Psalm 114 – Hüpfende Berge

Seltsame Metaphern finden sich in diesem Psalm: Wo Gott sich zeigt, da flieht das Meer (V.3) und die Berge und Hügel hüpfen und springen (V.4). Die hüpfenden Berge haben mich im ersten Moment eher zum schmunzeln gebracht, aber es hier wohl nicht an ein fröhliches springen und hüpfen gedacht, sondern eher an ein Erschrecken und Erzittern. Das Meer steht im AT oft für alle widergöttlichen Mächte – sie müssen vor Gott davon weichen. Berge stehen für etwas Festes und Unerschütterliches, auf manchen Berggipfeln wurden auch fremden Göttern Opfer gebracht – wenn Gott kommt, heißt es auch für die Berge: wir machen den Weg frei… 😉

Vielleicht sollte ich an die unerschütterlichen, unüberwindbaren und schweren Berge in meinem Leben denken. Scheinbar nichts kann diese Berge aus dem Weg räumen und ihre Last drückt auf meine Schultern… Bitte, lass sie hüpfen Gott! Lass sie davon springen wie die jungen Schafe!
Bibeltext

Psalm 114 – Hüpfende Berge
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