Phillipper 2, 1-4 Wo bleibt die Demut?

Ja, so sollte Gemeinschaft unter Christen aussehen – so sieht sie in der Realität allerdings nicht aus. Für mich klingt das sehr utopisch. Diese Beschreibungen der Liebe, Barmherzigkeit und Eintracht gipfeln in der Aufforderung: „in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst, und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem anderen dient.“ (V.3-4) Wo sind die Christen, die das wirklich umsetzen?

Es gibt genügend Christen, die das suchen und die beklagen, dass sie diese Liebe und Barmherzigkeit nirgends finden. Es gibt genügend Christen, die sich enttäuscht von anderen Christen abwenden, weil die Gemeinschaft nicht ihrem christlichen Ideal entspricht. Aber wo sind die Christen, die diese Erwartungen nicht nur an andere haben, sondern die selbst so leben? Ich könnt mich immer wieder in Grund und Boden schämen und ärgern über Christen, die von anderen Zuwendung und Liebe erwarten, selbst aber kläglich an ihren eigenen Maßstäben versagen (und das gilt nicht nur für andere, sondern auch für mich selbst). Solche utopischen Zustände von liebevoller Gemeinschaft können nur dort in Ansätzen aufleuchten, wo Einzelne zu echter Demut finden. Solche Gemeinschaft fängt bei meiner Demut an, nicht bei den anderen…
Bibeltext

Bewerte diesen Artikel

Ein Gedanke zu „Phillipper 2, 1-4 Wo bleibt die Demut?“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.