Johannes 14, 1-11 Die Wohnung steht nicht leer

Jesus geht hin, um für seine Jünger in seines Vaters Haus eine Stätte zu bereiten. Bis jetzt hatte ich diesen Text immer als rein zukünftige Verheißung gelesen. Jesus geht zum Vater und bereitet alles für uns vor. Wenn wir einmal sterben werden, dann werden wir auferstehen und in die Wohnung einziehen, die Jesus für uns bereitet hat.

Beim heutigen Lesen hab ich mich aber gefragt, ob dieser Text wirklich rein zukünftige Aussagen macht.Wenn man die folgende Verse liest, dann könnte man ihn auch durchaus präsentisch verstehen: „Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.“ (V.7) „Wer mich sieht, der sieht den Vater!“ (V.9) Hier geht es eindeutig nicht um eine ferne Zukunft, sondern um das Jetzt und Hier. In Jesus können wir jetzt schon den Vater sehen und Gemeinschaft mit ihm haben.

Warum sollten die ersten Verse anders gemeint sein? Jesus geht hin, um eine Stätte zu bereiten. Er wird wiederkommen und seine Jünger zu sich nehmen. Das kann die Wiederkunft Jesu am Ende der Zeit meinen. Es kann aber auch das Wiederkommen Jesu nach dem Kreuz meinen (also die Auferstehung). Vom gesamten Johannesevangelium ist es auf jeden Fall klar, dass das Wohnen beim Vater nicht erst irgendwann später beginnt. Nein, in Jesus Christus ist jetzt schon das Heil in vollem Umfang gegenwärtig. So ist es auch mit der Wohnung beim Vater: Sie steht nicht leer bis zur endgültigen Wiederkunft Christi, sondern wie sind jetzt schon Hausgenossen Gottes (vgl. Eph.2,19) und dürfen in seiner Nähe wohnen.

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Apostelgeschichte 2, 14-21 Teilweise erfüllt

Hier tut Petrus etwas, was im Neuen Testament ständig geschieht: die Gläubigen deuten ihre Erfahrung mit Jesus oder hier mit dem Heiligen Geist vom Alten Testament her. Die Glaubenserfahrung spricht nicht für sich selbst, sondern muss auf dem Hintergrunde der Schrift gedeutet werden. Aufgefallen ist mir, dass in diesem Zitat aus Joel nur ein Teil im Pfingstgeschehen erfüllt wird. Gott gießt seinen Geist aus und die Empfänger „weissagen“ (oder wie die Gute Nachricht übersetzt: „werden zu Propheten“).

Joel spricht darüber hinaus davon, dass Zeichen an Himmel und Erde geschehen, dass die Sonne sich verfinstert und der Mond in Blut verwandelt werden soll. An Pfingsten haben zwar die Jünger wie Propheten geredet, aber Zeichen am Himmel, an der Sonne und am Mond geschahen nicht. Für Petrus bestand darin offenbar kein Widerspruch. Mit der Ausgießung des Geistes hat die Zeit begonnen, in der sich diese Prophezeiung des Joel erfüllt. Wie wir heute wissen, ist die Zeitspanne zwischen dieser ersten Ausgießung des Geistes und dem großen Tag der Offenbarung des Herrn (V.20, damit ist der Tag des Gerichts gemeint) doch recht lange. Aber auch das ist typisch für die Bibel: Prophetische Zusagen erfüllen sich meist nicht auf einen Schlag, sondern nach und nach. Gott hat seinen eigenen Zeitplan.

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Jeremia 33, 1-13 Große und unfassbare Dinge

Wieder so eine Verheißung, die jedes vernünftige Maß übersteigt 😉 ! Ja, Gott selbst gibt zu, dass es hier um „große und unfassbare Dinge“ (V.3) geht. Gott will sein Volk heilen und gesund machen, ihnen dauernden Frieden schenken (V.6), er will sie von ihren Sünden reinigen (V.8), er will ihnen so viel Gutes tun, dass die Völker sich wundern, ja sie sich sogar entsetzen (V.9), Gott wird dafür sorgen, dass in Jerusalem wieder gelacht, gefeiert und Gottesdienst gefeiert werden (V.11), es werden die Hirten wieder ihre Herden weiden können (V.12).

Ich glaube biblische Verheißungen sind oft mehrdimensional. Da gibt es nicht eine Verheißung und diese wird dann zu einem festen Zeitpunkt völlig erfüllt, sondern es gibt unterschiedliche Ebenen der Erfüllung. Eine erste Ebene der Erfüllung ist in diesem Fall die Beendigung des babylonischen Exils. Die Israeliten konnten nach Jahrzehnten wieder in ihr Land zurückkehren und Jerusalem wieder aufbauen (auch wenn das nicht so triumphal und einfach war, wie sich das manche erhofft hatten). Eine weitere Ebene ist die Sendung Jesu Christi. Durch ihn vergibt Gott uns Schuld und schenkt uns Heil und Heilung. Aber auch das ist noch nicht die völlige Erfüllung, denn ein Großteil von Gottes Volk hat Jesus nicht als Messias erkannt. Der völlige und umfassende Frieden steht noch aus.

