Römer 8, 28-39 – Alles wird gut?

Beim heutigen Text und den Erklärungen dazu bin ich vor allem an V.28 hängen geblieben. Fabian Vogt übersetzt den Vers so: „Für die, die Gott lieben und die er berufen hat, werden alle Dinge gut ausgehen.“ Nanu, das kenn ich doch anders!? Daneben steht die Lutherübersetzung: „…alle Dinge zum Besten dienen.“ Das ist doch ein ganz schöner Unterschied, ob alles gut ausgeht, oder ob uns alles zum Besten dient.

Klaus Douglass muss es wohl ähnlich gehen, denn später in den Erklärungen betont er dann genau das: „Hier steht nicht, dass die Dinge immer gut ausgehen, sondern dass Gott sie zum Positiven, ja zum Besten wendet.“ (S. 348 ) Nicht alle Schicksalsschläge kommen von Gott und gehen gut aus, aber Gott kann auch daraus das Beste machen, wenn wir ihm unsere Wunden und Scherben hinhalten.

Natürlich wird für uns Christen letztendlich alles gut ausgehen. Wir werden einmal Gott in der himmlischen Herrlichkeit begegnen dürfen und es wird kein Leid, kein Schmerz und keine Tränen mehr geben. Aber die Formulierung, dass alle Dinge gut ausgehen klingt mir doch zu rosarot. Ich finde es treffender, dass Gott selbst die schweren Dinge so wenden kann, dass sie uns zum Besten dienen.

Bewerte diesen Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.