Josua 1,7-18 Getrost und unverzagt

Drei mal kommt in diesem Abschnitt die Kombination „getrost und unverzagt“ vor. Anscheinend hatte es Josua nötig, auf diese Weise von Gott ermutigt zu werden. Es war ihm also auch klar, dass da kein Spaziergang auf ihn wartet. Obwohl Gott den Israeliten verheißen hat, obwohl es tolle Zusagen gab, dass Gott ihn begleiten wird. Er wusste: auch mit diesen Verheißungen ist es ein Wagnis, es wird etwas kosten, es wird nicht einfach werden. Deswegen diese Ermutigung von Gott her.

Ich lerne für mich daraus: Gottes Verheißungen sind kein Selbstläufer. Es ist nicht so, dass Gott etwas verheißt und ich dann nur dasitze und darauf warte, dass mir dieses Etwas in den Schoss fällt. Gott verheißt nicht, dass alles problemlos und wie von selbst läuft, sondern er verheißt seinem Volk das Land und er verheißt, dass er auf dem Weg dabei ist. Aber den Weg gehen, den muss Josua mit dem Volk selbst. Und Josua weiß, dass es trotz Gottes Verheißungen und seiner Begleitung kein einfacher Weg wird.

| Bibeltext |

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