…ein stilles, sanftes Sausen

Psalm 129 – Seelennarben

Mit einem drastischen Bild wird in diesem Psalm das Leiden Israels beschrieben: “Die Pflüger haben auf meinem Rücken geacktert und ihre Furchen lang gezogen.” (V.3) Damit ist wohl auf die Narben der von Peitschenhieben angespielt, welche die versklavten Israeliten in Ägypten erdulden mussten.

Ich bin wirklich dankbar in dieser Zeit und in diesem Land leben zu dürfen. Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat sind (auch heute noch) keine Selbstverständlichkeit. Wobei es auch in unserem modernen, aufgeklärten Deutschland so manche Seelennarbe gibt, die und das Leben schwer machen kann. Auf so manchem Seelenrücken haben auch heute die Pflüger ihre Furchen lang gezogen. Die Narben der Seele gehen tiefer, als die des Leibes und sie schmerzen länger.
Bibeltext



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2 Kommentare zu “Psalm 129 – Seelennarben”

  1. Sabina sagt:

    Bento, dass ist ne feste Tatsache wie Beton … (ein Kommentar von einer Bodenläuferin) ;-)

  2. Bento sagt:

    Sabina,
    meinst du jetzt Jochens Post oder mein Statement?
    Im ersten Fall sage ich: Für Gott ist Beton wie Softeis in der Sonne – und im zweiten Fall rufe ich vom Boden aus Halleluja!!
    :-)

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