Matthäus 12, 33-37 – Da ist was faul!

„Ihr Schlangenbrut!“ – Wie kann der liebe Jesus nur so etwas sagen?!? 😉 War das nicht die Aufgabe von Johannes dem Täufer? So ein bisschen herumpoltern, Gericht predigen und den Leuten den Kopf waschen (um sie danach im Wasserbad der Taufe innerlich zu waschen)? Und dann kommt doch der freundliche Jesus, der uns alles vergibt und der uns so liebt, dass er für uns stirbt. Warum poltert der Jesus jetzt plötzlich genau so rum wie der Johannes?

Tja, der liebe Jesus kann auch anders. Zur Liebe gehört manchmal auch der Zorn. Der Zorn gegen all die bösen und unnützen Worte, die sich Menschen manchmal an den Kopf werfen. Und noch viel mehr der Zorn über die bösen Herzen aus denen all die bösen Worten kommen. Nicht nur Jakobus hat das deutlich gemacht, auch Jesus sagt es an dieser Stelle: Zum richtigen Glauben gehört auch immer die richtige Tat (bzw. hier: die richtigen Worte) – sonst stimmt irgend was nicht, sonst ist was faul. Wenn der Baum faul ist bringt er auch faule Früchte – und wenn die Früchte faul sind, dann muss auch beim Baum was faul sein.

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