Als Menschen, die diesem Gott vertrauen dürfen wir jetzt schon mit einem Bein in diesem ewigen Reich des Friedens stehen. Gottes Reich ist jetzt schon, mitten unter uns gegenwärtig. Aber es ist noch nicht vollendet. Jesus wird wieder kommen und Gottes Verheißungen, diese große und unfassbare Dinge vollenden.
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1. Petrus 1, 1-2 – Fremdlinge

Nach den Psalmen jetzt wieder was neutestamentliches (und nicht ganz so langes… 😉 ): Die Petrusbriefe. Der erste Brief geht gleich spannend los: Petrus spricht die Empfänger nicht als „liebe Brüder und Schwestern“ an oder als „liebe Gemeinde“, sondern als Fremdlinge. Das erinnert zum einen an die Glaubensväter Israels, die als Fremdlinge im Land Kanaan gelebt haben (1. Mo. 23,41; 26,3). Zum anderen macht es deutlich, dass wir Christen hier auf dieser Welt nicht unser eigentliches zu Hause haben. Wir sind Fremdlinge. Wir sind nur zu Gast. Wir sind nur auf der Durchreise.

Natürlich darf und soll man sich auch als Fremdling in seinem Gastland wohl fühlen und es sich gemütlich einrichten. Aber der Fremdling weiß doch immer im Hinterkopf: „Meine eigentliche Heimat ist woanders. So richtig zu Hause fühlen werd ich mich hier nie. Ich werde immer ein Stück weit fremd bleiben. Dieses seltsame Gefühl im Herzen, dass da noch was fehlt, das wird erst anders wenn ich zu Hause beim Vater bin.“ Ich kenn dieses Gefühl irgendwie. Ich lebe gerne hier. Und es geht mir eigentlich richtig gut: Ich hab einen Job, der mir Freude macht, eine tolle Familie und bin gesund. Und doch fühl ich mich so manches mal fremd auf dieser Welt. Irgendwas fehlt noch…

Noch eine andere Formulierung hat mich in diesen zwei Versen angesprochen (erstaunlich, wie viel Inhalt Petrus in diese paar Begrüßungsworte legt!): Gott hat die Empfänger durch die Heiligung des Geistes ausersehen „zum Gehorsam und zur Besprengung mit dem Blut Jesu Christi“ (V.2) Wozu sind wir Christen bestimmt? Zum Gehorsam und zur Besprengung mit dem Blut Jesu. Mit der Blutbesprengung ist gemeint, dass wir Anteil haben an Jesu Tod am Kreuz. Sein vergossenes Blut erwirkt Vergebung. Sehr eindrücklich, wie hier auf engstem Raum Zuspruch und Anspruch des Evangeliums verknüpft sind: Es wird uns die Vergebung zugesprochen, wir sind durch Jesus frei von Sünde, haben Frieden mit Gott. Zugleich hat Gott den Anspruch, dass wir ihm gehorsam sind, dass wir nicht einfach tun und lassen was wir wollen, sondern dass wir nach seinem Willen fragen und unser Leben nach diesem guten Willen Gottes gestalten.
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Matthäus 25, 1-13 – Die schlafenden Jungfrauen

Die Pointe bei diesem Gleichnis von den zehn Jungfrauen ist V.13: „Darum wachet! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde.“ Wir sollen wie die Brautjungfern bereit sein für die Ankunft des Bräutigams. Und weil wir nicht genau wissen wann er kommt, sollen wir allezeit für seine Ankunft bereit sein.

Was mir heute zum ersten mal bei diesem Gleichnis aufgefallen ist: Keine der zehn Jungfrauen hat das geschafft, keine blieb wach! V.5: „Als nun der Bräutigam lange ausblieb, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein.“ Ist ja auch klar und verständlich: Wenn man auf Jesus wartet und wartet – und er kommt nicht und kommt nicht. Das kam schon den Christen damals zur Zeit des Matthäus ziemlich lang vor. Und erst recht uns heute! Immer wach bleiben geht wohl nicht. Da schlafen sogar die klugen Jungfrauen ein.

Kann ich gut verstehen. Da sagt Jesus, dass er wieder kommt, dass es ein tolles, großartiges Fest gibt – und er kommt einfach nicht. Ich kenn dieses warten und hoffen. Das warten darauf, dass Jesus endlich eingreift, dass es Grund zum Feiern gibt – und man wartet vergeblich. Jeder kennt diese Nachtzeiten. Es ist dunkel, man wird schläfrig und irgendwann schläft man ein… Was soll man auch sonst tun?!? Schon mal ohne den Bräutigam feiern? Nein, das geht nicht. Man kann nur warten.

