Römer 6, 12-23: Geheiligt

Ehrlich gesagt fällt es mir schwer, diese Gedanken des Paulus nachzuvollziehen. Als abstrakte Theologie ist es für mich nachvollziehbar und logisch. Aber im praktischen Leben als Christ sehe ich diese Freiheit von der Herrschaft der Sünde bei mir selbst und bei andere Christen oft nicht. Es scheint als ob eine Lücke zwischen den theologischen Höhenflügen des Paulus und dem praktischen Leben als Christ klafft.

Beim Verständnis geholfen hat mir ein Vergleich aus dem Römerbrief-Kommentar von Walter Klaiber (W.Klaiber: Der Römerbrief, S.115). Er vergleicht Gottes Bund mit uns mit einer Ehe. Zwei Menschen sagen Ja zueinander. Sie sind damit verheiratet. Sie können sich nicht darum bemühen, noch mehr verheiratet zu sein, aber sie können und müssen ihre Zusammengehörigkeit „in großen und kleinen Herausforderungen des Lebens bewähren und vertiefen. Als Christen sind wir durch Christus geheiligt. Wir gehören zu Gott. Wir müssen nicht heiliger werden. Aber wir können und müssen unsere Gemeinschaft mit Gott in den Herausforderungen des Lebens bewähren und vertiefen.“

| Bibeltext |

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