Lukas 19, 11-27 Der König lässt sich Zeit

Beim Lesen heute ist mir aufgefallen, in welchen Zusammenhang dieses Gleichnis von den anvertrauten Pfunden bei Lukas eingebetet ist. Gleich zu Beginn macht Lukas den Hintergrund deutlich: Jesus war auf dem Weg nach Jerusalem und so mancher meinte, dass jetzt dann bald die Herrschaft des Messias anbrechen wird und Gottes Reich kommen wird. Das Gleichnis macht in diesem Zusammenhang also vor allem deutlich, dass es noch eine Weile dauert, bis Gott sein Reich endgültig aufrichtet. Jesus ist wie der Fürst in dem Gleichnis, der lange Zeit weggeht, um dann wieder als König zu kommen. So geht Jesus nach seinem Tod lange Zeit weg und wird dann für alle offensichtlich als König wiederkommen.

In der Zwischenzeit sollen wir die Gaben, die Jesus uns anvertraut hat gut nützen. Wir sollten sie nicht ängstlich verstecken, sondern das Beste daraus machen. Es ist nicht so wichtig, ob wir jetzt aus einem Pfund zehn machen oder fünf. Es wäre sogar okay das Pfund nur auf der Bank anzulegen, um wenigstens die Zinsen zu bekommen. Aber es ist nicht in Ordnung, wenn wir das was Gott uns schenkt nur verstecken. Dazu ist es nicht da…

| Bibeltext |

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