Johannes 6, 16-20 Im Sturm

In meinem Leben verläuft oberflächlich gesehen alles seinen ruhigen, gut bürgerlichen Gang. Da gibt es keine bedrohliche Finsternis, da gibt es keine großartigen Unwetter. Wir haben mehr als genug zu essen, wir haben ein Dach über dem Kopf, wir haben genügend Geld um ein normales Leben zu führen, wir haben gesunde Kinder, … wir haben eigentlich keinen Grund zu klagen. Erleben wir deshalb so wenig mit Jesus, weil alles so mittelmäßig gut läuft und wir ihn im Alltag eigentlich gar nicht brauchen? Erleben Menschen, die tagtäglich mit Finsternis und Stürmen zu kämpfen haben öfters einen Jesus, der den Sturm beruhigt und sie sicher ans Ziel bringt?

Aber da gibt es doch bei mir und wahrscheinlich auch bei vielen anderen hinter der ruhigen Oberfläche doch auch Dunkelheiten und Stürme, mit denen ich zu kämpfen habe. Da gibt es genügend Dinge, die nicht in Ordnung sind oder die ich nicht verstehe. Da gibt es genügend Dinge, die mir den Lebensmut rauben und mir das Vertrauen auf Gott schwer machen. Sind diese Stürme Jesus nicht wichtig genug? Oder kann ich ihn in der Dunkelheit manchmal gar nicht erkennen? Oder will ich diese Dinge gar nicht als Stürme wahrnehmen und verdränge sie lieber?

| Bibeltext |

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