Josua 8 Göttlicher Hinterhalt

Israel hat erfahren müssen, dass sie ohne Gott keine Chance haben das verheißene Land zu erobern (Jos. 7). In diesem Kapitel ist nun das Verhältnis zwischen Gott und Israel wieder geklärt. Spannend finde ich jetzt, auf welche Weise Gott den Israeliten hilft. Bei Jericho stürzten durch ein Wunder die Stadtmauern ein. Gott hat etwas vollbracht, was völlig außerhalb der menschlichen Möglichkeiten lag. Bei der Eroberung der Stadt Ai gibt Gott dem Josua einfach eine Taktik mit auf den Weg, wie er die Stadt ohne große Verluste kriegerisch einnehmen kann: er soll einen Hinterhalt legen. Ein Teil der Streitkräfte soll sich in der Nähe der Stadt verstecken, ein anderer von vorne sichtbar anrücken, die Bewohner in Ai in einen Kampf verwickeln und so tun, als ob sie voller Angst fliehen. Dann sollen die Männer aus dem Hinterhalt die schutzlose Stadt erobern. Die Israeliten halten sich an den Plan und es funktioniert tatsächlich auch alles so.

Gott muss nicht immer durch ein übernatürliches Wunder eingreifen.Manchmal gibt er uns einfach auch nur Tipps, wie wir schwierige Situationen mit unseren eigenen Fähigkeiten und der Gewissheit von Gottes Nähe bewältigen können.

| Bibeltext |

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