Matthäus 21, 28-32 – Kamele, Zöllner und Huren

Wir alle kennen den berühmten Ausspruch Jesu: „Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als daß ein Reicher ins Reich Gottes komme.“ (Mt.19,24) Die Stelle hier aus Mt.21 ist genau so krass. Zu den damaligen religiösen Anführern sagt Jesus: „Die Zöllner und Huren kommen eher ins Reich Gottes als ihr.“ Das ist so, als ob Jesus heute zur obersten Kirchenleitung sagen würde: „Die geldgierigen Bankmanager und die Huren auf dem Strich werden eher gerettet als ihr.“ Ich hoff ja, dass es im Himmel nur so von Kamelen, Zöllnern und Huren wimmelt – denn wenn es schon für die schwierig ist, wie viel schwieriger ist es dann für einen Normalo wie mich, in den Himmel zu kommen?

Der Punkt in dem Gleichnis, das Jesus an dieser Stelle erzählt, ist ja: Es kommt nicht auf das fromme Geschwätz an, sondern darauf, Gottes Willen zu tun. Und das heißt: Nicht einfach irgendwas religiösen tun oder ein paar fromme Gewohnheiten einzuüben, sondern Jesus zu vertrauen und „Buße“ tun, umkehren. Das ist das entscheidende, was die Zöllner und Huren taten: Sie glaubten Jesus und taten Buße.

Matthäus 21, 28-32 – Kamele, Zöllner und Huren
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