Psalm 150 – Ein dickes HALLELUJA!

150 Psalmgebete  (seit Ende Mai hab ich mich damit beschäft… ganz schön lang der Psalter 😉 ). In vielen geht es um Klage, Leid, Bitte, Schreien zu Gott, Verzweiflung, Angst vor Feinden, Rachegefühle, … aber natürlich auch um Freude, Dank und Lob. Am Ende steht ein ganz dickes HALLELUJA! Dieses hebräische Wort ist in unseren deutschen Sprachschatz eingegangen. Es besteht aus aus zwei Teilen: „hallelu“ ist die Aufforderung: „jauchzt, rühmt, lobsingt, preist, rühmt!“ und „ja“ ist die Kurzform von Jahwe, dem Gottesnamen.

Nach all diesen Hoch’s und Tief’s, nach so manchen Abgründen und so manchen Höhenflügen, nach vielen bewegenden Emotionen und Erfahrungen ist das Lob Gottes der Zielpunkt. Deswegen wird das Psalmbuch als ganzes in der jüdischen Tradition auch als „Tehillim“ bezeichnet: „Lobpreisungen“. Mir war diese Zielperspektive schon von Anfang an klar. Beim durchlesen des Psalmbuches ist mir aber auch aufgefallen, wie viel Klage und Schreien zu Gott auf diesem Weg zum Halleluja mit aufgenommen ist.

Das ist für mich ein ganz persönliches Fazit aus der Beschäftigung mit den Psalmen (neben vielen anderen Gedanken und Inspirationen): Zu einem ehrlichen, von Herzen kommenden Halleluja gehört auch die Klage und Bitte. Das darf sein, das muss sogar sein! Und ich fürchte: Wo wir verlernt haben vor Gott zu klagen, da wird auch unser Lob oberflächlicher… Zum Abschluss der Reihe hier auf windhauch ein dickes Lob an unseren Schöpfer und Retter: HALLELUJA!
Bibeltext

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