Johannes 15, 18 – 16, 4 Wir brauchen uns nicht zu wundern

Wie bei allen Bibeltexten ist auch bei diesem zu beachten, dass er zunächst in eine bestimmte historische Situation hinein an bestimmte Adressaten geschrieben wurde. Unsere Zeit und unsere Situation ist eine andere. Dass uns jemand aus der Synagoge ausschließen will (16,2), ist z.B. für uns gar kein Thema – wir leben einfach in einer anderen Welt als die Adressaten damals.

Trotzdem wird in dem Text etwas ganz Grundsätzliches klar: Als Christen haben wir ganz nüchtern damit zu rechnen, dass wir von anderen abgelehnt und angefeindet werden. Wenn das nicht so ist, dann brauchen wir das natürlich nicht zu suchen oder zu provozieren, aber wenn es so ist, so brauchen wir uns auch nicht darüber zu wundern.

Paulus schreibt in Röm. 12,8, dass wir versuchen sollen, mit allen Menschen in Frieden zu leben. Wir sollen nicht den Konflikt suchen, sondern Liebe zu Gott und unseren Mitmenschen leben. Trotzdem kann uns unser Glaube in Konflikte führen. Dann ist es wichtiger Gottes Stimme zu folgen, als sich in allem anzupassen und den Glauben aufzugeben. Jesus verheißt uns für solche Situationen den Heiligen Geist (V.26), der uns dann die richtige Reaktion schenken wird.

Richter 15 Wie du mir, so ich dir

Was für ein Gegensatz! Simson sagt über seine Feinde: „Wie sie mir getan haben, so habe ich ihnen wieder getan.“ (V.11) Ein gewisser Jesus sagt: „Liebet eure Feinde und bittet für die die euch verfolgen“ (Mt.5,44) und „wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar“ (Mt.5,39). Ganz unterschiedliche Arten mit seinen Feinden umzugehen. Und doch steht beides in unserer Bibel.

Zum einen denke ich, dass wir als Bibelleser hier schon gewichten dürfen und müssen: Was aus dem Mund Jesu kommt, hat für mich mehr Gewicht als das was Simson getan hat (obwohl auch er in der Kraft des Geistes gehandelt nach; V.14). Zum anderen bin ich froh, dass beides in unserer Bibel steht. Denn je nach Situation und Umständen können vielleicht beide Handlungsweisen gut und angemessen sein. Wenn man z.B. einem Mobbing-Opfer nur mit der Bergpredigt kommt, dann wird er daran verzweifeln…

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Richter 5 Feinde, Liebe und die Sonne

Fremdartig wirkt auf mich dieses Siegeslied der Debora. Gott wird gelobt für den militärischen Sieg und für den Tod der Feinde. Und ganz selbstverständlich wird vorausgesetzt, dass die politischen Feinde Israels auch die Feinde Gottes sind. Für uns modernen Menschen gibt es diese selbstverständliche Einheit von Politik und Religion nicht mehr. Wir haben zurecht ein ungutes Gefühl, wenn Gottes Macht mit Waffengewalt in Verbindung gebracht wird.

Am Ende des Liedes heißt es: „So sollen umkommen, Herr, alle deine Feinde! Die ihn aber lieb haben sollen sein, wie die Sonne aufgeht in ihrer Pracht!“ (V.31) Mir ist dazu ein Abschnitt aus der Bergpredigt eingefallen: „Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er läßt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte.“ (Mt. 5,44f). Auffällig ist, dass sowohl in Richter 5,31 als auch in Mt. 5,44f dieselben Stichworte auftauchen: Feinde, Liebe und Sonne. Aber in völlig anderem Sinn und anderer Zuordnung. Ob das eine bewusste Anspielung von Jesus war?

Das Kennzeichen der Sonne Gottes, des Lichtes Gottes ist für Jesus nicht, dass man seine Feinde hasst und Gott liebt, sondern dass man über die Liebe zu Gott hinaus auch die Feinde liebt!

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Jeremia 29 Suchet der Stadt Bestes

„Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe wegführen lasse, und betet für sie zum Herrn; denn wenn’s ihr wohlgeht, so geht’s auch euch wohl.“ (V.7) Das klingt recht harmlos und unverfänglich, das wird heutzutage auch gerne bei ökumenischen Veranstaltungen als Motto verwendet: Lasst uns miteinander für das Wohl der Menschen in unserer Stadt eintreten. Aber zur Zeit Jeremias war das eine Provokation! Eine Provokation, die größer kaum sein könnte. Sowohl im politischen Sinn, als auch im religiösen Sinn.

