr krass und überzeichnet. Und auch die Grundidee des Buches wirkt nach der Hälfte etwas ausgelutscht.

Trotzdem: Unterhaltsames Buch, das vielleicht an der einen oder anderen Stelle auch anregen kann, über das eigene Leben nachzudenken. Was macht mein Leben lebenswert? Was macht das Glück aus? Es sind nicht nur die Umstände, die unser Leben schwer machen, sondern es sind letztendlich wir selbst, unser Charakter, unsere Person und unseres Art und Weise, wie wir mit diesen Umständen umgehen.

Psalm 73 – Lohnt sich das?

Der Beter von Psalm 73 ringt mit einer bis heute aktuellen Frage: Warum geht es den Gottlosen oft besser als denjenigen, die an Gott glauben? „Ich aber wäre fast gestrauchelt… als ich sah, dess es den Gottlosen so gut ging… Siehe, das sind die Gottlosen; die sind glücklich in der Welt und werden reich.“ (V.2f.12)

Wir Christen versuchen manchmal für den Glauben zu werben, indem wir sagen: „Nur mit Gott kannst du wirklich glücklich sein. Nur mit Gott kann dein Leben gelingen.“ Der Beter gibt dagegen ganz offen und nüchtern zu: Das stimmt nicht. Auch als Gottloser kann man ein glückliches und tolles Leben haben. Lohnt sich dann der Glaube überhaupt? „Soll es denn umsonst sein, dass ich mein Herz rein hielt und meine Hände in Unschuld wasche?“ (V.13) Ich muss doch auch was dafür zurück bekommen!

Die Antwort, die der Beter für sich findet ist, dass er auf das Ende schaut: „Sie [die Gottlosen] gehen unter und nehmen ein Ende mit Schrecken.“ (V.19) Er dagegen wird am Ende mit Ehren von Gott angenommen. (V.24) Diese Stelle wird üblicherweise als eine der wenigen gesehen, in der im AT die Hoffnung auf ein Leben bei Gott über den Tod hinaus aufleuchtet. Die Hoffnung des Beters ist also: Irgendwann wird sich der Glaube und das Vertrauen schon noch auszahlen.

Das ist mir zu wenig! Und so geht es wahrscheinlich den meisten Menschen. Sie denken sich: „Lieber jetzt glücklich sein, als vielleicht irgendwann später.“ Der Spatz in der Hand ist ihnen lieber als die Taube auf dem Dach. Und so argumentieren ja auch die modernen Gottlosen. Sie sagen: „Es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Gott.“ Und sie ziehen daraus den Schluss:  „Also mach dir keine Sorgen und genieße das Leben.“ „Ein erfülltes Leben braucht keinen Glauben.“

Aber für mich ist die Hoffnung auf ein ewiges Leben bei Gott nicht das einzige Argument des Beters. Und überhaupt will er mit seinem Psalm auch nicht die Gottlosen überzeugen, sondern für sich selbst Frieden finden. Er sagt: „Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachten, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil.“ (V.25f) Das gilt jetzt schon, nicht erst in der Ewigkeit. Die Gewissheit, dass Gott bei ihm ist, ist wichtiger als alles andere. Da kann es den Gottlosen noch so gut gehen: Solange Gott da ist, wird alles andere zweitrangig. Das ist wie bei der Liebe: Wenn sie echt ist, dann fragen wir auch nicht, ob sich das lohnt, sondern die Liebe ist einfach da und wir können gar nicht anders, als an ihr festzuhalten.
Bibeltext

Psalm 23 – Kein Mangel

Schon oft gelesen, diesen Text. Erst kürzlich wieder, bei der „Expedition zum Ich„. Was mich heute besonders angesprochen hat, ist die Aussage: „Mir wird nichts mangeln.“ (V.1b) Das ist doch genial, wenn man das sagen kann! Wer kann das denn heute noch: Mit dem zufrieden sein, was man hat? Gelassen darauf vertrauen, dass Gott alles, was man wirklich braucht, auch schenkt?

