Matthäus 13, 47-52 – Unperfekte Gemeinde

Tja, noch einmal ein Abschnitt mit Feuerofen, Heulen und Zähneklappern. Bento hat mich ja freundlicherweise schon vorgewarnt… 😉 Aber zu dem Thema ist ja in den letzten Artikeln und Kommentaren schon einiges geschrieben worden. Was ich heute ergänzen möchte: Wenn es schon diesen doppelten Ausgang des Gerichts gibt (Himmel oder Hölle), dann bin ich froh, dass Gott es ist, der entscheidet und nicht irgend jemand anders.

Das wird auch in diesem letzten Gleichnis bei Matthäus zum Thema Himmelreich deutlich. Er betont (ähnlich wie beim Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen) dass die Unterscheidung zwischen Gut und Böse erst von Gott (mit Hilfe seiner Engel) im Gericht geschehen wird. Unsere Aufgabe jetzt ist, das Netz auszuwerfen und jeden in die Nähe Gottes einzuladen. Und es wird immer so sein (in jeder Gemeinde und in jeder christlichen Gemeinschaft), dass es eine Mischung von guten und schlechten Fischen geben wird. Es ist nicht unsere Aufgabe, in der Gemeinde die Bösen auszusortieren, das wird Gott tun. Er wird am Ende für die perfekte Gemeinde sorgen.

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