Josua 6 Posaunen statt Panzer

Wie will ein Nomadenvolk, das 40 Jahre lang durch die Wüste geirrt ist, eine durch starke Stadtmauern geschützte Stadt erobern? Rein menschlich gesehen, sollte man das am besten bleiben lassen. Und wenn schon, dann nur mit geeigneten Belagerungswaffen. Aber Gott sagt: ihr braucht keine Panzer, sondern Posaunen! (Wie wär’s wenn wir den Saudis modernste Posaunen, statt Panzern schicken würden?) Sieben Tage lang umkreisen die Israeliten die Stadt und am siebten Tag stürzen beim Klang der Posaunen die Mauern ein.

Mich fasziniert das Vertrauen, das Josua und mit ihm das Volk in die Macht Gottes hatte.Hätte ich dasselbe Vertrauen? Würde ich nicht nach anderen, realistischeren Möglichkeiten suchen, um das Land zu erobern? Hätte ich nicht Angst davor, mich zum Gespött machen zu lassen, wenn ich mit Posaunen gegen Stadtmauern anrenne? Das klingt ja noch verrückter, als wie Don Quijote gegen Windmühlen anzukämpfen – die Windmühlen können sich wenigstens nicht wehren… Vertraue ich Gott so stark und tief, dass ich mich für ihn nicht nur zum Narren machen lasse, sondern auch noch in Lebensgefahr begebe?

| Bibeltext |

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