Matthäus 13, 18-23 – Göttliche Agrarlehre

Was für ein Ackerfeld bin ich für Gottes Wort? Hat seine Botschaft bei mir Auswirkungen, bringt sie Frucht? Bin ich wie ein hart getretener Weg, an dem Gottes Wort wirkungslos abprallt? Bin ich innerlich verhärtet und lasse Gottes Wort gar nicht an mein Herz kommen, so dass ich es nicht wirklich verstehen kann (verstehen in einem tieferen Sinn, als nur das verstandesmäßige Verstehen)?

Oder bin ich wie der Felsboden, der manchmal begeistert ist und mit Freude dabei ist. Wenn aber schwierige Zeiten kommen – wie sieht es dann aus? Würde ich bei Verfolgung treu sein können? Ist mir Jesus wichtiger als alles andere? Wichtiger als mein Besitz, mein Ruf, mein Leben, meine Familie? Bin ich mehr als ein Schönwetterchrist?

Oder bin ich wie der Ackerboden unter den Dornen? Das Wort wird aufgenommen und wächst, aber die Dornen dieser Welt ersticken es. Wird mein Glaube und meine Begeisterung für Gott von den Sorgen dieser Welt und der „immer mehr haben wollen Mentalität“ die mich umgibt erdrückt?

Vielleicht bin ich aber auch wie der gute Ackerboden, auf dem das Wort guten Boden finden? Wo es wachsen und gedeihen kann. Wo es viel Frucht bringt. Wer bin ich?

Ich bin von allem etwas! Es gibt so vieles in Gottes Wort, das ich nicht wirklich verstehe und das ich nicht an mich ranlasse. Vielleicht auch vieles, vor dem ich Angst habe und bei dem ich mein Herz hart und unzugänglich mache. Ich habe auch etwas von den wetterwendischen „Schönwetterchristen“. Ich habe im Moment nicht das Gefühl dass ich bei echter Verfolgung Jesus über alles andere stellen könnte. Ganz sicher hab ich auch etwas von den „Sorgenchristen“, deren Gedanken und Sorgen sich viel zu oft um Nichtigkeiten drehen. Aber ich hoffe, dass ich auch ein klein wenig der gute Ackerboden bin, bei dem Gott wirklich Frucht bringen kann…

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