…ein stilles, sanftes Sausen

 
 

Philipper 1, 15-18 Gute Früchte von einem schlechten Baum?

Bibeltext

Unglaublich, was Paulus hier schreibt! Ich hab den Abschnitt schon öfters gelesen, aber ich staune jedes mal wieder neu über die Gelassenheit und das große Herz des Paulus. Paulus sitzt im Gefängnis und es gibt wohl einige Prediger, die diese Situation für ihren Vorteil ausnützen. Sie “predigen Christus aus Neid und Streitsucht” (V.15), sie “verkündigen [...]

Jeremia 17, 1-13 – Dürrezeiten

Bibeltext

Hier taucht bei Jeremia genau das gleiche Bild auf wie in Psalm 1 auf: Derjenige, der sich auf Gott verlässt ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist. Er braucht keine Angst vor Dürrezeiten haben, denn seine Wurzeln gehen zum Bach hin und dadurch wird er auch in trockenen Jahren Frucht bringen. Was mir [...]

Psalm 1 – Zu seiner Zeit

Obstbaum

Nachdem ich jetzt lange Zeit gebraucht habe, um Matthäus durchzulesen, möchte ich gerne wieder etwas alttestamentliches lesen: Die Psalmen. Im Studium wurde das häufig als “das Gebetbuch Israels” bezeichnet. Und ich bin echt dankbar für dieses Gebetbuch. Denn da geht es nicht nur um theologische Richtigkeiten, sondern es begegnen uns Menschen mit ihren ganzen Fragen, [...]

Johannes 15, 1-8 – Ist Christsein anstrengend?

Weinrebe

Douglass bemerkt u.a. zu diesem Text, dass nie etwas Tröstlicheres über unser Christsein geschrieben worden sei (S.266). Denn die Quintessenz von diesem Vergleich von Weinstock und Rebe sei, dass wir die Kraft für unser Leben als Christ nicht aus uns selbst beziehen. “Nicht wir müssen stark sein, sondern er will stark sein in uns. Nicht [...]

Jeremia 1, 4-19 – Späte Frucht

In dem Text geht es um die Berufung des Jeremia. Er möchte nicht. Er wehrt sich dagegen. Er will eigentlich kein Prophet sein. Er fühlt sich nicht dafür geeignet. Und wenn man dann das Jeremiabuch liest, dann kann man gut verstehen, dass er sich gegen diese Aufgabe gewehrt hat. Das ist ganz schön heftig, was [...]

Matthäus 21, 18-22 – Gebet um Zerstörung

Ein Text, der sich mir nicht so richtig erschließt. Jesus verflucht einen Feigenbaum, der keine Früchte hat und dieser verdorrt dann “sogleich”. Dann klärt er seine Jünger auf, dass sie noch viel tollere Sachen anstellen können, wenn sie nur Glauben haben und nicht zweifeln. Nun hab ich allerdings keinerlei Interesse, irgendwelche Feigenbäume verdorren zu lassen [...]

Matthäus 13, 24-30 – Gelassenheit im Angesicht des Feindes

Warum gibt es immer noch das Böse in der Welt, obwohl doch in Jesus Gott schon gegenwärtig ist und er in Jesus jetzt schon herrscht? Genau auf diese Frage scheint Jesus mit dem Gleichnis vom Unkraut und vom Weizen zu antworten. Ein Mensch sät guten Samen auf einen Acker, doch über Nacht sät sein Feind [...]

Matthäus 13, 18-23 – Göttliche Agrarlehre

Was für ein Ackerfeld bin ich für Gottes Wort? Hat seine Botschaft bei mir Auswirkungen, bringt sie Frucht? Bin ich wie ein hart getretener Weg, an dem Gottes Wort wirkungslos abprallt? Bin ich innerlich verhärtet und lasse Gottes Wort gar nicht an mein Herz kommen, so dass ich es nicht wirklich verstehen kann (verstehen in [...]

Matthäus 12, 33-37 – Da ist was faul!

“Ihr Schlangenbrut!” – Wie kann der liebe Jesus nur so etwas sagen?!? ;) War das nicht die Aufgabe von Johannes dem Täufer? So ein bisschen herumpoltern, Gericht predigen und den Leuten den Kopf waschen (um sie danach im Wasserbad der Taufe innerlich zu waschen)? Und dann kommt doch der freundliche Jesus, der uns alles vergibt [...]

Matthäus 7, 12-23 – Wer kann dann noch selig werden?

“Ach, Jesus! Warum machst du es uns so schwer, ins Himmelreich zu kommen? Wenn nicht einmal die reinkommen, die in deinem Namen böse Geister ausgetrieben haben und die in deinem Namen Wunder getan haben, wie soll dann überhaupt jemand reinkommen? Da brauchst du dich doch nicht zu wundern, dass nur wenige den Weg durch die [...]