Lukas 15, 11-24 – Der großzügige Vater

Wie macht man eine altbekannte Geschichte wieder neu interssant? Indem man die Perspektive wechselt. Klaus Douglass tut das bei diesem Gleichnis vom verlorenen Sohn. Er betrachtet das Ganze aus dem Blickwinkel des Vaters. Was mich dabei besonders bewegt hat, ist die Großzügigkeit des Vaters. Er übt keinen Zwang auf seinen Sohn aus, sondern gibt ihm das ganze Erbe und lässt ihn gehen.

„Es ist paradox: Ohne die Zuwendung Gottes könnten wir ein Leben in der Abwendung von Gott gar nicht führen!“ (S.67) Nur durch das ausbezahlte Erbe vom Vater kann der Sohn ein Leben ohne den Vater führen. D.h. dass wir alle, egal ob wir an Gott glauben oder nicht, nur aufgrund der Großzügigkeit Gottes existieren können. „Ist das nicht unglaublich, dass Gott uns die Möglichkeit gegeben hat, unser Leben ohne ihn zu genießen, ohne dabei zu kurz zu kommen? Was muss das für eine Liebe sein!“ (S.67)

Bewerte diesen Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.