Matthäus 20, 29-34 – Im Weg stehen

Seltsam, seltsam! Zwei Blinde sitzen am Wegrand und als sie hören, dass Jesus kommt, schreien sie nach ihm – aber was tun die Leute um sie herum? Anstatt zu Jesus zu gehen und ihm zu sagen: „He Meister, hier sind zwei Leute, die dringend deine Hilfe brauchen“, sagen sie zu den Blinden, dass sie ihre Klappe halten sollen. Warum nur? Meinen sie dass Jesus, der sich auf dem Weg von Jericho nach Jerusalem befand, dort in Jerusalem jetzt wichtigeres zu tun hat, als sich um zwei Blinde zu kümmern? Haben sie gar nicht geblickt, dass da gerade Jesus kommt, der schon so viele Kranke geheilt hat?

Ob das bei mir auch manchmal vor kommt? Dass ich meine ist tue Jesus was Gutes und in Wirklichkeit stehe ich nur im Weg rum? Geschieht das auch bei mir, dass ich Menschen die Hilfe brauchen, nicht näher zu Jesus bringe, sondern sie von ihm fernhalte? Dass ich so sehr mit meinen Problemen beschäftigt bin, so dass ich gar nicht merke, wie es Jesus das Herz im Leib herum dreht angesichts des Leids der Anderen?

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