Matthäus 23, 37-39 – Gott als Huhn

von windhauch

HuhnBin ja froh, dass Jesus selbst diesen Vergleich mit der Henne bringt: Gott möchte die Kinder Jerusalems versammeln, wie ein Henne ihre Kücken unter den Flügeln sammelt. Jemand anderes als Jesus könnte es sich nicht erlauben, Gott mit einem Huhn zu vergleichen.

Das Bild mit dem Schutzraum unter Gottes Flügeln gibt es schon im Alten Testament. Z.B. in Ps. 36,8: “Wie köstlich ist deine Güte, Gott, daß Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben!” Oder Psalm 91,4: “Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln.” Aber ich vermute mal, dass dabei nicht unbedingt an Hühner gedacht wurde, sondern eher an solch majestätische Tiere wie Adler (vgl. auch Deut. 32,11: “Wie ein Adler ausführt seine Jungen und über ihnen schwebt, so breitete er seine Fittiche aus und nahm ihn und trug ihn auf seinen Flügeln.”).

Bei diesem Vergleich mit dem Huhn wird neben dem Schutz, den Gott unter seinen Flügeln gewährt, für mich vor allem auch die Geborgenheit deutlich, die wir bei Gott finden dürfen. Unter den Flügeln, an der Unterseite des Leibes, da haben Vögel ihre weichen Flaumfedern, mit denen sie schon die Eier wärmen und ausbrüten. In diese Geborgenheit und Wärme darf ich immer wieder zurückkehren.

Das ganze erinnert mich auch an ein Post von Sabina, bei dem es um etwas anderes ging, bei dem aber auch die Geborgenheit und Wärme die wir in Gott finden können deutlich wird.

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Bildquelle: aboutpixel.de / Hühnerauge © Arnim Schindler

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