Matthäus 16, 21-23 – Vom Felsen zum Stein des Anstoßes

So schnell kann’s gehen: Gerade eben noch der Fels der Gemeinde, der als einziger wirklich blickt, wer Jesus ist und kurz darauf ein „Satan“, der zu menschlich denkt und Jesus von seinem Weg abhalten will. Vielleicht sollte sich der Papst, der sich ja als Nachfolger Petri sieht, auch diese Stelle mal öfters anschauen. Anders als die Lehre von der Unfehlbarkeit des Papstes sieht die Bibel den echten Petrus sehr realistisch und menschlich. Auch derjenige, der für die Gemeinde eine entscheidende Rolle spielen wird, bleibt ein Mensch mit Fehlern und Schwächen.

Das Ineinander von „neuer Mensch“, der Jesus als Christus und Herrn erkennen kann und „alter Mensch“, der (oft in der besten Absicht) das will, was Gottes Willen entgegensteht – das bleibt. Bei jedem von uns. Auch bei einem Petrus.

Bewerte diesen Artikel

Ein Gedanke zu „Matthäus 16, 21-23 – Vom Felsen zum Stein des Anstoßes“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.