Psalm 23 – Keine Angst

Eine Aussage in diesem Psalm (und der Erklärung von Klaus Douglass) möchte ich für mich besonders herausgreifen: Der Beter sagt, dass er keine Angst hat, weil Gott bei ihm ist. (V.4) In dem Psalm geht es um beides: Um die saftigen Wiesen aber eben auch um die dunklen Täler. Und der Beter weiß: Das Entscheidende ist, dass Gott bei mir ist – nicht nur wenn die Sonne scheint, sondern gerade auch dann, wenn es dunkel wird.

Wenn wir ehrlich sind, dann bestimmen uns tagtäglich sehr viele Ängste. Das meiste davon gar nicht bewusst, sondern tief in uns drin. Douglass sagt: „Freiheit heißt, vor nichts mehr Angst haben zu müssen.“ (S.79) Ich denke er hat recht. Aber ich denke auch, dass wir das nie erreichen werden: Wirklich vor nichts mehr Angst zu haben. Aber vielleicht kann Gott als der gute Hirte mir ja helfen, ein paar Schritte in diese Freiheit zu tun. Ein paar von diesen Ängsten loswerden, weil ich weiß, dass er bei mir ist…

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2 Gedanken zu „Psalm 23 – Keine Angst“

  1. hmm – was ist eigentl. die Ursache von Angst?
    Tod und Teufel – beides ist durch Jesus überwunden!
    So gesehen ist Angst ein Indikator, wo wir die Kraft der Erlösung noch unterschätzen und wir sollten sie dann grade für diesem Bereich in Anspruch nehmen.

    Gott ist ja nicht ein Begleiter, der uns in unseren Schwachheiten und Ängsten „beobachtet“, sondern Er möchte Seine machtvolle Herrlichkeit in unserem Leben erweisen.
    Dunkelheit ist zwar in der Welt, aber nichtmehr in uns!

    Segen

    1. Ja, eigentlich haben wir gar keinen Grund mehr zur Angst: Tod und Teufel sind besiegt!!! Das doofe dabei ist nur, dass der Teufel trotz seiner Niederlage noch so manches Porzellan zerbrechen kann und dass auch jeder von uns noch mindestens einmal Mister Tod gegenüberstehen wird (wenn Jesus nicht vorher wiederkommt…). Trotzdem gilt: Tod und Teufel sind besiegt, sie können uns nichts mehr antun.
      Das seh ich dann auch so: dass die Angst ein Indikator dafür sein kann, wo wir dieser neuen Realität zu wenig Glauben schenken und im dunklen Tal zuviel auf das dunkle schauen anstatt auf’s Licht.

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