Babylonien war der Feind Israels (und im Lauf der biblischen Geschichte wird es immer mehr zu dem großen widergöttlichen Feind schlechthin hochstilisiert). Politisch bedrohte es das kleine Land Israel und zwang es durch Waffengewalt unter seine Vorherrschaft. Religiös beteten sie andere Götter an, es waren Götzendiener und Feinde Gottes. Und nun sagt Jeremia: Betet für sie! Betet, dass es ihnen gut geht! Das ist vom Gefühl her ungefähr so, als ob Christen, die von Taliban-Extremisten entführt wurden für das Beste ihrer Entführer beten sollten. Oder so, als ob verfolgten Christen in Nordkorea für den Erhalt des kommunistischen Regimes zu Gott beten sollten.

Das ist richtig krass! Wenn wir mal überlegen, wie schwer es uns schon fällt, ehrlich für jemand zu beten, der uns gekränkt oder innerlich verletzt hat, wie viel schwerer ist es für den Feind zu beten! Natürlich fällt mir zu dieser Stelle die Aufforderung Jesu ein: „Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen.“ (Mt.5,44) Leicht gesagt – aber gar nicht so leicht umzusetzen.
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Jeremia 11, 15-23 Mut, Ausdauer, Treue

In den Versen 18-23 finden wir die erste von den sogenannten Konfessionen des Jeremia. Bei Jeremia wird deutlicher als bei anderen Propheten, welche persönlichen Auswirkungen seine Botschaft für ihn hatte. Er wurde immer wieder angefeindet und wurde wegen seiner Gerichtsbotschaft von vielen gehasst. Es ging sogar soweit, dass ihm der Tod angedroht wurde: „Weissage nicht im Namen des Herrn, wenn du nicht von unsern Händen sterben willst!“ (V.21) Es ist ja schon schlimm, wenn man von Ungläubigen angefeindet und bedroht wird. Und bei Jeremia ist es noch extremer: Sogar die eigenen Glaubensgeschwister wollen ihn um die Ecke bringen.

Und trotzdem… und trotzdem hält er nicht den Mund. Trotzdem predigt er immer wieder neu die Botschaft Gottes, die zur Umkehr auffordert. Was für ein Mut, was für eine Ausdauer, was für eine Treue!
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Psalm 140 – Wer anderen eine Grube gräbt

Noch ein Psalm, in dem es um Feinde und um Rache geht… Hab inzwischen zu diesem Thema schon sehr viel geschrieben… Deswegen heute mal eine Verbindung mit dem aktuellen Tagesgeschehen: Die Schweizer verbieten per Volksabstimmung den Muslimen Minarette zu bauen. Da kann man viel drüber reden und diskutieren… und es wird auch deutlich, welche Ängste in den Köpfen von uns Westeuropäern herum schwirren. Man kann wohl sagen, dass so mancher die Muslime ganz allgemein als „Feinde“ unserer westlichen Welt sehen (übrigens: In diesem „ganz allgemein“ liegt für mich der Kern des Problems…).

Wie gehen wir mit Feinden um? Psalm 140 ist (im Vergleich mit manch anderen Psalmen) noch recht zurückhaltend. Hier wird gesagt: „Das Unglück, über das meine Feinde beraten, komme über sie selbst.“ (V.10) So nach dem Motto: Wer anderen eine Grube gräbt, soll selbst hinein fallen. Im Umgang mit dem Islam könnten wir nun sagen: „Okay, wenn in vielen islamischen Ländern keine Kirchen gebaut werden dürfen und Christen unterdrückt und verfolgt werden, dann ist es doch mehr als gerechtfertigt, dass wir auch die Ausübung des Islams in unseren Ländern einschränken. Wenn wir bei denen keine Kirchtürme bauen dürfen, dann sollen die bei uns auch keine Minarette bauen!“

Aber da gibt es halt noch diesen seltsamen Jesus, der so völlig anders handelt, denkt und lehrt, als uns der gesunde Menschenverstand einflüstert. Er sagt: „Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Du sollst deinen Nächsten lieben« (3.Mose 19,18) und deinen Feind hassen.  Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.“ (Mt.5,43-45) Eieiei, wieder mal sehr unbequem was dieser Typ aus Nazareth so von sich gibt…
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Psalm 109 – Verflucht noch mal!

