Matthäus 25, 14-30 – MEIN Heil

Hab erst vor kurzem den Paralleltext bei Lukas gelesen. Der ist in den Einzelheiten etwas anders, aber von der Aussage her genau gleich: Wir sollen die Gaben, die Gott uns schenkt, auch für ihn einsetzen. Ein sehr guten Satz zu diesem Gleichnis und dem unnützen Knecht steht in der Stuttgarter Erklärungsbibel: „Obwohl ein solcher Mensch weder verbrecherisch noch leichtfertig handelt, ist er nur auf sein eigenes Heil ausgerichtet, nicht auf die Sache seines Herrn.“

Ja, wenn wir als Christen denken: „Hauptsache ich bin gerettet, alles andere ist mir egal“, dann läuft was schief. Wenn wir egoistisch nur auf unser Heil, auf unser Glück, auf unsere Zufriedenheit, auf unsere nette, harmonische Gemeinschaft, auf unser christliches Wohlfühlprogramm, … achten, dann verlieren wir letztendlich alles. Denn dann geht es uns nur um uns und nicht um Gott.

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