Lukas 21, 20-28 Aufsehen

Diese Verse erinnern mich an Bonhoeffers berühmtes Gedicht: „Wer bin ich?“ Er hat es in seiner Zelle geschrieben, als er von den Nazis gefangen genommen wurde. In diesem Gedicht schreibt er von seinen Ängsten und seiner Schwachheit. Zugleich wird er aber von anderen als stark und gelassen wahrgenommen.

So ist es als Glaubender: Auch wir haben Angst und sind schwach. Auch bei uns gibt es genügend Gründe dafür. Jesus beschreibt das auch in diesem Text. Aber wir haben etwas, an das wir uns festklammern können: Die Angst hat nicht das letzte Wort. Wir dürfen aufsehen, unsere Häupter erheben, weil wir wissen, dass sich unsere Erlösung naht. Wir dürfen auf Jesus schauen. Er kommt.

| Bibeltext |

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