Lukas 8, 22-25 Die Stille vor dem nächsten Sturm

Die Jünger sind mit Jesus auf einem kleinen Boot im Sturm. Während die Jünger Todesangst haben, schläft Jesus seelenruhig. Er weiß sich geborten von einer Macht die stärker ist als jeder Sturm. Die Jünger wecken Jesus und dieser bringt den Sturm zum Schweigen. „Und es entstand eine Stille.“ Diese Worte haben mich heute beim Lesen besonders angesprochen.

Ich hab auch schon so manche Stürme erlebt und dann auch erfahren, dass Jesus da ist und den Sturm wieder zum Schweigen bringen kann. Oft sah es zunächst so aus, als ob er schläft, als ob er gar nichts tut. Aber er war da. Das stärkt mein Vertrauen zu Jesus. Aber so manches mal wünsche ich mir, dass er die Stürme entgültig zum Schweigen bringt. Es ist ja auch als Christ so, dass immer wieder neue Stürme aufziehen. Stelbst wenn Jesus für Stille sorgt, so kommt früher oder später immer wieder ein neuer Sturm. Ich hab richtige Sehnsucht danach, dass es still bleibt…

Glaube muss im Sturm immer wieder neu wachsen und sich bewähren. Glaube heißt nicht, dass es keine Stürme mehr gibt. Ich möchte von Jesu Gelassenheit lernen. Auch im Sturm ruhig schlafen zu können. Das ist ein weiter Weg und ich bin weit von dieser Gelassenheit entfernt. Aber ich will weiter auf Jesus vertrauen, auch wenn nach der Stille der nächste Sturm kommt.

| Bibeltext |

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