In unserer heutigen Konsumwelt sind wir ja genau auf das Gegenteil fixiert und trainiert. Da wird uns dauernd eingeredet: „Du hast noch nicht alles! Du brauchst noch dies und jenes, um glücklich zu sein!“ Damit unser Wirtschaftssystem auf Wachstumskurs bleiben kann, muss uns Konsumenten immer unser Mangel vor Augen gehalten werden: „Ihr braucht noch mehr, und noch mehr, und noch mehr…“
Bibeltext

Jeremia 1, 4-19 – Späte Frucht

In dem Text geht es um die Berufung des Jeremia. Er möchte nicht. Er wehrt sich dagegen. Er will eigentlich kein Prophet sein. Er fühlt sich nicht dafür geeignet. Und wenn man dann das Jeremiabuch liest, dann kann man gut verstehen, dass er sich gegen diese Aufgabe gewehrt hat. Das ist ganz schön heftig, was er alles an Ablehnung und Hass erleben muss, gerade weil Gott in besonderer Weise bei ihm ist und durch ihn spricht. Gott Gegenwart führt ihn nicht in ein erfülltes und glückliches Leben, sondern in ziemlich viele Probleme.

Klaus Douglass vergleich die Aufgabe von Jeremia an einer Stelle ( S.158 ) mit jemand der sät. Wenn wir etwas aufbauen, dann können wir schnell Ergebnisse sehen. Wenn wir aber etwas säen, dann kann es lange dauern, bis wir überhaupt etwas sehen können. Das Tragische bei Jeremia ist, dass die Saat bei ihm erst nach seinem Tod aufgegangen ist. Zu seinen Lebzeiten erfuhr er nur Ablehung und Unverständnis. Er erlebte nicht, dass seine Worte, die er ja von Gott bekommen hatte, wirklich Umkehr bewirkten.

Gott kann manchmal ganz schön hart sein. Die Gegenwart Gottes in seinem Leben erleben heißt nicht, dass immer alles glatt läuft und man glücklich und zufrieden durch die Welt geht. Manchmal kann Gottes Gegenwart in einem Leben alles viel schwieriger und komplizierter machen. Es kann sogar sein, dass man keine Frucht sieht und erst viel später etwas von dem deutlich wird, was Gott in und durch dieses Leben gewirkt hat.

Zehn Minuten Glück

Manchmal liest sich ein Buch wie von selbst und manchmal muss ich mich richtig durchkämpfen. Das Buch von Chatwin (Bruce Chatwin: Auf dem schwarzen Berg) ist eher von der zweiten Sorte. Es ist nicht unbedingt spannend geschrieben, es tauchen viele verschiedene Personen auf (von denen ich irgendwann nicht mehr wusste, wer jetzt wer war…) und es passiert auch nichts spektakuläres in der Geschichte. Und trotzdem habe ich es auch gern gelesen. Es ist etwas faszinierendes an der Geschichte der zwei Zwillingsbrüder Benjamin und Lewis, die solch eine enge Verbindung zueinander haben, dass sie es nicht ertragen können länger getrennt zu sein. Und es geht auch eine Faszination von dem „archaischen Leben“ (Klappentext) der beiden auf ihrem Bauernhof aus. Es wurde mir wieder deutlich, wie bequem und komfortabel ich eigentlich leben kann.

Die Stelle, die mich aus dem Buch am meisten angesprochen hat kommt fast ganz am Schluss. Zum ihrem 80. Geburtstag bekommen die beiden Zwillinge einen Rundflug geschenkt. Lewis ist schon von Kind auf vom Fliegen begeistert, kam aber als einfacher Bauer damit nur über das Lesen damit in Verbindung. Dann darf er beim Rundflug für eine Zeit das Steuer übernehmen:

„Und plötzlich überkam ihn das Gefühl – selbst wenn der Motor ausfiel, selbst wenn das Flugzeug einen Sturzflug machte und ihre Seelen in den Himmel flogen -, dass alle Enttäuschungen seines beengten, anspruchslosen Lebens jetzt keine Bedeutung mehr hatten, denn zehn wunderbare Minuten hatte er getan, was er tun wollte.“ (S.316)

Das ist zum Heulen: Zum Heulen schön, dass er diese zehn Minuten erleben durfte. Zum Heulen schrecklich, dass er in 80 Jahren nur diese zehn Minuten getan hat, was er wirklich wollte. Und es ist zum Heulen, dass ich selbst die Arroganz habe, vom Leben und von Gott zu verlangen, in meinem Leben ständig glücklich zu sein und nur das tun zu müssen, was ich will.