Das Gleichnis sagt uns: Er wird kommen! Er kommt auf jeden Fall! Und dann musst du bereit sein. Es ist nicht so schlimm, wenn du zwischendurch einschläfst, aber wenn er kommt, dann musst du noch so viel Glauben und Vertrauen in deiner Öllampe haben, dass du mit ihm zum Fest gehen kannst. Erst hier zeigt sich der Unterschied zwischen den klugen und törichten Jungfrauen. Eingeschlafen sind alle. Aber die klugen haben wohl von Anfang an mit einer längeren Wartezeit gerechnet und sie haben damit gerechnet, dass er auch nach langer Wartezeit trotzdem noch kommt. Die anderen haben offensichtlich die Hoffnung aufgegeben. Sie haben sich ganz dem Schlaf hingegeben. Als der Bräutigam dann tatsächlich kam, war’s zu spät.

Herr, du siehst meine Schläfrigkeit, du siehst meine Müdigkeit. Du siehst wie ich oft vergeblich auf dich warte. Du siehst die Dunkelheit und du siehst mich erschöpft einschlafen. Aber ich will die Hoffnung nicht aufgeben! Du kommst! Darauf vertraue ich.“

Matthäus 24, 15-22 – Weltuntergangsszenario

Also ehrlich gesagt: Ich kann mit dem Text nicht viel anfangen! Was soll das alles? Jesus warnt vor einer großen Bedrängnis. Wenn die Bewohner Judäas das „Gräuelbild der Verwüstung“ an „der heiligen Stätte“ sehen, dann sollen sie in die Berge fliehen. Jesus malt aus, wie schrecklich die Bedrängnis sein wird und dass man sie nur überstehen kann, weil Gott diese Zeit begrenzt. Was hat das alles mit mir zu tun? Warum hat Jesus das seinen Jüngern damals gesagt? Ganz offensichtlich ist diese Bedrängnis ja bis heute noch nicht angebrochen. Oder ist das auch etwas, das sich immer wieder ereignet und immer schlimmer wird?

Wie soll ich auf diesen Text reagieren? Er macht mir Angst! Aber eigentlich will Jesus seine Jünger ja trösten: Selbst in dieser schlimmen Zeit wird wird Gott da sein und die Tage so verkürzen, dass wir es ertragen können. Das heißt: er wird das Allerschlimmste abwenden und uns irgendwie durchtragen. Aber ich lebe hier im Jahr 2009 in Deutschland und ich erlebe keine große Bedrängnis. Und ich will auch nicht mich selbst oder andere durch irgendwelche Weltuntergangsszenarien in Panik versetzen. Ich finde diese angstmachende Weltuntergangsstimmung mancher Christen schrecklich und ich verstehe nicht, warum Jesus selbst hier in diese Kerbe haut.

Wahrscheinlich kann man mit diesem Text nur was anfangen, wenn man selbst in solch einer Bedrängnissituation ist. Für Christen die tatsächlich verfolgt werden (und das gibt es durch die Jahrhunderte hindurch immer wieder und heute in vielen Teilen der Welt mehr denn je) kann dieser Text tröstlich und ermutigend sein. Sie haben die Zusage: Gott wird (für sie) die Tage so verkürzen, dass sie es irgendwie durchhalten können.

Matthäus 24, 1-14 – Das Ende ist nahe – und zwar ständig!

Jesus kündigt seinen Jüngern an, dass der Tempel in Jerusalem einmal zerstört werden wird – „kein Stein wird auf dem anderen bleiben.“ Und wie viele Christen auch heute, hat die Jünger vor allem eins interessiert: Wann? Wann wird das alles geschehen? Wann kommt das Ende der Welt und welche Anzeichen gibt es für das nahe Ende? Ich frag mich, warum gerade diese Frage so interessant und spannend ist, warum bis heute so manche Christen gerade bei dieser Frage mit Feuereifer dabei sind und die Augen leuchten. Ich für mich find’s okay und sogar gut, das nicht so genau zu wissen.

Seltsam finde ich, dass Jesus es bei der Antwort nicht einfach bei dem bewenden lässt, was er dann in Mt. 24,36 sagt: Niemand weiß, wann es soweit ist, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater. Warum führt er trotzdem Zeichen an, die darauf hinweisen, dass das Ende nahe ist? Will er die Jünger ermutigen, trotz manch schrecklicher Ding am Glauben fest zu halten? Bei mir bewirken diese Aufzählung von schrecklichen Dingen (Krieg, Hunger, Erdbeben, Christenverfolgung, …) eher das Gegenteil. Das macht mir Angst. Das macht mich unsicher. Das lässt mich ins Zweifeln kommen: Wenn das wirklich so schlimm wird, dann weiß ich nicht, ob ich bis zum Ende am Glauben festhalten kann.

