Matthäus 17, 1-13 – Im-Tal-Sitzenbleiber

Sonne durch die BäumeViel zu oft bleib ich unten im Tal sitzen. Viel zu oft ist mein Kopf und mein Herz voll von anderen Dingen, die mich beschäftigen. Viel zu oft höre ich den Ruf Jesu auf den Berg zu kommen gar nicht. Und dann leuchtet das Licht nur von ferne auf…

Oder sind es nur bestimmte Jünger, die mit auf den Berg dürfen? In der Geschichte wählt sich Jesus drei von seinen Jüngern aus (Petrus, Johannes und Jakobus) und nimmt sie mit nach oben. Sie dürfen das Licht Jesu sehen, sie dürfen seinem Geheimnis etwas näher kommen. Und die anderen? Die bleiben unten im Tal und schlagen sich mit dem Alltag herum. Dürfen sie nicht mit? Wollen sie nicht mit? Haben sie ein anderes mal die Chance etwas von Jesu Herrlichkeit zu sehen?

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3 Gedanken zu „Matthäus 17, 1-13 – Im-Tal-Sitzenbleiber“

  1. Warum nur diese 3? -gute Frage. Wenn es eine Grund gibt, wäre meine Frage, was kann ich tun, um einer dieser 3 zu werden? Wie kann ich auch auf den Berg kommen? Geht es denn überhaupt darum, auf den Berg zu kommen?
    Habe gerade auch keine Ahnung, bin zur Zeit ebenso ein solcher „Im-Tal-Sitzer“. Ich bin schon froh, überhaupt irgendwo Licht zu sehen.

  2. Ich glaub schon dass es wichtig ist, auch mal auf den Berg zu kommen. Nicht nur für ein paar Auserwählte, sondern für alle von uns. Natürlich müssen wir dann wieder zurück ins Tal. Jeder muss das. Wir können da oben keine Hütten bauen. Aber ich glaube wir brauchen für unseren Glauben und unsere Beziehung zu Gott diese besonderen Erfahrungen.
    Wie kommen wir da hoch? Mhm, wenn ich das nur wüsste! 😉 Diese Erfahrungen der besonderen Gottesnähe können wir nicht herbei zwingen und nicht selbst machen. Sie bleiben ein Geschenk, etwas Besonderes, etwas Außergewöhnliches. Ich glaube das einzige was wir tun können ist: Bereit sein zum Hören, ausgerichtet bleiben auf Jesus, immer wieder von den vielen Sorgen im Tal wegschauen auf Jesus. Und zum richtigen Zeitpunkt wird er uns dann rufen: „Komm mit, es ist Zeit auf den Berg zu gehen.“

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