Ein Psalm voller Flüche. Verselang wir dem Gegner Böses gewünscht. Diese heftigen Flüche werden verständlicher, wenn man der neueren Auslegung folgt: Dort werden die Verse 6-19 als Zitat gesehen. D.h. der Beter wiederholt hier die Flüche, die ihm seine Feinde wünschen. Das erschien mir im ersten Augenblick als ein bequemes „glattbügeln“ des Textes. Aber bei genauerem Hinschauen meine ich, dass diese Auslegung durchaus Sinn macht. Zu diesem Verständnis passt z.B die Aussage von V.4: „Dafür, dass ich sie liebe, feinden sie mich an; ich aber bete.“ Und V.20 kann man gut als Kommentar des Beters zu den Fluchworten der Feinde sehen: „So geschehe denen vom Herrn, die wider mich sind und die Böses reden wider mich.“

Was ich für mich bei diesem nicht ganz einfachen Psalm mitnehme ist die Bitte an Gott in V.28a: „Fluchen sie, so segne du.“ Das ist eine geniale Art und Weise mit Anfeindungen umzugehen. Wenn andere dich fertig machen wollen (soll ja heute auch noch so vorkommen…), dann bitte Gott um Segen. Dabei ist hier wohl an den Segen für sich selbst gedacht. Wenn man die Linie weiter auszieht und auch um Segen für die Feinde bittet, erinnert das an einen gewissen Zimmermann aus Nazareth der mal gesagt haben soll: „Segnet, die euch verfluchen.“ (Lk. 6,28)
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Psalm 59 – Errette mich, mein Gott

Wenn man die Psalmen so am Stück durchliest, dann stellt man fest, dass bestimmte Motive und Zusammenhänge immer wieder auftauchen. Ein Thema das sehr oft auftaucht sind die Feinde. Ich hab bei anderen Psalmen schon einiges dazu geschrieben. Ich möchte heute diesen Psalm einmal auf einer anderen Ebene lesen. David spricht hier ganz wörtlich von menschlichen Feinden. Wenn ich bei mir selbst an Feinde denke, dann sind das eher schlechte Gedanken und Angewohnheiten, die mich fertig machen wollen und die mich von Gott weg ziehen möchten.

Errette mich, mein Gott, vor der Dunkelheit in mir
und schütze mich vor unnützen Seelenqualen.
Errette mich von schlechten Angewohnheiten
und hilf mir vor zerstörerischen Gedanken.
Denn siehe, Herr, sie lauern mir auf;
Sie sammeln sich in meinem Kopf,
obwohl ich das eigentlich gar nicht will.
Erwache, komm herbei und sieh darein!
Du, Herr, Gott Zebaoth, mein Gott,
wache auf und vernichte das Böse in mir.
Ich aber will von deiner Macht singen
und des Morgens rühmen deine Güte;
denn du bist mir Schutz und Zuflucht in meiner Not.
Meine Stärke, dir will ich lobsingen;
denn Gott ist mein Schutz, mein gnädiger Gott.“
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Psalm 58 – Wie gehen wir mit Racheaussagen um?

Kein einfacher Psalm! Das fängt schon mit der Übersetzung an. Das zweite Wort in V.2 bedeutet nach dem hebräischen Text eigentlich „verstummen“. Wenn man das sprachlich ein bisschen hin biegt, müsste man eigentlich übersetzen: „Sprecht ihr wirklich Verstummen des Rechts?“ Hört sich irgendwie komisch an, kann man aber durchaus so verstehen (Schlachter übersetzt z.B.: „Seid ihr den wirklich stumm, wo ihr Recht sprechen … sollt?“).

Die meisten anderen Ausleger und Übersetzungen entscheiden sich für eine andere Möglichkeit: Ursprünglich wurde der hebräische Bibeltext ohne Vokale geschrieben, die wurden erst viele Jahrhunderte später zur besseren Lesbarkeit von jüdischen Gelehrten hinzugefügt. Mit einer anderen Vokalisierung steht hier nicht „Verstummen“, sondern Götter. Ähnlich wie in Ps. 82,1 könnte man dabei an himmlische Mächte denken, die Gott untergeordnet sind und die Recht auf Erden sprechen sollen (die Elberfelder lässt ganz wörtlich „Götter“ stehen). Man kann aber auch an irdische Machthaber denken, die als Götter angesprochen werden. Die meisten deutschen Übersetzungen übersetzen deswegen mit „Mächtige“ (Einheitsübersetzung, Gute Nachricht, Hoffnung für alle, Neues Leben). Bei dieser Übersetzung bleibt es dann theoretisch offen, ob man an irdische Mächtige denkt oder an himmlische Mächtige (wobei man beim ganz normalen Lesen des Textes wohl nicht so schnell auf die Idee kommt hier an irgendwelche Himmelsmächt zu denken).

Klar ist auf jeden Fall, dass es spätestens ab V.4 um irdische Menschen geht: Hier wird davon gesprochen, dass die Gottlosen vom „Mutterschoß“ an abtrünnig sind. Seltsame Vorstellung, dass die Gottlosen schon als neugeborenes Baby böse sein sollen und Feinde Gottes!? Ist das eine rhetorische Übertreibung der Bosheit der Feinde Gottes, oder ist das wirklich wörtlich so gemeint?

