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Wie ein Windhauch … ein sanftes, stilles Sausen, so ist Gott in meinem Leben. Wie ein windhauch … vergänglich und flüchtig, sind all meine Worte und Gedanken.
— ein blog, der vergeblich versucht, den windhauch Gottes zu fangen —

Schlagwort: Gleichnis

Lukas 15, 11-24 – Der großzügige Vater

Wie macht man eine altbekannte Geschichte wieder neu interssant? Indem man die Perspektive wechselt. Klaus Douglass tut das bei diesem Gleichnis vom verlorenen Sohn. Er betrachtet das Ganze aus dem Blickwinkel des Vaters. Was mich dabei besonders bewegt hat, ist die Großzügigkeit des Vaters. Er übt keinen Zwang auf seinen Sohn aus, sondern gibt ihm [...]

Matthäus 22, 1-10 – Das Hochzeitsfest

Festtafel

Auf eine Hochzeit eingeladen zu sein ist doch etwas besonders. Ich geh gern auf Hochzeiten und freue mich mit dem Brautpaar. Wer es sich irgendwie einrichten kann, will solch ein besonderes Fest nicht verpassen. Und deshalb bekommen die Gäste auch schon lange vorher eine Einladung, damit sie sich den Termin freihalten können. Wie ist das [...]

Matthäus 21, 33-46 – Gottlose Religion

Gut verständlich, dass sie die Situation für Jesus zuspitzt: Wenn er solche Gleichnisse erzählt, in denen er sich selbst deutlich als Sohn Gottes darstellt und den jüdischen Oberen androht, dass das Reich Gottes von ihnen genommen wird. Das trägt nicht gerade zur Entspannung bei. Aber wahrscheinlich war es zu dem Zeitpunkt eh schon zu spät. [...]

Matthäus 21, 28-32 – Kamele, Zöllner und Huren

Wir alle kennen den berühmten Ausspruch Jesu: “Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als daß ein Reicher ins Reich Gottes komme.” (Mt.19,24) Die Stelle hier aus Mt.21 ist genau so krass. Zu den damaligen religiösen Anführern sagt Jesus: “Die Zöllner und Huren kommen eher ins Reich Gottes als ihr.” Das ist [...]

Matthäus 18, 21-35 – Wie auch wir vergeben…

Im wichtigsten Gebet für uns Christen heißt es: “Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.” Mich überkommt manchmal ein mulmiges Gefühl, wenn ich diese Worte bete. Dieses selbstverständliche “wie auch wir vergeben” macht mir Angst. Denn ich weiß, wie schwer wir uns damit tun. Selbst wenn wir es vom Kopf her wollen, [...]

Matthäus 13, 47-52 – Unperfekte Gemeinde

Tja, noch einmal ein Abschnitt mit Feuerofen, Heulen und Zähneklappern. Bento hat mich ja freundlicherweise schon vorgewarnt… ;) Aber zu dem Thema ist ja in den letzten Artikeln und Kommentaren schon einiges geschrieben worden. Was ich heute ergänzen möchte: Wenn es schon diesen doppelten Ausgang des Gerichts gibt (Himmel oder Hölle), dann bin ich froh, [...]

Matthäus 13, 44-46 – Mit Freude alles aufgeben

Schatzkiste

Ja, damit kann ich mehr anfangen als mit den Gerichtsdrohungen im vorigen Abschnitt. Das Himmelreich als wertvoller Schatz, für den es sich lohnt alles zu verkaufen. Das Himmelreich als kostbare Perle, die mehr wert ist, als alles was wir besitzen. Das sind positive Bilder die Mut machen zur Gemeinschaft mit Gott, anstatt mit Angst zu [...]

Matthäus 13, 34-43 – Zuckerbrot und Peitsche

Peitsche

Hach, ich weiß auch nicht: Ich mag solche Texte nicht. Jesus gibt hier eine Deutung zu dem Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen (Mt.13,24-30; vgl. dazu diesen Artikel>>>). Aber anders als in der Erzählung des Gleichnisses liegt der Ton nun nicht mehr auf der Gelassenheit des Bauers gegenüber dem Unkraut, sondern die Ernte steht im [...]

Matthäus 13, 24-30 – Gelassenheit im Angesicht des Feindes

Warum gibt es immer noch das Böse in der Welt, obwohl doch in Jesus Gott schon gegenwärtig ist und er in Jesus jetzt schon herrscht? Genau auf diese Frage scheint Jesus mit dem Gleichnis vom Unkraut und vom Weizen zu antworten. Ein Mensch sät guten Samen auf einen Acker, doch über Nacht sät sein Feind [...]

Matthäus 13, 10-17 – Kann man das verstehen?

Mein erster Gedanke bei diesem Text war: “Hä?!? Jesus erzählt Gleichnisse, damit die Leute nicht verstehen, was er zu sagen hat?” Er sagt, dass es manchen gegeben ist, die Gleichnisse zu verstehen und manchen nicht – und gerade deswegen redet er in Gleichnissen. Wär’s dann nicht besser den Leuten den Sinn der Gleichnisse zu erklären? [...]