Das verrückte ist ja, dass all diese Zeichen letztendlich gar nicht helfen, um zu bestimmen, wann das Ende kommt. Zum einen ist der Tempel in Jerusalem schon lange zerstört und das Ende ist trotzdem noch nicht da. Zum anderen gibt es Krieg, Hunger, Erdbeben, usw. eigentlich ständig. Irgendwo auf der Welt gibt es durch die Jahrhunderte durch immer wieder Krieg und Naturkatastrophen. Das ist heute nicht anders als vor 500 Jahren (wobei wir heute auch aus dem letzten Winkel der Erde schneller von solchen Dingen erfahren).

Vielleicht will uns Jesus damit gerade deutlich machen, dass das Ende eigentlich ständig nahe ist. Dass das Ende nicht nur zeitlich zu fassen ist, sondern dass der Zerbruch unserer alten Welt etwas ständig gegenwärtiges ist, etwas das uns ständig betrifft. Vielleicht will er uns damit deutlich machen, dass wir gerade nicht auf eindeutige Zeichen warten sollen und rechnen sollen. Denn wenn wir rechnen dann machen wir uns damit entweder verrückt, weil das Ende so nahe ist oder wir lehnen uns bequem zurück, weil das Ende ja noch nicht so schnell eintrifft.

The bride was beautiful
The bride was beautiful

Wichtig ist nicht, dass wir den Zeitpunkt kennen, sondern dass wir jeden Tag im Bewußtsein leben, dass diese Welt vergeht. Das erinnert mich dann wieder an das berühmte Apfelbäumchen bei Luther: „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, so würde ich trotzdem heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Heute bin ich auf dem Fotografie-Blog von Martin auf solch ein wundervolles Apfelbäumchen gestoßen. Eine 21 Jahre junge krebskranke Frau heiratet kurz vor ihrem Tod noch ihren Freund. Fünf Tage nach der Hochzeit ist sie tod. Hier gibt es diese Geschichte mit beeindruckenden Fotos von dem Hochzeitspaar. Schrecklich! Traurig! Und doch ist diese Hochzeit ein kraftvolles Apfelbäumchen, das lauthals gegen den Tod und die Vergänglichkeit protestiert. Ja, die Welt vergeht – und gerade deswegen müssen wir das Leben in vollen Zügen auskosten und so viele Apfelbäumchen wie möglich pflanzen!

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Foto: romainblanquart.com

1. Korinther 7, 29-31 – Ein Apfelbäumchen

ApfelbäumchenMhm… bei diesem Text beschleichen mich ähnliche Gefühle, wie das letzte mal, als ich ihn gelesen habe (1. Korinther 7,17-40 – Der weltfremde Paulus). Haben als hätte man nicht, freuen als freute man sich nicht,… Das bekomme ich letztendlich gedanklich und gefühlsmäßig nicht auf die Reihe. Auch wenn Douglass wie immer auch hier scharf beobachtet und gut erklärt – ich finde auch bei ihm bleibt es letztendlich eine unaufgelöste Spannung.

Die Spannung besteht in dem Gegenüber von einem verantwortungsvollen und gelingendem Leben im hier und jetzt auf der einen Seite und auf der anderen Seite ein Leben mit einer gewissen Distanz und Gelassenheit gegenüber dieser vergänglichen Welt, weil wir wissen, dass das Beste noch kommt. In gewisser Weise wird für mich diese Spannung in dem berühmten Luther Zitat deutlich: „Auch wenn ich wüßte, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Auch wenn wir wissen, dass das Jetzige vergeht, sollen wir trotzdem das Jetzt intensiv leben und gestalten.

Problematisch bei Paulus finde ich, dass seine Worte diese Spannung eher in Richtung Zukunft auflösen wollen. Das Jetzige scheint kaum zu zählen, kaum wichtig zu sein, wir sollen so leben, als ob das Jetzt keine große Rolle mehr spielt. Wer ein Apfelbäumchen hat, der soll so leben, als hätte er keins. Aber dann kann ich’s ja auch gleich bleiben lassen: Warum soll ich ein Apfelbäumchen pflanzen, wenn ich sowieso so leben soll, als hätte ich keins? Da ist mir dann doch Luther lieber, da bleibt zwar die Spannung bestehen, aber so bekommt wenigstens sowohl das Jetzt wie auch das Morgen sein Gewicht.

Oder versteh ich Paulus da falsch?

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Foto: Wolfgang Jürgens / pixelio.de