Schäfer: Die jungen Wilden

Und noch ein Schmankerl aus meiner Urlaubslektüre: Die jungen Wilden von David Schäfer (apropos Urlaub: War da was? Schon wieder so im Alltag versunken, dass der Urlaub Lichtjahre entfernt zu sein scheint… 🙁 ). Zu dem Buch gibt’s jetzt nicht so wahnsinnig viel zu sagen: Ein Buch in dem verschiedene Jugendkirchen, Emerging Churches und Gemeindegründer ihre Projekte speziell für Jugendliche vorstellen. Manches kannte ich schon aus anderen Büchern (v.a. aus Zeitgeist), anderes war neu. Ich hab das schlanke Buch gerne und schnell gelesen. Gut fand ich die Zusammenstellung der Beiträge: Nicht nur total abgefahrene neue Ideen und Gemeindegründungen, sondern auch ein Bericht vom Projekt Jugendkirche in der ev. Kirche in Württemberg.

Denn das finde ich oft ein Problem bei emerging church: Für bestehende Gemeinden ist vieles so weit weg von ihrem normalen Gemeindeleben, dass das alles viel zu utopisch und unrealistisch ist. Und das motiviert dann nicht, sondern frustriert nur. Aber vielleicht kommt’s ja auch auf die Einstellung an, mit der man das liest: Dieses Buch hab ich irgendwie etwas entspannter gelesen und nicht so sehr ständig gedacht: Wie sollen wir hier auch nur annähernd Ähnliches umsetzen? Mit dieser Einstellung kann man sich durchaus den einen oder anderen inspirierenden Gedanken mitnehmen. Oder einfach nur davon träumen, wie Gemeinde auch sein könnte…

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