Matthäus 6, 16-18 – Pharisäerfasten

Jesus spricht vom Fasten: Beim Fasten geht es nicht darum, dass mich die Leute sehen und meine fromme Disziplin bewundern (und erst recht geht’s nicht darum, dass ich abnehme und ein paar überflüssige Speckröllchen verliere – wobei mir das auch ganz gut tun würde… 😉 ), also wo war ich… beim Fasten gehts also nicht um die Bewunderung anderer, sondern um meine Beziehung zu Gott. Wenn ich die fromme Übung mache und dabei nur auf die Reaktion der anderen schaue, dann stimmt was nicht.

Ich fürchte dieses „Pharisäerfasten“ gibt’s auch heute noch viel zu oft. Irgendwelche fromme Gewohnheiten und Gebräuche, die man nur macht, weil es in der Gemeinde dafür Anerkennung gibt. Fromme Pflichtübungen, die nicht aus innerer Freude geschehen, sondern damit die anderen sehen, dass ich eigentlich ein ganz guter Christ bin. Ich fürchte in vielen Gemeinden läuft das Gemeindeleben nur rund, wenn genügend äußerer Druck oder Anerkennung da ist, anstatt dass die Leute aus innerer Begeisterung etwas für Gott tun, was niemand sieht…

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