Johannes 3, 13-21 Alles schon entschieden

In diesem Abschnitt werden die Akzente des johanneischen Gerichtsverständnisses deutlich. Das Gericht geschieht im Grunde nicht in einer fernen Zukunft, sondern es geschieht jetzt in der Begegnung mit Jesus: „Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet“ (V.18). An der Stellung zu Jesus entscheidet sich jetzt schon alles. Im Gericht wird nur das vollzogen, wozu sich der Mensch jetzt schon entschieden hat. Wer jetzt an ihn glaubt, hat auch jetzt schon das ewige Leben (V.16).

Das heißt nicht, dass es völlig egal ist, was wir dann jetzt noch mit unserem Leben anfangen. Trotzdem bleiben die Werke wichtig: „Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind.“ (V.21) In Jesus ist zwar alles schon entschieden, aber gerade deswegen ist es wichtig, dass wir in unserem konkreten Leben und mit unseren konkreten Handlungen auch in Christus bleiben.

| Bibeltext |

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