Matthäus 8, 5-13 – Ein Glaubensheld

Was für ein Glaube!!! Da kommt der römische Hauptmann (also kein Jude, sondern ein „ungläubiger“ Heide) zu Jesus und bittet Jesus, seinen Knecht zu heilen (schon dass er als Römer sich herablässt zu Jesus zu kommen und er dann auch noch für seinen Knecht bittet, spricht Bände!). Er bittet ihn nicht mal zu sich nach Hause sondern sagt: „Sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund.“ Auch Jesus ist von diesem Vertrauen beeindruckt und stellt ihn als vorbildlich hin. Dann heilt er natürlich auch noch den Knecht aus der Ferne – aber das scheint bei dieser Geschichte nebensächlich zu sein. Es geht vor allem um diesen Glauben des Hauptmanns. Jesu Fazit: „Dir geschehe, wie du geglaubt hast.“

Wie kommt man zu solch einem Glauben? Warum hatte der Hauptmann solch ein Vertrauen zu Jesus? Er hat keinen Glaubensgrundkurs besucht. Er hat keine Seminare zur Glaubensvertiefung durchgemacht. Er hat nicht tagelang gefastet und gebetet, um Gott nahe zu kommen. Er hat ganz einfach dieses kindliche Vertrauen zu Jesus. Das ist Geschenk, das ist Gnade – das will ich auch!!! Aber wahrscheinlich denke ich zu viel darüber nach, wie ich diesen Glauben bekommen könnte, was ich dafür tun könnte, anstatt einfach zu vertrauen. Hach, wenn’s nur so einfach wäre…

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