Markus 16, 1-8 – Argumente für die Auferstehung

Klaus Douglass nimmt diesen Auferstehungsbericht von Markus zum Ausgangspunkt um einige Argumente für die Plausibilität der Auferstehung zu geben. Natürlich weiß auch er, dass wir keine Beweise anführen können, aber zurecht betont er, dass es einige Tatsachen gibt, die sehr gute Argumente für die leibliche Auferstehung Jesu bieten. Wie immer fasst er das sehr gekonnt und treffend zusammen. Hier seine vier Argumente:

Tatsache Nr.1: Das Grab war leer. Das lässt sich historisch mit großer Zuverlässigkeit sagen. Der Leichnahm Jesu wurde nie gefunden. Wenn es anders gewesen wäre, dann hätten das die Römer oder jüdischen Oberen ganz schnell an die große Glocke gehängt und gesagt: Da seht her! Hier ist der Beweis, dass Jesus nicht auferstanden ist.

Tatsache Nr.2: Der radikale Stimmungsumschwung der Jünger. Noch bei der Kreuzigung waren die Jünger ein ziemlich verängstigter Haufen. Viele sind geflohen und machten sich auf den Rückweg in die Heimat nach Galiläa. Wie soll man erklären, dass aus diesem ängstlichen Haufen plötzlich solch eine überzeugende und bekennden Gemeinschaft wurde?

Tatsache Nr.3: Das spätere Martyrium der Jünger. Viele der Jünger starben später den Märtyrertod. Warum sollten sie bereit sein für eine Lüge zu sterben? Sie müssen sich völlig sicher gewesen sein, dass Jesus auferstanden ist und sie haben sich das bestimmt nicht ausgedacht, um die Bewegung weiter zu führen. Selbst für die Wahrheit zu sterben ist schon ein harter Brocken – aber wer sollte bereit sein für eine Lüge zu sterben?

Tatsache Nr.4: Es gab Hunderte von Zeugen der Auferstehung Jesu. Paulus schreibt in einem Brief, dass 500 Christen auf einmal Jesus gesehen haben. Das einzelne komische Dinge sehen (wie z.B. fliegende Untertassen) kann man ja vielleicht noch nachvollziehen – aber 500 Leute auf einmal. Wie soll man das sonst erklären?

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