Josua 18 Erkämpfte Geschenke

Auch hier taucht wieder auf, was durch das ganze Josuabuch hindurch immer wieder deutlich wird: Gott beschenkt sein Volk – aber sein muss sich auch um dieses Geschenk kämpfen. Gottes Gaben fallen ihnen nicht einfach so in den Schoss. In V.3 macht Josua den verbleibenden sieben Stämmen folgenden Vorwurf: „Wie lange seid ihr so lässig, dass ihr nicht hineingeht, das Land einzunehmen, das euch der Herr, der Gott eurer Väter gegeben hat?“

Vom Neuen Testament her geht es bei uns Christen heute nicht darum, dass Gott uns ein bestimmtes Stück Land schenken will. Aber Gott beschenkt uns mit anderen Gaben. Seien es ganz geschöpfliche Fähigkeiten, die er in unser Leben hineingelegt hat oder seien es Gaben des Geistes, die er selbst in uns wirkt. Vielleicht stehen auch wir da in der Gefahr zu „lässig“ zu sein und darauf zu warten, dass sie uns in den Schoss fallen, anstatt darum zu kämpfen. Die Frage ist nur: wie sieht das aus? Wie sollen wir uns konkret um die Gaben bemühen, die Gott uns schon geschenkt hat?

Bei den Israeliten damals war der erste Schritt, das Land zu erkunden und genau aufzuschreiben welches Land Gott ihnen schon geschenkt hat. Dann wurde das Los darüber geworfen und die einzelnen Stämme konnten das Land in Besitz nehmen. Also erst mal herausfinden, was Gott mir schon geschenkt hat und dann darum kämpfen, dieses Geschenk auch in Besitz zu nehmen.

| Bibeltext |

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