Neues von der Tumor-Front

So, inzwischen hab ich endlich den Termin für meine Operation: Am 16. April ist es soweit. Noch dreieinhalb Wochen Wartezeit. Andererseits ist es ganz nett zu wissen, dass ich Ostern daheim feiern darf. Außerdem können wir dadurch so wie geplant nach Ostern noch ein paar Tage Urlaub machen…

Heute am frühen Morgen hab ich jetzt doch noch mal einen kleinen epileptischen Anfall bekommen (nur ein krampfhaftes Zucken und Pulsieren im linken Fuß; nach ca. 2 min. war der Spuk vorbei). Die Leute im Krankenhaus meinten, dass ich keine antiepileptischen Medikamente bräuchte. Aber die hatten wohl auch damit gerechnet, dass die Operation nicht erst in ein paar Wochen stattfindet. Jetzt werd ich doch noch mal zum Neurologen gehen und mir was verschreiben lassen. Wahrscheinlich war das recht volle Wochenende auch nicht gerade förderlich: Es war irgendwie viel los, ich kam ein paar mal spät ins Bett, am Samstag saß ich an der Predigtvorbereitung, Sonntag Gottesdienst… Jetzt versteh ich besser, warum mir der Arzt geraten hat, Stress zu vermeiden… 😉

Es ist schon ein seltsames Gefühl, wenn man seinen Körper nicht unter Kontrolle hat, wenn er Dinge macht, die man nicht will. Man kann nur daliegen und warten, bis es von selbst wieder aufhört. Fast noch schlimmer als so ein Anfall (im Vergleich zu richtigen Epileptikern war das bei mir ja harmlos) finde ich die Angst davor. So war kann ja jederzeit kommen und irgendwie hat man das ständig im Hinterkopf (haha: bei mir im wahrsten Sinne des Wortes 😉 )…

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4 Gedanken zu „Neues von der Tumor-Front“

  1. man Jochen – du bist echt ein Kracher!! 😀

    ja, schalte drei Gänge zurück im „business as usual“ und drei Gänge rauf im Glauben an übernatürliche Heilung durch Gottes Macht – Er braucht dazu kein Skalpell!!

    Hol deine Ältesten oder schmeiß selber den besiegten Feind aus deiner Birne! 😉

    Auch wenn Toyota den Spruch geklaut hat…
    setzte alles dran – Gott zur Ehre!!

    SEgen

  2. @ dikoss:
    Hi Dirk! Bis jetzt geht’s dabei ganz gut. Versuche das Beste daraus zu machen und das Leben zu genießen…

    @ bento:
    Naja, ich hab ja schon zurückgeschaltet… Das Problem war nur, dass ich es nicht auf die Reihe gebracht habe, die verbleibende Arbeit und Termine etwas gleichmäßiger zu verteilen… 😉

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