Matthäus 23, 1-12 – Gott ganz genau kennen

In meiner Stuttgarter Erklärungsbibel gibt es zu diesem Kapitel einen sehr treffenden Satz. Matthäus sieht in den Pharisäern „ein Beispiel dafür, wie man vor dem lebendigen Gott fliehen kann, indem man meint ihn genau zu kennen und richtig zu verehren, ihn ‚eingefangen‘ zu haben.“

In den ersten Versen dieses Kapitels wird deutlich, dass es eine große Gefahr ist, wenn man meint, genau Bescheid zu wissen wie Gott ist und was er will. Sehr schnell ist man dabei, anderen Vorschriften zu machen und selbst nicht danach zu leben. Sehr schnell ist man dabei, sich in seiner besonderen „Gotteserkenntnis“ als etwas besseres vorzukommen.

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2 Gedanken zu „Matthäus 23, 1-12 – Gott ganz genau kennen“

    1. Hallo Manu!
      Herzlich willkommen auf windhauch!
      Ja, das ist entscheidend: sich immer wieder von Gottes Wort in Frage stellen lassen. Immer wieder neu darauf hören.
      Das verrückte bei den Pharisäern war ja, dass sie das eigentlich wollten und es auch getan haben. Das waren damals diejenigen, die es wirklich ernst meinten mit dem Glauben und die wirklich auf Gott hören wollten.
      Ich lerne daraus für mich, dass ich auch mit meinem Verständnis der Bibel und meinen Bild von Gott (selbst wenn ich es ehrlich meine und wirklich auf Gott hören möchte) manchmal daneben liegen kann. Eine gewisse Demut und das Wissen um die eigene Begrenztheit gehört zum Bibellesen dazu…

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