Auch der restliche Psalm bleibt mir ziemlich fremd, v.a. V.11: „Der Gerechte wird sich freuen, wenn er solche Vergeltung sieht, und wird seine Füße baden in des Gotteslosen Blut.“ Freudig durch das Blut der Gottlosen stapfen?!? Heftig!

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten mit solchen Psalmen und ihren blutrünstigen Wünschen nach dem Ende der Gottlosen umzugehen. wir können dem Ganzen einfach Jesus Christus entgegensetzen und sagen: „Liebet eure Feinde!“ Selbst für diejenigen, die Gottes Sohn ans Kreuz bringen, bittet Jesus: „Vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.“ Wir können argumentieren: Auf dem Hintergrund des Neuen Testaments können wir solche Psalmen nicht mehr beten. Jesus Christus hat uns hier einen anderen Umgang mit Feinden aufgezeigt. Rein praktisch geschieht das auch so in den meisten Kirchen: Solche Psalmen tauchen nicht in den Gesangbüchern auf und werden auch freien Gemeinden nicht im Gottesdienst gelesen oder gebetet.

Wir können solche Aussagen auch als rhetorische Übertreibungen sehen, die halt damals in diesem Kulturkreis so üblich waren, die aber eigentlich nicht so hart gemeint waren und in unsere heutige Zeit nicht mehr hinein passen. So können wir die Aussagen einerseits stehen lassen, vermeiden aber andererseits ihren Gebrauch in unserer heutigen Zeit.

Man könnte solche Psalmen auch als ein psychologisch gutes und notwendiges Mittel sehen, um mit Aggressionen und der eigenen Ohnmacht umzugehen. Anstatt sich selbst zu rächen und den Feinden Gewalt anzutun, wird Gott gebeten Gerechtigkeit herzustellen und die Rache auszuüben (vgl. dazu Ps.11).

Eine weitere Möglichkeit ist, dass wir versuchen, tiefer gehende Intentionen und Absichten in solchen Psalmen zu entdecken. Prof. Dr. Schwendemann sagt zu diesem Psalm z.B.: „Eigentlich ist das Ziel der metaphorischen Redeweise in Psalm 58 die Umkehr des Frevlers, indem seine mögliche Vernichtung vor Augen gemalt wird.“ Und: „Der Psalm 58 lässt sich durchaus als Schrei eines Menschen nach Gerechtigkeit sehen, der gerecht leben will und deshalb in einer ungerechten Welt an Leib und Seele verletzt wird. Es geht also gerade nicht um verzweifelte Omnipotenzgefühle eines Zukurzgekommenen, sondern vor allem um die Wiederherstellung von Gerechtigkeit.“

Ich finde keine dieser Möglichkeiten so richtig befriedigend. Da sind sicher manch gute Gedanken dabei, aber bei mir bleibt bei solchen „Racheaussagen“ in den Psalmen ein ungutes Gefühl. Vor allem deswegen, weil in diesem Psalm nicht unterschieden wird, zwischen dem Bösen an sich und der Person, die böses tut. Über die die Vernichtung des Bösen kann ich mich freuen und darüber jubeln. Aber über die Vernichtung von bösen Personen kann ich mich nicht uneingeschränkt freuen.
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Psalm 55 – Böser Freund

Das ist bitter! Schlimm genug, wenn man Feinde hat, die einen fertig machen wollen. Noch schlimmer, wenn einem der Freund und Vertraute in den Rücken fällt. Darum geht es in diesem Psalm: Vom Freund verraten und verlassen. Der Beter ist verzweifelt und in Todesangst. Es geht nicht „nur“ um die tiefe seelische Kränkung und Wunde, sondern es geht um Leben und Tod (in V.5 spricht der Beter von Todesfurcht).

Was tun? Fliehen? Das überlegt sich der Beter in V.7-9. Sich von allen Menschen zurückziehen, irgendwo in der Einöde und Wüste leben, wo kein Mensch mich finden kann und keiner mich (innerlich und äußerlich) verletzen kann? Alle Bindungen abschneiden und nur noch mir selbst vertrauen? Hart werden und nie mehr jemand mein Herz öffnen?

Schaut euch um! Viele tun das! Sie vertrauen niemanden mehr wirklich – nur noch sich selbst. Sie fliehen in sich selbst. Sie sind hart geworden, weil sie Angst vor Wunden haben. Sie können keinem mehr wirklich vertrauen. Was ist die Alternative? „Ich aber will zu Gott rufen und der Herr wird mir Helfen. Abends und morgens und mittags will ich klagen und heulen; so wird er meine Stimme hören. Er erlöst mich von denen , die an mich wollen, und schafft mir Ruhe.“ (V.17-19)
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